{"id":583,"date":"2015-02-08T09:37:32","date_gmt":"2015-02-08T07:37:32","guid":{"rendered":"http:\/\/lq.kunstundwohnen.de\/wordpress\/?p=583"},"modified":"2023-11-22T18:17:19","modified_gmt":"2023-11-22T16:17:19","slug":"judith-schalansky-der-hals-der-giraffe","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/?p=583","title":{"rendered":"Der Hals der Giraffe &#8211; Judith Schalansky"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"http:\/\/lq.kunstundwohnen.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/K640_Hals-der-Giraffe.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-580\" src=\"http:\/\/lq.kunstundwohnen.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/K640_Hals-der-Giraffe-195x300.jpg\" alt=\"K640_Hals der Giraffe\" width=\"195\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/K640_Hals-der-Giraffe-195x300.jpg 195w, http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/K640_Hals-der-Giraffe.jpg 480w\" sizes=\"(max-width: 195px) 100vw, 195px\" \/><\/a>Suhrkamp 2012,\u00a0\u00a0 222 Seiten.\u00a0\u00a0\u00a0<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&gt;&gt; Mit der Biologielehrerin Inge Lohmark schafft die Autorin eine Figur, die nicht zum Sympathietr\u00e4ger taugt. Bewundernswert allein ihr\u00a0 Wissensspektrum \u00fcber Botanik, Genetik, Evolution und \u00a0Erdgeschichte\u2013 Frau Schalansky chapeau! Dass diese F\u00e4higkeiten bei Inge Lohmark in ein sozialdarwinistischen Weltbild m\u00fcnden, dem jede Empathie gegen\u00fcber Sch\u00fclern und Mitmenschen abgeht, ist nicht zwingend. Mehr als 30 Jahre Schuldienst hinterlassen ein provokatives Fazit: \u201cSch\u00fcler waren Blutsauger, die einem die Lebensenergie raubten\u201c(9) \u201eSch\u00fcler waren nat\u00fcrliche Feinde\u201c(202) und Lohmarks p\u00e4dagogisches Credo lautet folgerichtig \u201ehart sein, konsequent sein, unberechenbar bleiben\u201c. Mag wie beim \u00a0Sitzplan der Klasse 9 mit seiner s\u00fcffisanten Charakteristik noch ein gewisses Schmunzeln beabsichtigt sein, so verstummt das Lachen, wenn Lohmark ihr survival of\u00a0 the fitest proklamiert: \u201eEs lohnte sich einfach nicht die Schwachen mitzuschleifen. Sie waren nur Ballast, der das Fortkommen der anderen behinderte. Geborene Wiederholungst\u00e4ter. Parasiten am gesunden Klassenk\u00f6rper\u201c. Es ist nur ein schmaler Grat zur Euthanasie, wenn von Au\u00dfenseitern wie dem Nachbarn Hans \u2013\u201edie arme Sau\u201c die Rede ist. \u201eOhne Funktion am Leben bleiben. Nutzloses Dasein. Auf Kosten anderer. Das gab es auch nur bei den Menschen\u201c(79). Desolate Beziehungen wohin man schaut. Ob die eigene Ehe mit Wolfgang, ob das Verh\u00e4ltnis zur Tochter Claudia, ob Inge Lohmarks Elternbeziehung, ob die Beziehung von Nebenfiguren wie Astrid und Joachim (\u201ewenn einer krepierte, w\u00fcrde der andere draufgehen\u201c) oder ganz beil\u00e4ufige Begegnungen mit einer gewissen Marie Schlichter (\u201eDas Gehirn war eine Fallfrucht\u201c) \u2013 \u00fcberall Zeichen des Verfalls. Auch in gr\u00f6\u00dferem Ma\u00dfstab: Das Charles Darwin Gymnasium steht vor der Abwicklung, vier Jahre Restlaufzeit, die ganze pommersche Region nach der Wende in Aufl\u00f6sung begriffen, Entv\u00f6lkerung, Verk\u00fcmmerung der Infrastruktur \u00a0&#8211; statt sozialistischen Helden der Arbeit Wolfgang als Held der Regionalzeitung in Sachen Strau\u00dfenzucht. Nur ein einziges Mal f\u00e4llt Inge Lohmark aus ihrer misanthropen Rolle, bricht sich Verdr\u00e4ngtes Bahn, schw\u00e4chelt die distanzierte P\u00e4dagogin. Die leider nur sehr kurz angedeutete Erika-Episode \u2013 es bleibt bei ertr\u00e4umter weiblicher P\u00e4dophilie- zeigt menschliche Br\u00fcche in der Figur Inge Lohmarks. Der