{"id":974,"date":"2017-02-23T13:57:49","date_gmt":"2017-02-23T11:57:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/?p=974"},"modified":"2017-07-27T11:29:26","modified_gmt":"2017-07-27T09:29:26","slug":"briefe-aus-amerika-joachim-zelter","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/?p=974","title":{"rendered":"Briefe aus Amerika &#8211; Joachim Zelter"},"content":{"rendered":"<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-975\" src=\"http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/K1024_Briefe-aus-Amerika-191x300.jpg\" alt=\"\" width=\"191\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/K1024_Briefe-aus-Amerika-191x300.jpg 191w, http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/K1024_Briefe-aus-Amerika.jpg 768w, http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/K1024_Briefe-aus-Amerika-653x1024.jpg 653w\" sizes=\"(max-width: 191px) 100vw, 191px\" \/><\/p>\n<p><strong>Kl\u00f6pfer &amp; Meyer 2016 |\u00a0\u00a0 189 Seiten<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&gt;&gt; Wieder mal ein T\u00fcbinger Autor. Joachim Zelter hat seine Briefe aus Amerika schon 1998 im Ithaka Verlag ver\u00f6ffentlicht und jetzt als \u201e\u00fcberarbeite\u201c Fassung nochmals bei Kl\u00f6pfer Meyer herausgebracht. Darf man das? Eine Mogelpackung? Verlagstechnisch nachvollziehbar, der Zeitpunkt der Herausgabe mit der anstehenden Trumpwahl nat\u00fcrlich kalkuliert. Nun denn.<br \/>\nDer Protagonist Zelter erh\u00e4lt nach der Promotion eine Stelle an der ehrw\u00fcrdigen Universit\u00e4t von Yale. Schon seine Kommunikation vorab mit der Unileitung steckt voller Mi\u00dfverst\u00e4ndnisse und kafkaesker Wendungen. Zelters Neigung zur Groteske entfaltet sich dann schon bei der Schilderung des Hinfluges, den der Ich Erz\u00e4hler Zelter letztendlich komplett auf der Toilette verbringt, da es f\u00fcr ihn sonst keinen Sitzplatz gibt. Man ist als Leser also gewarnt. Mit der Realit\u00e4t hat das wenig gemein. Die Schilderungen es Unibetriebes sind stellenweise sehr am\u00fcsant, mit sehr gutem Blick f\u00fcr die Absonderlichkeiten der amerikanischen Psyche. Der v\u00f6llig andere Zugang zur Didaktik wird etwa im Kapitel MODLAW h\u00f6chste kreativ und am\u00fcsant beschrieben. Der unersch\u00fctterliche Glaube der Amerikaner an Rankings jeder Art ebenso, als er sehr witzig schildert, wie ihm seine Studenten nach und nach zu einer Konkurrenz Veranstaltung abhandenkommen. Wenn es Zelter nur nicht auch zunehmend deutlicher vorhersehbar mit seinen \u00dcberdehnungen ins Groteske \u00fcbertreiben w\u00fcrde. Das wird dann schlicht zu viel. Am Ende wird die ganze Uni Yale \u00a0belagert und es entwickelt sich in der Stadt New Haven und letztlich auch in Yale eine Art Endzeitszenario, ein anomischer Zustand, der vielleicht auch ein Abbild von Zelters innerem Zustand und seinem Scheitern darstellen soll.<br \/>\n<strong>Note<\/strong>: 3 (\u00fcn)&lt;&lt;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&gt;&gt; Nein, die nach 5 Jahren entstandene Doktorarbeit unseres\u00a0 Autor-Erz\u00e4hlers ger\u00e4t nun nicht gerade zur \u201eLaufbahnarbeit\u201c. Vom Doktorvater zum Stipendium nach Yale geschickt , weggelobt oder entsorgt, beginnt die Leidensgeschichte des in geschliffenen Oxford-Englisch brillierenden Protagonisten. Tr\u00e4gt schon die einleitende deutsche Universit\u00e4tsepisode Z\u00fcge eine Realsatire, so wird der Sprung \u00fcber den gro\u00dfen Teich zum irrwitzigen Labyrinth. Dass sich der promovierte Anglist, nicht uneitel immer wieder die G\u00fcte seiner Arbeit betonend, schon bei der reichlich grotesken Korrespondenz mit der Yale-Administration durch Naivit\u00e4t auszeichnet: \u00a0\u201eWie ich anreisen sollte?