{"id":805,"date":"2016-03-04T15:38:22","date_gmt":"2016-03-04T13:38:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/?p=805"},"modified":"2017-01-13T19:42:58","modified_gmt":"2017-01-13T17:42:58","slug":"auerhaus-bov-bjerg","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/?p=805","title":{"rendered":"Auerhaus &#8211; Bov Bjerg"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-804 size-medium alignleft\" src=\"http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/K1024_Auerhaus-202x300.jpg\" alt=\"K1024_Auerhaus\" width=\"202\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/K1024_Auerhaus-202x300.jpg 202w, http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/K1024_Auerhaus.jpg 768w, http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/K1024_Auerhaus-691x1024.jpg 691w\" sizes=\"(max-width: 202px) 100vw, 202px\" \/><strong>Blumenbar 2015 |\u00a0 236 Seiten .<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&gt;&gt;Ein wunderbares Buch \u00fcber das Erwachsen-werden von sechs Jugendlichen in einer Land-WG der achtziger Jahre. Wann lacht man schon mal laut auf beim Lesen: Beim Auerhaus geht es fast jedem so. Gro\u00dfartiger sprachlicher Witz ist gepaart mit melancholischen Passagen, in denen die seelischen Abgr\u00fcnde des suizidgef\u00e4hrdeten Frieder nur kurz und unaufdringlich angedeutet werden. Schule, Abi, Musterung, Gewissenspr\u00fcfung, verwegene Gestalten bei wilden Partys mit billigem griechischem Tankstellenwein: der anarchische Sound der achtziger Jahre begleitet den Leser bei der Betrachtung einer tiefen Freundschaft zwischen dem Ich \u2013 Erz\u00e4hler und Frieder, mit dem er n\u00e4chtelang buchst\u00e4blich um dessen Leben redet. Im \u00fcberaus gelungenen Schlusskapitel meldet sich die l\u00e4ngst in die USA abgewanderte C\u00e4cilia wieder und es wird deutlich, wie bedeutsam die Zeit im Auerhaus f\u00fcr alle war.<br \/>\nVom Plot her erinnert manches an Sven Regeners 2004 erschienenen WG- Roman \u201eNeue Vahr S\u00fcd\u201c, einen Vorl\u00e4ufer seines gro\u00dfen Erfolgs \u201eHerr Lehmann\u201c. Das tut dem Lesevergn\u00fcgen aber keinerlei Abbruch. <strong>Note:<\/strong> <strong>1\u2013<\/strong> (\u00fcn)&lt;&lt;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&gt;&gt; Im \u201eAuerhaus\u201c wohnt eine Sch\u00fcler-WG, die versucht, einen zweiten Suizidversuch ihres Mitsch\u00fclers Frieder zu verhindern. Das ist in etwa der rote Auerhaus-Faden. Die Sorgen und N\u00f6te der heterogenen Sechsergruppe wirken anr\u00fchrend und nachvollziehbar. Manchmal liegen die Nerven offen, Grenzsituationen. Es ist die Zeit der Netzhemden, die Zeit des \u00dcbergangs von der dezentralen zur zentralen Autoverriegelung. Vom Dorf aus sieht man auf Schw\u00e4bische Alb, die blaue Mauer, wie Bov Bjerg frei nach M\u00f6rike schreibt. Das Lebensgef\u00fchl von Jugendlichen zu schildern, denen alles offen, unendlich und fast alles m\u00f6glich erscheint, gelingt dem Autor so gut, dass beim reiferen Leser nostalgische Gef\u00fchle geweckt werden. Die Schulszenen geraten manchmal zu Karikaturen, \u00fcberraschen dann aber wieder durch Realit\u00e4tsn\u00e4he (\u201eKommt das dran?