st\u00e4rkste Teil des von Schalansky sicherlich mit provokativem Untertitel versehenen \u201eBildungsromans\u201c sind\u00a0 Beobachtungen zum schulischen Alltag, die die Autorin als Insiderin ausweisen . Das Ensemble des Lehrpersonals, vom Westimport Kattner mit seinem Mittwochsappell \u00fcber den ewig gestrigen Thiele, die gro\u00dfartige kuschelp\u00e4dagogische Schwanneke als Lohmarks Gegenbild bis hin zur Nebenfigur des Hausmeisters Kalkowski, trefflich und zuweilen witzig skizziert. Auch bei der Charakterisierung\u00a0 bestimmter Sch\u00fclertypen\u00a0 und ihrem Verhalten im (z.B. bei Lohmarks\u00a0 unangek\u00fcndigter Leistungskontrolle) und au\u00dferhalb des Unterrichts (Bus) gelingen Schalansky \u00a0\u00fcberzeugende Nahaufnahmen. Bleibt abschlie\u00dfend zu fragen, ob der Roman nicht mehr Heiterkeit als Bitternis verdient h\u00e4tte. <strong>Note:<\/strong> 3+ (ai)&lt;&lt;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&gt;&gt; Ich bin froh, dass die Lehrerin meiner T\u00f6chter nicht Inge Lohmark hie\u00df. Warum hat niemand verhindert, dass sie Lehrerin wurde? Eine Frau ohne einen Funken Empathie. Mit der ihr eigenen Intelligenz und ihrem analytischem Verm\u00f6gen h\u00e4tte sie in einem Forschungslabor sicherlich Gro\u00dfes geleistet. Aber\u00a0 am Arbeitsplatz Schule, wo es nur so von jungen Menschen aus Fleisch und Blut wimmelt? Eine Fehlbesetzung. Sicher, es mag die von ihr beschriebenen Sch\u00fclertypen geben. Den Sch\u00fcler, der den Tag im passiven Widerstand verbringt. Oder auch den Typ \u201eVampir\u201c. Mit diesem Sch\u00fclerbild und einem falsch verstandenen Darwinismus (eher Lohmarkismus) rechtfertigt sie ihr Verhalten den ihr Anbefohlenen gegen\u00fcber. Aber es gibt doch auch viele v\u00f6llig andere Schulbesucher. Zum Gl\u00fcck, und mit einigen h\u00e4lt man\u00a0 deswegen auch Kontakt noch lange nach Ende der Schulzeit. Man k\u00f6nnte kritisch anmerken, dass sich nichts bis wenig entwickelt im Laufe des Romans. Aber was sollte sich unter den gegebenen Voraussetzungen auch entwickeln? Stellenweise finden sich seitenlange biologische Exkurse, die f\u00fcr Laien nicht immer leicht verst\u00e4ndlich sind. Aber man lernt dabei auch manch Neues: \u201eM\u00e4nner sind Nichtfrauen\u201c (S.128). \u00dcber den neuen Lehrplan, der Homosexualit\u00e4t als Variante des Sexualverhaltens pr\u00e4sentiert, ist die Biologielehrerin nicht begeistert. Da die Inhaltsangabe bei Wikipedia gelungen ist, kann ich mich k\u00fcrzer fassen als gewohnt und daf\u00fcr Bildmaterial hinzuf\u00fcgen.<br \/>\nInsgesamt ein gutes Buch, weil es der Autorin gelungen ist, eine Pers\u00f6nlichkeit zu zeichnen, die nach au\u00dfen stark und unbesiegbar wirkt, innerlich aber bereits ge-oder zerbrochen ist. Besonders deutlich wird dies an der Beziehung zur Tochter und auch zum Partner. Eine einzige Sch\u00fclerin (Erika)\u00a0 vermag in ihr Gef\u00fchle der Zuneigung zu wecken (\u201eSelbst mit offenem Mund war sie sch\u00f6n\u201c).\u00a0 Aber die Angst ist gr\u00f6\u00dfer als das Sehnen. Dabei ist das Herz der Giraffe wichtiger als der Hals. <strong>Note<\/strong>: 1\/2 (ax)&lt;&lt;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&gt;&gt;Inge Lohmark ist Biologie-Lehrerin vom alten Schlag an einem in Abwicklung befindlichen Charles-Darwin-Gymnasium im vorpommerschen Hinterland. Fachlich \u00e4u\u00dferst kompetent, \u00a0aber in ihrer Einstellung zum Beruf ebenfalls stark vom\u00a0 Darwinismus gepr\u00e4gt. Kurze Leine, mitleidlos mit Schwachen und Versagern. Nein, eigentlich keine Sympathietr\u00e4gerin. Ihr Blick auf Sch\u00fcler, Kollegen, Eltern (\u201eWaren die Kinder schlimm, waren die Eltern noch schlimmer\u201c) analytisch, kalt, pr\u00e4zise, keinesfalls