\u201c\u00a0\u00a0 Wo denn Yale liege\u201c und\u00a0 zur Beantwortung der Frage in Zeiten des Internets auch noch Landkarte und Reisef\u00fchrer zu Rate zieht , l\u00e4sst f\u00fcr den Doktor in great Amerika nichts Gutes ahnen. So bleibt auch unausweichlich, dass sich nach der Vorh\u00f6lle von New Haven, dem ersten Sprachdesaster unseres Oxfordianers und seinem \u201eWohnungs-Loch\u201c\u00a0 der vermeintliche Zauber einer weltber\u00fchmten Universit\u00e4t als Biotop von Absonderlichkeiten und Absurdit\u00e4ten erweist. Erfreulich dass unser Autor wenigstens kurzfristig Lichtblicke ganz anderer bei\u00a0 der deutschen Nachbarin findet, denn was liegt n\u00e4her, als dass die frustrierte Ehefrau eines Yale-Wissenschaftlers, der ganzt\u00e4tig \u00fcber das Verhalten der Fische arbeitet, gleich bei der ersten Begegnung \u201edie Bluse \u00f6ffnet\u201c. Da h\u00e4tte es des Weckers nicht bedurft. Ob mit der \u201efive dollar\u201c Episode Vollzug gemeldet werden kann oder dem Herrn Doktor die sexuelle Vorstellung durchgebrannt ist, bleibt offen. Auf dem Campus gehts gar wenig akademisch ernsthaft zu. Eine Groteske jagt die n\u00e4chste kulminierend im finalen Bild einer nach au\u00dfen abgeriegelten Universit\u00e4t &#8211; aus der Luft versorgt durch Mc Donald Container. Ein literarisches Schmankerl\u00a0 und ein literarischer Tiefpunkt finden sich in den Briefen. Nicht der Figur des omnipr\u00e4senten deutschen \u201eGrammatologen\u201c und Fingerphilosophen Schwartz gilt meine Bewunderung sondern Professor Spivack, der mit seiner Sprachdidaktik in \u201eModlaw\u201c \u2013 the \u201eMost difficult Language oft he Word\u201c eine geniale Satire auf simplifizierende Sprachdidaktik und tumbe Willf\u00e4hrigkeit von Sprachstudenten liefert. Mit dem Kapitel \u201eEin Bollwerk der Ruhe\u201c und der Hervorhebung der Vorleserin-Episode im abschlie\u00dfenden Kapitel\u00a0 \u201eEine letzte Mail\u201c entgleitet dem Autor der Roman. Eingebettet in den Kontext einer amerikanischen Universit\u00e4ts- und Gesellschaftssatire wird Auschwitz missbraucht, \u00a0wirkt die Schwermut und das Pathos der Szenerie bem\u00fcht konstruiert und v\u00f6llig deplatziert <strong>Note: 4<\/strong> (ai) &lt;&lt;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&gt;&gt;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Wenn ein deutscher Nachwuchsliterat in die amerikanische Fremde ger\u00e4t. Wenn die Fremde Vorurteile als Untertreibung verblassen l\u00e4sst. Wenn Nachbarn stundenlang Wecker klingeln lassen, um auf ihre Bed\u00fcrftigkeit aufmerksam zu machen. Wenn Gelegenheitsprostituierte ihren Gebrauchswert auf 5 Dollar taxieren \u2013 nicht mehr und nicht weniger. Wenn auf dem Dach der Universit\u00e4tssporthalle der Gebirgs-Wanderpfad angelegt ist. Wenn die Eliteuniversit\u00e4t zur umk\u00e4mpften Trutzburg bei sozialen Aufst\u00e4nden wird. Wenn die gesichtslosen Massen die Nachbarschaft abfackeln. Wenn die sch\u00f6ne Studentin im ber\u00fchmtesten Universit\u00e4tsgarten bei jeder Wetterlage Namen rezitiert. Wenn das Buch, aus dem sie vorliest, doch kein Telefonbuch sondern eine Ausschwitzliste ist. Wenn die sch\u00f6ne Studentin in polizeiliche Obhut genommen wird. Wenn die Studierenden \u00fcber den Deutschdozenten und Nachwuchsliteraten mit den F\u00fc\u00dfen abstimmen. Was macht dann ein Nachwuchsliterat vor leeren H\u00f6rsaalb\u00e4nken? Und wer ist das \u00fcberhaupt?