{"id":933,"date":"2016-10-28T12:38:43","date_gmt":"2016-10-28T10:38:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/?p=933"},"modified":"2017-01-16T15:36:31","modified_gmt":"2017-01-16T13:36:31","slug":"fallensteller","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/?p=933","title":{"rendered":"Fallensteller &#8211; Sa\u0161a Stani\u0161ic\u00b4"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-940\" src=\"http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/K1024_Fallensteller-192x300.jpg\" alt=\"k1024_fallensteller\" width=\"192\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/K1024_Fallensteller-192x300.jpg 192w, http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/K1024_Fallensteller.jpg 768w, http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/K1024_Fallensteller-657x1024.jpg 657w\" sizes=\"(max-width: 192px) 100vw, 192px\" \/><strong>Luchterhand\u00a0 | 281 Seiten<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&gt;&gt;\u00a0 Im Sammelband \u201eFallensteller\u201c vereint Stani\u0161i\u0107 12 voneinander unabh\u00e4ngige Geschichten, die nicht nur sprachlich \u00fcberraschen. Es sind Geschichten von Fallenstellern in Boh\u00e8me-Nischen, von Menschen, die sich selbst Fallen stellen, von T\u00e4uschungen am Rand der Magie, aber auch Erz\u00e4hlungen, denen der Bezug zum Titel fehlt. \u00dcber eine gro\u00dfe erz\u00e4hlerische Bandbreite hinweg sch\u00f6pft der Autor aus sehr unterschiedlichen Milieus. Feinf\u00fchliges aus dem Ende eines Betriebslebens. Kenntnisreiche Psychologie einer Billardpartie. Laute Ich-Bezogenheit eines Profilneurotikers. Gedanken- und Daseinsfluchten eines deutschen B\u00fcrokraten im brasilianischen Urwald. Traurigkeit eines Pubertierenden beim Wandertag und Kontraste im verwandelten Leben eines Start-up-Company-Gr\u00fcnders.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die umfangreichste Geschichte gibt dem Buch die Aufschrift. \u201eFallensteller\u201c ist die bemerkenswerte Landschaftsstudie der Uckermark, wo die Menschen so verweht scheinen wie ihr Landstrich. Ausged\u00fcnnt versammeln sich die Verbliebenen in durstiger Besonnenheit in Garagen, um dem Glucksen des Bierhahnes zu lauschen, soweit sie dazu noch in der Lage sind. Kacken dem Nachbarn schon mal in den Garten oder springen nackt aus dem Fenster, um ein randalierendes Wildschwein in die Flucht zu schlagen. Stani\u0161i\u0107 intoniert all diese \u00fcberraschenden Details mit wunderbar deplatzierter Sachlichkeit. Als das heimliche Bild des verdauenden Nachbars im Immobilienschaufenster h\u00e4ngen bleibt, notiert Stani\u0161i\u0107, dass dies vor allem das geringe \u00f6rtliche Interesse an Immobilien deutlich machen w\u00fcrde<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ver\u00e4nderungen bringt die literarische Infektion des an sich schlicht gestrickten B\u00e4ckersohns Lada. Nachdem ein verweichlichter \u201eJugo\u201c-Schriftsteller (der Autor selbst) den kleinen Ort F\u00fcrstenfeld \u00f6ffentlich als vermeintliche Prosahochburg angepriesen und Lada zum Selbstversuch ein Schreibheft geschenkt hatte, wird nicht nur Ladas \u00fcberhitztes Gem\u00fct befriedet, sondern auch der Literat in Lada geweckt. Stani\u0161i\u0107 macht ihn zum Dorfschreiber, dessen Geschichte wir lesen. Die zentrale Figur in Ladas Aufzeichnungen ist der Fallensteller &#8211; ein verschlossener, in Ledermantel geh\u00fcllter Unbekannter, der franz\u00f6sische Tageszeitungen liest, in Reimen