politisch korrekt. Aber gerade diese im Wesentlichen als innerer Monolog vorgetragenen Einsch\u00e4tzungen zeichnen auf sehr gelungene und auch witzige Weise das Bild einer klugen, aber an den Verh\u00e4ltnissen und an ihren eigenen Anspr\u00fcchen gescheiterten Person in einem von Zerfall gezeichneten Osten. \u00a0Im Leistungsdenken des realen Sozialismus aufgewachsen, kommt sie mit den gesellschaftlichen Entwicklungen nicht mehr zurecht. Auch in ihrem Verh\u00e4ltnis mit der eigenen Tochter ist sie gescheitert. Judith Schalansky zeichnet ein sprachlich gelungenes und intelligentes \u00a0Psychogramm. Leider etwas zu viel an Vererbungslehre. <strong>Note:<\/strong> 2\u2013 (un)&lt;&lt;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0&gt;&gt;Im verwaisten Flachland Mecklenburg-Vorpommerns werden die Schulen eingeebnet, Lehrerkollegien in gymnasiale Reservate zwangsumgesiedelt und P\u00e4dagogen zur bedrohten Spezies. Unter ihnen auch die lupenrein biologistisch veranlagte Lehrerin Inge Lohmark als Fossil einer ausgestorbenen Weltanschauung. Zutiefst verinnerlichte Prinzipien eines Charles Darwin hat Inge Lohmark \u00fcber 30 Jahre zum Glaubensbekenntnis verdichtet, welches wenig Raum f\u00fcr p\u00e4dagogische Ideale l\u00e4sst. Die Schule ist f\u00fcr sie ein Gehege, in dem Sch\u00fcler kaum mehr als \u00fcberanstrengte Landwirbeltiere im Wachstum sind \u2013 eine Gattung, auf die die Erdanziehung dreifach zu wirken scheint und uns\u00e4gliche M\u00fcdigkeit verursacht. Pubert\u00e4t entpuppt sich als eine qualvolle Metamorphose, die nur selten Schmetterlinge hervorbringt, wohl aber Parasiten am Lehrk\u00f6rper. Aus den leeren Hinterk\u00f6pfen der Sch\u00fcler str\u00f6mt Inge Lohmark ein schwitzender Freiheitsdrang entgegen. Dieser Drang ist nicht nur unappetitlich, sondern soll ihr die anhaltende Angst vermitteln, ihre Aufsichtspflicht zu verletzen. Doch Inge Lohmark ist ber\u00fcchtigt f\u00fcr ihr markantes Profil: haarscharfer Schnitt, klare Kante, verbuchte Verletzungsgefahr gerade f\u00fcr Sch\u00fcler als Unterste im schulischen Wirkgef\u00fcge. In der Natur gilt das Prinzip des St\u00e4rkeren. Nur die nachweislich Belastbaren und genetisch Qualifizierten verdienen \u00a0Aufmerksamkeit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Wunderbare der Naturgesetze ist f\u00fcr Inge Lohmark die unbegrenzte G\u00fcltigkeit in Raum und Zeit, in der DDR wie in der BRD, im Kapitalismus wie im Sozialismus. Doch das will und wollte niemand h\u00f6ren &#8211; weder die inklusionsverliebten Sozialp\u00e4dagogen der Jetztzeit noch die marxistisch-leninistischen Parteigenossen, f\u00fcr die es nur den biologischen Ph\u00e4notyp gab, weil das Individuum ein Produkt der Gesellschaft zu sein hatte und nur das. Inge Lohmark eckt an \u2013 damals wie heute. Damals als die den Genotyp-predigende Klassenfeindin, heute als sozial inkompetente, frontalunterrichtende Darwinistin. Da scheint es ihr nur logisch, dass die \u00fcberall lauernden Pilze die urgeschichtliche Vorherrschaft irgendwann wieder erlangen und auch Mecklenburg-Vorpommern in bl\u00fchende Landschaften verwandeln werden. Die wiederholte Kritik an ihr von Aufsichtsbeh\u00f6rde und Schulleiter verhallt im Rauschen ihrer \u00dcberzeugung. Warum wollen die nicht begreifen, dass sich gegenseitig qu\u00e4lende Sch\u00fcler lediglich Naturgesetzen folgen. Bedauerlicherweise gilt selbst bei Elternabenden die inverse Erbregel: Sind die Kinder schlimm, sind die Erziehungsberechtigten noch schlimmer. Dennoch gibt es Momente mentaler Instabilit\u00e4t, die Inge Lohmark schon mal zu dem biologischen Unsinn verleiten, dass der Hals der Giraffe deshalb so lang geworden sei, weil die Tiere sich engagiert nach hoch h\u00e4ngenden Fr\u00fcchten gestreckt h\u00e4tten. Die Sch\u00fcler sollten sich ein Beispiel nehmen.