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zelter spricht \u00fcber sich selbst. Verpackt in vermeintliche Briefe, die keinen Adressaten kennen, vielleicht nie geschrieben wurden mit Inhalten, die Fantasien des in der Fremde getr\u00fcbten Auges sein k\u00f6nnten. So betrachtet, w\u00e4ren die \u00e4u\u00dferen Begebenheiten Spiegelungen der inneren Befindlichkeit des Autors. Vermutlich ist es so. In Briefe aus Amerika malt der Ich-Erz\u00e4hler sein Spiegelbild als promovierter Anglist in der h\u00e4sslichen Ostk\u00fcstenstadt mit ihrer ber\u00fchmten akademischen Perle Yale.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zelter spricht \u00fcber sich selbst, war er doch tats\u00e4chlich Dozent an der renommierten Yale Universit\u00e4t. Er beginnt die Briefsammlung in bunter Klarheit mit einer besonderen Weltsicht. Danach gliedert sich das akademische Universum in zwei Sph\u00e4ren: den sublunarischen Verlierer- und den translunarischen Gewinnerkosmos. Zelter sitzt im sublunarischen Dunkel auf einem viel zu kleinen Nebenmond, von dem sein Schreibtisch rutscht. Die Ehrfurcht ist so gro\u00df wie der Selbstzweifel. Die Unsinnigkeit aller Bem\u00fchungen wird Gegenstand von Beichten in der kopfsch\u00fcttelnden Verwandtschaft. Und dennoch f\u00fchlt sich der Jungakademiker von den Lobges\u00e4ngen seines Doktorvaters geschmeichelt und kokettiert mit den Verlockungen des politisch Abtr\u00e4glichen, mit dem Amerika, das man nicht m\u00f6gen mag. Das Amerika, welches die elaborierte Intonation eines britischen Oxford-Englisch l\u00e4cherlich macht. Also folgt Zelter dem Ruf in die Fremde. Zu s\u00fc\u00dflich klingen doch die Verz\u00fcckungen seiner Yale-Gespr\u00e4chspartner, als sie vergegenw\u00e4rtigen, dass dieser junge Zelter ein ferner Spross des alten Zelter ist, der schon Goethe zur Seite stand.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zelter gelangt auf der Klobrille im \u00fcberbuchten Flugzeug in die Neue Welt, k\u00e4mpft sich auf dem Kennedy Airport durch die Fangarme von Immigrationsbeamten und Taschendieben, l\u00e4sst sich von der Trostlosigkeit der \u00dcberlandfahrt deprimieren, verweigert Pennern am Zielort die Rolle als Leibw\u00e4chter, um schlie\u00dflich im h\u00f6chsten Haus in der l\u00e4ngsten Stra\u00dfe das h\u00e4\u00dflichste Loch als Unterkunft zu beziehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sein neuer Arbeitsplatz liegt auf dem neogotischen Campus in der gef\u00e4hrdeten Stadtmitte. Zur fortbildenden Einf\u00fchrung muss er sich in Yale zun\u00e4chst einer didaktischen Erkenntniskur unterziehen, damit er fortan in der Lage sei, Studenten in 100 Tagen Deutsch beizubringen. Die Beispielsprache wird Modlaw genannt, hat f\u00fcnfmin\u00fctige Wortl\u00e4ngen und unter 300 Buchstaben fast nur Konsonanten. Neben dem Dativ bereichern Dekorativ und neben Neutrum auch Necrophilum die grammatikalische Vielfalt. Er verzweifelt. Ihm entgeht, dass das didaktische Ziel der Veranstaltung gerade nicht diese Sprachzumutung sondern Wissenschaftskritik ist. Warum wagt der Deutsche nicht den Unsinn zu hinterfragen \u2013 wird er am Ende gefragt werden. Wenige Briefstellen stellen den Blickwinkel selbst in Frage. Diese ist eine davon. Und zudem eine am\u00fcsante.