\u201c). Warum so viel geklaut wird (\u201eumsonst bekommen\u201c im Friederdeutsch) bleibt etwas im Dunkeln. Eine gro\u00dfangelegte Hausdurchsuchung, satirisch erz\u00e4hlt, beschleunigt das Ende der WG. Am Ende wohnen wir Frieders Beerdigung bei. Frieder, der antiheldische B\u00e4r, tot.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Sprache erinnert oft an ein Drehbuch (Er sagte Doppelpunkt, ich sagte Doppelpunkt). Eine Verfilmung ist gut vorstellbar. Schlichte S\u00e4tze wie \u201eDrau\u00dfen regnet es wie Sau\u201c wechseln mit lyrischen Perlen:\u201c Es wuchs und streckte sich, dann duckte es sich wieder.\u201c Die Einteilung in kurze Kapitel machen das Buch gut lesbar. Und es ist auch viel viel besser als der seichig klingende Song \u201eOur house\u201c der Gruppe \u201eMadness\u201c, der dem Buch indirekt den Namen gab. <strong>Note: 1\u2013<\/strong> (ax).&lt;&lt;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&gt;&gt; Ein wunderbares Buch \u00fcber Freundschaft, das die Balance zwischen Heiterkeit und Traurigkeit an keiner Stelle verliert. Was sich um das Zentrum\u00a0 des Ich-Erz\u00e4hlers H\u00f6ppner und Frieder Wittlinger in der Sch\u00fcler-WG \u201eAuerhaus\u201c ereignet, vergn\u00fcgt und ber\u00fchrt zugleich. Die Erz\u00e4hlchronologie z.T. raffiniert durchbrochen, f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis der Frieder-Figur Entscheidendes wie etwa die Axt oder das Zimmer ohne Fenster nur angedeutet, prosaisch schlicht den Lebenslauf \u201eBirth, school, work, death\u201c in Frage gestellt: \u201eH\u00e4tte man sie vor einer Klausur gefragt:\u201cWozu lebst du eigentlich?\u201c h\u00e4tten sie geantwortet: \u201eDas kommt nicht dran, das m\u00fcssen wir nicht wissen\u201c, gro\u00dfartige Nebenfiguren wie den Zentralverriegelungsaxel oder die Musterungssatire \u2013 all das f\u00fcr mich ein Beleg f\u00fcr sehr gute Literatur, vor allem auch weil das Ende der Geschichte nicht zu verhindern war. <strong>Note: 1<\/strong> (ai)&lt;&lt;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&gt;&gt; In einer modernen Ausgestaltung belebt Bjerg in <em>Auerhaus<\/em> die Bremer Stadtmusikanten wieder. Der Roman inszeniert das M\u00e4rchen als anr\u00fchrige Episode auf einer pers\u00f6nlichkeits- und sozialpsychologischen B\u00fchne. Bei den Grimmschen Br\u00fcdern waren es abgehalfterte Senioren in Gestalt von Vierbeinern und einem dem Kochtoch geweihten Hahn. Sie waren an Leib und Leben bedroht. Zuf\u00e4llig trafen sie aufeinander, zuf\u00e4llig fanden sie ein gemeinsames Projekt. Das Haus im Wald &#8211; durch List von moralisch Gesichtslosen erk\u00e4mpft &#8211; wurde zu ihrem neuen Lebensinhalt. Bjerg folgt dem Grundmuster mit ganz eigenen Nuancen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bjergs Senioren sind Junioren: angeschlagene Abiturienten, Auszubildende, und Entgleiste. Mit von der Partie sind die Sch\u00fcler H\u00f6ppner H\u00fchnerknecht, Vera, C\u00e4cilia und Frieder, der Elektrolehrling Harry, sowie die Psychopathin Pauline. Bjerg verh\u00fcllt seine jugendlichen Protagonisten mit unterschiedlichen Grauschleiern. Der sanfte Ich-Erz\u00e4hler H\u00f6ppner leidet unter F2M2, dem \u201e<strong><em>F<\/em><\/strong><em>iesen <strong>F<\/strong>reund <strong>M<\/strong>einer <strong>M<\/strong>utter<\/em>\u201c, der in sein Kinderzimmer einzieht und sein Privatleben nicht nur durch das Tieferh\u00e4ngen der Zimmerdecken einengt. Sein