<br \/>\nInge Lohmark ist gefangen in ihrem kompromisslosen Strukturalismus, der weder Empathie noch p\u00e4dagogische Intuition kennt. Besonders schockierend wirkt die Szene, in der ihre von den Mitsch\u00fclern gemobbte Tochter zusammenbricht und sich verzweifelt auf dem Klassenzimmerboden windet, ohne dass Inge Lohmark zu irgendeiner Anteilnahme f\u00e4hig w\u00e4re. Alligatoren kennen auch keine Brutpflege. Nicht \u00fcberraschend l\u00e4sst ihre erwachsene, sp\u00e4ter in die USA ausgewanderte Tochter die Mutter nicht mehr an ihrem Leben teilhaben. Auch Inge Lohmarks Verh\u00e4ltnis zu ihrem Mann ist kaum intimer als die Beziehung eines Nadelgeh\u00f6lzes zur Petersilie. Fortan geht der Gatte in der Zucht von Strau\u00dfenv\u00f6geln auf, die ihm deutlich mehr Beachtung schenken. \u00a0Gelegentlich aber wird Inge Lohmark von Gef\u00fchlsphantasien bel\u00e4stigt. So wirken die blassen P\u00e4dophiliegedanken an eine junge Sch\u00fclerin fast schon wie Lebenszeichen einer Verschollenen, bleiben jedoch platonisch.<br \/>\nDer Roman verzichtet weitgehend auf Handlungsstr\u00e4nge und Entwicklungen. Stattdessen beschr\u00e4nkt er sich auf ein einzelnes Psychogramm, eingebettet in die vielschichtige Gedankenwelt darwinistischer Naturbetrachtungen. Das Pers\u00f6nlichkeitsbild, das Judith Schalansky von Inge Lohmark zeichnet, ist g\u00e4nzlich \u00fcberzeugend. In einem rasant gepulsten Rhythmus taucht die Autorin dabei in biologische Tiefen ein: Evolutions- und Entwicklungsbiologie, Zoologie und Botanik, Systematik und Systembiologie, Zell- und Molekularbiologie \u2013 ihr Kenntnisschatz scheint unersch\u00f6pflich. Dieser Roman, der sich jedoch auf ein einziges Psychogramm beschr\u00e4nkt, entl\u00e4sst den Leser zu fr\u00fch, vor allem, wenn der Klappentext Inhalte verspricht, die der Plot nicht einl\u00f6st. Anders als die Zusammenfassung vorgibt, ger\u00e4t Inge Lohmarks Weltbild nicht durch einen p\u00e4dophilen Morgennebel ins Wanken und endet schon gar nicht im Glaubensverlust an den \u00dcbervater Charles Darwin. In der Hinsicht sind die literarischen Formationen leider deutlich schlichter geschichtet. Und so reduziert wie das darwinistische Daseinsverst\u00e4ndnis endet der Bildungsroman mit den Worten, dass Frau Lohmark am Zaun steht. Was will uns das sagen? Manche Literatur- und Naturgesetze entziehen sich bis zuletzt der Entschl\u00fcsselung. <strong>Note<\/strong>: 2\/3\u00a0(ur)&lt;&lt;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Suhrkamp 2012,\u00a0\u00a0 222 Seiten.\u00a0\u00a0\u00a0 &gt;&gt; Mit der Biologielehrerin Inge Lohmark schafft die Autorin eine Figur, die nicht zum Sympathietr\u00e4ger taugt. Bewundernswert allein ihr\u00a0 Wissensspektrum \u00fcber Botanik, Genetik, Evolution und \u00a0Erdgeschichte\u2013 Frau Schalansky chapeau! Dass diese F\u00e4higkeiten bei Inge Lohmark in &hellip; <a href=\"http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/?p=583\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[95,96],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/583"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=583"}],"version-history":[{"count":7,"href":"http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/583\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1826,"href":"http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/583\/revisions\/1826"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=583"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=583"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=583"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}