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Er unterrichtet. Seine Zustimmungskurven fallen, Studenten versammeln sich bei dem Konkurrenten, bis er im akademischen Nahkampf mit der Waffengattung <em>Leichte Konversation<\/em> \u00fcber deutsche M\u00fclltrennung Boden gutmachen kann. \u00dcber allem schwebt bedrohlich der legend\u00e4re Imperator Schwartz <em>&#8211; <\/em>von Studenten geliebt, von der Verwaltung hymnisch besungen, von Kollegen gef\u00fcrchtet. Sein schwerstes Gesch\u00fctz ist kurz, banal und schwer auffindbar: die eigene Doktorarbeit \u00fcber den Finger in der Philosophie. Es fingere vor allem unter den Tischen der Philosophie. Von Diogenes sei bekannt: \u201eSeht her, wie dieser weise Mann es sich mit den Fingern gutgehen lie\u00df\u201c. Und auch an der Unterw\u00e4sche von Hegel und Kant sei rumgefingert worden. Zelter macht Schwartz zur Metapher akademischer Abwegigkeit. Auf diesem Wege wird es auch zum hintergr\u00fcndigen Versuch des Autors, die empfundene Minderwertigkeit zu relativieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am Ende liegt die sch\u00f6ne Studentin aus dem Universit\u00e4tsgarten schlafend im Flur des vom B\u00fcrgerkrieg bedrohten Lehrgeb\u00e4udes \u2013 der Engel des Todes, so als ob in diesem Kosmos nur das Nekrophile Ruhe finden k\u00f6nnte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ja, so empfand Zelter. Dennoch haben sich bei aller Tristesse einige aufhellende Leichtigkeiten behaupten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nein, Zelter kann auch Sprachwitz. Und dennoch lesen sich die Briefe aus Amerika so als ob sie noch nicht versandfertig w\u00e4ren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Note: 3\u00a0<\/strong>\u00a0 (ur) &lt;&lt;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&gt;&gt;Alexander Kluy hatte am 11. Dezember 2016 in der Wiener Zeitung \u201eStandard\u201c versprochen, dass man beim Lesen der \u201eBriefe aus Amerika\u201c vom Fauteuil falle und sich mehr als den Musikantenknochen sch\u00e4digen k\u00f6nne.<br \/>\nDas machte ich mich neugierig und deswegen schlug ich das Buch vor. Ich setzte mich aufs Sofa und las und las und wurde sitzengelassen. Eine herbe Entt\u00e4uschung. Entt\u00e4uschte Erwartungen sind keine gute Basis f\u00fcr die angemessene Besprechung eines Buches. Deshalb m\u00f6chte ich es heute damit bewenden lassen. Dabei sch\u00e4tze ich den Autor in seiner etwas spr\u00f6den Art, in der ich ihn vor vielen Jahren in Brunos Keller erleben durfte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">P.S.: Die didaktisch ausgereifte Einweisung in die deutsche M\u00fclltrennung, die der deutsche Lektor in Yale seinen Studenten\/innen bietet, h\u00e4tte einen Platz in einer der zahlreich erschienenen Integrationsbrosch\u00fcren verdient.<br \/>\n<strong>Note: 3<\/strong> (ax) &gt;&gt;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 Kl\u00f6pfer &amp; Meyer 2016 |\u00a0\u00a0 189 Seiten &gt;&gt; Wieder mal ein T\u00fcbinger Autor. Joachim Zelter hat seine Briefe aus Amerika schon 1998 im Ithaka Verlag ver\u00f6ffentlicht und jetzt als \u201e\u00fcberarbeite\u201c Fassung nochmals bei Kl\u00f6pfer Meyer herausgebracht. 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