quacksalbert und schon mal das Selbstwertgef\u00fchl der Schwerkraft beleidigt, wenn er in der Gartenschaukel am h\u00f6chsten Punkt verharrt. Seine Mission bleibt so dunkel wie die T\u00f6nung seines Umhangs. Die Ergebnisse seines Wirkens jedoch finden weitgehende Anerkennung. In der Umtrunk-Garage endet die Rattenseuche mit der Konvertierung des Getiers, als es sich spontan in einer Spielzeugkirche evakuieren l\u00e4sst. Die Fliege auf dem Knie der B\u00e4ckersfrau begibt sich ungeniert in eine ge\u00f6ffnete Streichholzschachtel und st\u00f6rt fortan nicht mehr. Auch eine Wildschweinrotte nimmt bereitwillig das Angebot an, auf einer LKW-Ladefl\u00e4che ins Ungef\u00e4hre jenseits von F\u00fcrstenfeld umgesiedelt zu werden. Man ist verbl\u00fcfft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch der Fallensteller w\u00e4re nur unterhaltende Magie, wenn er nicht auch die Moral eines Rattenf\u00e4ngers von Hameln in die ostdeutsche Provinz tragen w\u00fcrde. Gerechtigkeit ist nicht verhandelbar, Verfehlungen werden streng geahndet und im \u00dcbrigen sind Tiere unantastbar. Mit einer blutigen Nase meldet sich ein Vater nach durchzechter Nacht \u2013 angeblich von drei Asylanten niedergestreckt. Tats\u00e4chlich sprach der Fallensteller zu ihm, er m\u00f6ge seinen Sohn fortan wie einen Sohn behandeln. Der Vater hatte den Sohn \u00f6ffentlich gedem\u00fctigt, nur weil sein l\u00e4cherlicher Hamster abhandengekommen war. Der Fallensteller entpuppt sich als R\u00e4cher f\u00fcr die verweigerte W\u00fcrde von Kind und Tier. Der Hamster Hugo taucht prompt wieder auf \u2013 oder vielleicht ist es auch ein anderer. Die H\u00f6chststrafe wird schlie\u00dflich f\u00e4llig, als dem Fallensteller der zugebilligte Obolus verweigert wird, nachdem er die st\u00f6renden Wildschweine au\u00dfer Landes gebracht hatte. Auch wenn nie ein r\u00e4chendes Wort ge\u00e4u\u00dfert wird, sind allen die Zusammenh\u00e4nge einleuchtend. Der schuldige Forstrat wird frierend und gefesselt auf dem Truppen\u00fcbungsplatz gefunden. Sich verweigernde Mitb\u00fcrger finden ihre G\u00e4rten von Wildschweinen vernichtet. Parkende PKWs einschl\u00e4giger Besitzer sind durch Rattenfra\u00df bis in alle Ewigkeit unbrauchbar geworden. Und was ist mit F\u00fcrstenfeld? Irgendwie ist man auch stolz auf eine Entf\u00fchrung, die dem \u00fcbersehenen Ort endlich etwas Arabisch-Gro\u00dfst\u00e4dtisches verleiht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Voller Klamauk sind die drei Episoden des Macho-Kosovaren Mo, der das Bild einer syrischen Exilmalerin in Stockholm stiehlt. Leider gef\u00e4llt seinem Vater das Motiv der in Kinderkleidung geh\u00fcllten Marschflugk\u00f6rpern aus Aleppo so wenig, dass er nicht bereit ist, seinem Sohn daf\u00fcr Tausende von Euro zu zahlen. Mo will in aller Ausf\u00fchrlichkeit erkannt werden, vor allem von Frauen, in deren Leben er sich nicht nur durch ein zeitgen\u00f6ssisches Wischen auf dem Smartphone verankern will.