hochintelligenter Freund Frieder unternimmt erfolglose und schlie\u00dflich einen erfolgreichen Selbstmordversuch. Die M\u00e4dels Vera und C\u00e4cilia f\u00fchlen sich bei der Ich-Werdung im famili\u00e4ren Gravitationsfeld erdr\u00fcckt. Die wundersch\u00f6ne Pauline wechselt am Ende von der Psychiatrie in die Haft, nachdem ihre wiederholte Brandstiftung Menschenleben kostet. Harry wird von Pr\u00fcgeln gezeichnet nicht nur wegen seines homosexuellen <em>Coming-out<\/em>, sondern auch wegen misslungener Drogengesch\u00e4fte. Sechs statt vier Leidende, die bedingt zuf\u00e4llig in einem Haus mit einem gedeckten Tisch das Leben neu entdecken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Z\u00fcndfunke f\u00fcr das gemeinsame Feuer ist der erste, unverstandene Selbstmordversuch von Frieder. Mit Betroffenheit und in stiller Kameradschaft gruppieren sich die Freunde um den Lebensm\u00fcden. Auch er kann seinen Suizidwunsch nicht wirklich begr\u00fcnden. Weil das heruntergekommene Haus seines verstorbenen Gro\u00dfvaters leer steht, und weil eine therapeutische Wohngemeinschaft ein Ausweg aus Frieders belastendem Familienalltag sein k\u00f6nnte, ziehen die Sch\u00fcler gemeinsam um und ein. Das Haus, f\u00fcr das es weder real noch symbolisch einen Schl\u00fcssel gibt, wird der Rahmen f\u00fcr die sch\u00f6nste Zeit im kurzen Leben von Frieder sein. Durch die offene T\u00fcr wird ein Sturmwind symphatischer Empathie und vitalisierender Ideen vom Hier und Heute wehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Die Nachbarn reagieren \u00fcberrascht. Missverst\u00e4ndnisse wirken identit\u00e4tsstiftend. Der Bauer von nebenan wiederholt den im Kassettenrecorder gurgelnden Song <em>Our House<\/em>: <em>Auerhaus <\/em>wie Auerochse, womit das Projekt seinen Namen erh\u00e4lt. <em>Auerhaus<\/em> wird zum Symbol. H\u00f6ppners Mutter \u00fcberrascht immer wieder mit Paletten von Lebensmitteln, deren Haltbarkeit unwesentlich \u00fcberschritten ist. Lehrer gew\u00e4hren den Therapiebed\u00fcrftigen nicht gekannte Freir\u00e4ume. Der Dorfpolizist erteilt Frieder wegen Diebstahls Hausverbot im ortseigenen Supermarkt, sieht aber von einer Anzeige ab. Silvester scheint sich die halbe Welt im <em>Auerhaus<\/em> einzufinden. Transvestiten tanzen mit den Ehefrauen der Nachbarschaft auf der Stra\u00dfe, Junkies rasen mit den Kindern \u00fcber den Kirchplatz.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Das Leben ist stark, auch wenn es immer wieder schwach macht. Zum Beispiel in der Liebe. H\u00f6ppner versucht Lebensweisheiten zu verinnerlichen als sich seine Vera mit der Jumbopackung Kondome und dem schwulen Harry in intimer Zweisamkeit einschlie\u00dft. Zur Beruhigung seiner Eifersucht proklamiert sie: Liebe ist kein Kuchen, der kleiner wird, wenn man ihn teilt. Doch das Herz f\u00e4llt \u00fcber den Kopf her. H\u00f6ppner ist bereit f\u00fcr den K\u00e4ltetod und zieht sich mit einer Flasche Wodka in den Winterwald zur\u00fcck. Diesmal ist es Frieder, der den Freund rettet und in die beheizte K\u00fcche zur\u00fcckf\u00fchrt. <em>Auerhaus <\/em>ist Ourlife und stiftet Leben. Mal hin und mal zur\u00fcck.