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die tiefsch\u00fcrfendste Episode verbirgt sich im Schlusskapitel des Start-up-Gr\u00fcnders der Firma <em>memstore<\/em>. Entgegen dem erfolgreichen Konzept seiner brain-computer-interface Idee, aus Bruchst\u00fccken der Erinnerung Geschichten zu konstruieren, lebt er eine pure Gegenwart. Im Yuppie-Ambiente Frankfurts negiert er seine tragische jugoslawische Vergangenheit. Er verweigert sich der zur\u00fcckgebliebenen Familie und den eigenen Schicksalsfragmenten. Anr\u00fchrend ist die Kindheit beschrieben. Der Vater ertr\u00e4nkt sich. Die Mutter geht dem Sohn verloren, weil sie fortan im Verlustschmerz ertrinkt. Der Gro\u00dfvater gibt ihm Zuversicht und l\u00e4sst ihn auf seinem Hemd schwimmend ein Fluss-Gef\u00fchl der Zuversicht erleben. Als die Milit\u00e4rschergen schlie\u00dflich mit Erschie\u00dfungen beginnen, erschlie\u00dft der Gro\u00dfvater dem Enkel \u00fcber genau diesen Fluss die Zukunft. In Deutschland angekommen, wird er den Gro\u00dfvater jedoch nie wieder sehen, weil er es ablehnt, in das Land des Hasses zur\u00fcckzukehren. Selbst zum Sterben des Gro\u00dfvaters wird er diesem lediglich ein Hemd n\u00e4hen und schicken lassen. In diesem Hemd wird der Gro\u00dfvater sich dem Totenfluss Styx anvertrauen wie auch der Enkel sich dem Lebensfluss im Hemd des Gro\u00dfvaters anvertraute.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Stani\u0161i\u0107 setzt die olympiareife Wortakrobatik sehr unterschiedlich dosiert ein: fein nuanciert in den ernsten Passagen \u00fcber Alter, Lebensende und Niedergeschlagenheit; markant gekonnt in den Situationskapiteln des Billardspiels, des albanischen EU Betrugs und der brasilianischen Kontraste von Seelenleben und Chaos. Leider \u00fcberzeichnet er den Sprachwitz in den Kapiteln um den Aufschneider Mo so sehr, dass man als Leser seine Not hat, die \u00fcberzogene Form als Rechtfertigung des Inhalts durchgehen zu lassen. Es bleibt dennoch das erstaunliche Werk des Enddrei\u00dfigers Stani\u0161i\u0107, dessen Muttersprache noch nicht einmal das Deutsche ist, und der diesem Sprachraum erst seit seinem 14ten Lebensjahr angeh\u00f6rt. Vermutlich die magische Meisterleistung eines Fallenstellers. Man darf beeindruckt sein. <strong>Note: 2<\/strong> (ur) &lt;&lt;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&gt;&gt;Viel Bizarres, d\u00fcnner Quark<br \/>\nSascha schreibt zur Uckermark.<\/p>\n<p>Wo bald wilde W\u00f6lfe hausen<br \/>\nsaufen jetzt schon die Banausen.<\/p>\n<p>Jugo macht dar\u00fcber Witze,<br \/>\nmanchmal z\u00e4h und manchmal Spitze.<\/p>\n<p>F\u00fcr ne Ratte stellt er Falle<br \/>\nund wir tappen rein, wie alle.<\/p>\n<p>Pitschpatsch schnappt die Falle zu<br \/>\nRatte hat jetzt endlich Ruh.<\/p>\n<p>Jetzt kriegt Sascha viele Preise<br \/>\nach, ich find das wirklich toll.<\/p>\n<p>Gebastelt von der &#8222;Persona non krater&#8220; (Wortspiel siehe Seite 211)<\/p>\n<p><strong>Note: 3 \u2013 (<\/strong>ax)\u00a0 &lt;&lt;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&gt;&gt;Das sind alles au\u00dfergew\u00f6hnliche Geschichten und au\u00dfergew\u00f6hnliche Figuren und \u00fcber weite Strecken au\u00dfergew\u00f6hnlich wortgewandt\u00a0 erz\u00e4hlt. Ob tragikkomisch wie der Modernisierungsverlierer Klingenreiter als einsamer Illusionist , ob gut gemeint aber reichlich hilflos christliche Menschenrechtsaktivisten, ob realistisch-absurd ein EU-Sprudelprojekt und Hirten im Osten Bosniens, ob die Doppelb\u00f6digkeit einer syrischen Surrealistengalerie in Stockholm (\u201cRayans Erz\u00e4hlung von Safi und Saida aber ist echt\u201c \u2013 wirklich????), ob die Irrfahrt des Vogelbr\u00e4u Justiziars Georg Horvath in Brasilien (gro\u00dfartig die\u00a0 \u201eInflight-Riesling\u201c Episode), er begegnet uns wiederholt in Bukarest oder in einer reichlich kafkaesken Selbstsuche, ob in der umfangreichsten und zugleich schr\u00e4gsten Figur des Fallenstellers im uckermarkschen F\u00fcrstenfelde, ob die \u00a0vielleicht tiefsinnigste Episode eines Ich-Erz\u00e4hlers, die aus einer heiter-erotisierenden Provence-Paris Fahrt durch einen Anruf (\u201eBin bei Opa\u2026\u201c) pl\u00f6tzlich in eine Aufarbeitungs- und Erinnerungsgeschichte kippt . Mag sein, dass es da auch schw\u00e4chere Erz\u00e4hlungen gibt (\u201aBillard Kasatschok\u2018 oder \u201aIm Ferienlager im Wald\u2018), aber Staniscic beherrscht das Wechselspiel von Realit\u00e4t und Fiktion, zeigt im vordergr\u00fcndig Komischen wie etwa in der Figur des Fallenstellers Hintergr\u00fcndiges\u00a0\u00a0 nicht nur auf die Provinz Nordwestuckermark\u00a0 Begrenztes auf. Ein \u201everweichlichter Jugo-Schriftsteller&#8220; (Stanisic und sein Roman \u201aVor dem Fest\u2018 l\u00e4sst gr\u00fc\u00dfen) \u00a0macht F\u00fcrstenfelde literaturf\u00e4hig, dessen \u00a0Nach-Erz\u00e4hlerfigur Lada stellt F\u00fcrstenfelde die Fallen.\u00a0 Was folgt ist ein Feuerwerk von Gaukelspiel und Ernsthaftigkeit: \u00a0Der Umgang mit dem Fremden, Verkleidung und Entlarvung, Garagenbierseligkeit, Miefigkeit im Haus erkalteter Beziehung\u00a0 von G\u00fcnter und Angela Zieschke, Rattenbedrohung und Hamsterrettung, \u00a0die \u201eCausa Wolf\u201c und die Genese einer skurrilen Protestkultur und als H\u00f6hepunkt, v\u00f6llig unvermittelt\u00a0 nach Wildschwein und Treibjagd gesetzt der Auftritt der Apothekerin Helms . Eine ber\u00fchrende Geschichte einer Traumatisierung, die ihre Wurzeln in den sp\u00e4ten DDR-Jahren hat und ein Fallensteller, C.G. Jung h\u00e4tte seine Freude daran, der Frau Helms Versagens\u00e4ngste gegen\u00fcber dem Vater behutsam therapiert. Zwei Seiten nur, aber wie der gr\u00f6\u00dfte Teil des Erz\u00e4hlbandes brilliant. <strong>Note: 1<\/strong> (ai)&lt;&lt;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&gt;&gt;Der Sound dieser wunderbaren Sammlung von Erz\u00e4hlungen geht einem sofort unter die Haut, wenn man die nur eine Seite lange, grandiose \u00a0Einleitung der titelgebenden Geschichte auf Seite 169 liest, an dessen Ende ein Wildschwein einen Menschen so einfach duzt.<br \/>\nDer etwas aus der Zeit gefallene Fallensteller kommt nach F\u00fcrstenfelde in der Uckermark und befreit eine ganze Reihe der kauzigen Bewohner von Ratten-, M\u00e4use-, Hamster-, Wildschwein- und sonstigen Problemen auf magische Weise. Die Gegend wurde schon Literaturtouristen heimgesucht, seit ein Schriftsteller- \u201eder Jugo\u201c \u2013 ein Buch \u00fcber die Bewohner geschrieben hatte. Teilweise nennen sich die Bewohner nicht mehr mit ihrem richtigen Namen, sondern so wie sie im Buch hei\u00dfen. Sehr skuril. Als sich dann auch noch der Wolf in der Umgebung anmeldet, ger\u00e4t die scheinbare Ordnung vollends au\u00dfer Kontrolle.<br \/>\nEine literarische Entdeckung ersten Ranges wird der Erz\u00e4hlband aber haupts\u00e4chlich durch einen spielerischen, lustvollen, \u00fcberaus kreativen und auch sehr lustigen Umgang mit der deutschen Sprache. Dass der Autor erst seit 1992 mit 14 Jahren nach Deutschland kam und damit auch in den Kontakt mit der Sprache, die er wie kaum ein anderer beherrscht, verbl\u00fcfft v\u00f6llig. <strong>Note: 1\u2013<\/strong> (\u00fcn)&lt;&lt;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Luchterhand\u00a0 | 281 Seiten &gt;&gt;\u00a0 Im Sammelband \u201eFallensteller\u201c vereint Stani\u0161i\u0107 12 voneinander unabh\u00e4ngige Geschichten, die nicht nur sprachlich \u00fcberraschen. 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