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00dcberhaupt durchdringt Frieder das Auerhaus-Dasein mit starkem Leben. Mit unglaublicher Lebensfreude s\u00e4gt er den d\u00f6rflichen Weihnachtsbaum ab, was ihm von den st\u00e4dtischen Mitarbeitern bis \u00fcber seinen Tod hinaus nicht verziehen wird. Mit k\u00fchner Gelassenheit perfektioniert er das Stehlen als g\u00fcnstigere Variante des Einkaufens. Seine am\u00fcsanten K\u00fcchen-Lehrstunden machen die Mitkommunarden zu Gelehrten der Kostenlosigkeit. Frieder wird zum Thomas Gottschalk der Silvestershow. Frieder kennt jeden, Frieder ist f\u00fcr jeden da.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Doch die H\u00f6henfl\u00fcge entziehen ihm auch den Boden unter den F\u00fc\u00dfen. Als sie nachts mit dem Wagen unterwegs sind, h\u00e4lt er Polizisten unvermittelt eine Pistolenattrappe ins Gesicht. Fast w\u00e4ren sie erschossen worden. Pl\u00f6tzlich h\u00e4ngt auch H\u00f6ppner H\u00fchnerknecht ganz unvermittelt am Leben und f\u00e4llt \u00fcber den Leben gef\u00e4hrdenden Freund her. Frieder bleibt von einer unb\u00e4ndigen Todessehnsucht durchdrungen. Doch auch als er Monate sp\u00e4ter tot in seinem Lehrlingszimmer gefunden wird, bleibt das Geheimnis seines Antriebs unverstanden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Es \u00fcberrascht, wie der Autor trotz des fast durchg\u00e4ngigen Scheiterns seiner Protagonisten ein ebenso heiteres wie ergreifendes Leseerlebnis schafft. Gro\u00dfartig die Abiturer\u00f6rterung: H\u00f6ppners Geschwafel, dass ein Flugsimulator f\u00fcr Goethes Werther durchaus eine angstfreie M\u00f6glichkeit darstellen k\u00f6nne, den Selbstmord aus Liebeskummer erst einmal unverbindlich zu simulieren. Grandios die Polizeirazzia im <em>Auerhaus.<\/em> Neben versteckten Drogen wird ihr K\u00fcchenposter zum Ansto\u00df des gesetzlichen Regelwerkes. Es war einmal das offizielle Amtsplakat aus dem Rathaus. Die Terroristenfotos sind inzwischen \u00fcberklebt mit dem durchgestrichenen Konterfei toter Politiker und Wohngemeinschaftsfotos von denen, die den Abwasch vernachl\u00e4ssigen. Der anwesende Staatsanwalt addiert knochentrocken die vermeintlichen Straftaten: Diebstahl nach \u00a7242, \u00a790a Verunglimpfung des Staates und seiner Symbole, \u00a7267 Urkundenf\u00e4lschung, \u00a7189 Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener, \u00a7129a Werbung f\u00fcr eine terroristische Vereinigung. Sp\u00e4ter wird das h\u00f6chstrichterliche Strafma\u00df auf tagelanges Kartoffelsch\u00e4len im Keller des ortsans\u00e4ssigen Altenheims festgesetzt. R\u00fchrend auch der spektakul\u00e4re Diebstahl von H\u00f6ppners Musterungsakte durch Frieder, um ihm den verhassten Wehrdienst zu ersparen. Leider wird die Akte in ihrem Tiefk\u00fchlfach bei der Razzia gefunden. Es sollte ein Beitrag sein, den Kalten Krieg zu entsch\u00e4rfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch wenn am Ende des Romans das Scheitern die Oberhand beh\u00e4lt, ist der empfundene Lesezustand m\u00e4rchenhaft. Untergr\u00fcndig meint man, es mit dem guten Hier und Heute der Bremer Stadtmusikanten zu tun zu haben.\u00a0 <strong>Note:<\/strong> 2+ (ur)&lt;&lt;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Blumenbar 2015 |\u00a0 236 Seiten . &gt;&gt;Ein wunderbares Buch \u00fcber das Erwachsen-werden von sechs Jugendlichen in einer Land-WG der achtziger Jahre. 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