{"id":521,"date":"2013-09-07T09:42:41","date_gmt":"2013-09-07T07:42:41","guid":{"rendered":"http:\/\/lq.kunstundwohnen.de\/wordpress\/?p=521"},"modified":"2023-11-22T19:04:38","modified_gmt":"2023-11-22T17:04:38","slug":"harald-welzer-selbst-denken","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/?p=521","title":{"rendered":"Selbst denken- Harald Welzer"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"http:\/\/lq.kunstundwohnen.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/K1024_selbst_denken.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-524\" src=\"http:\/\/lq.kunstundwohnen.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/K1024_selbst_denken-195x300.jpg\" alt=\"K1024_selbst_denken\" width=\"195\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/K1024_selbst_denken-195x300.jpg 195w, http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/K1024_selbst_denken-666x1024.jpg 666w, http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/K1024_selbst_denken.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 195px) 100vw, 195px\" \/><\/a>S. Fischer 2013 , 329 Seiten.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&gt;&gt; In seiner umfassenden und klugen Analyse trifft Welzer den Nerv des Kapitalismus und seines Grundgesetzes, dass moderne Gesellschaften ohne Wirtschaftswachstum nicht funktionieren. Da dieses Wachstum aber mit einen exzessivem Verbrauch von endlichen Ressourcen einhergeht, liegt es auf der Hand, dass dieses Modell nicht ewig weiter funktionieren kann. \u00d6kologie und Wachstum schlie\u00dfen sich aus. So weit, so schlecht. Die in der politischen Landschaft vorzufindenden Kritiken am System, von Greenpeace, \u00fcber die Gr\u00fcnen und occupy bis hin zu Yunnus mit seinen Mikrokrediten taugen aber leider nach Welzers Ansicht auch nichts. &#8222;Es geht nicht um Korrekturen, sondern um Umkehr&#8220;. Die von gr\u00fcnen Vordenkern immer ins Feld gef\u00fchrten Effizienzsteigerungen (&#8222;Faktor 5&#8220;) h\u00e4tten bisher immer in Mehrproduktion gem\u00fcndet. Der Protest sei zur blo\u00dfen Geste entlleert worden. Auch alle Klimakonferenzen bringen seiner Meinung nach nichts, da das Wissen keine hinreichende Voraussetzung daf\u00fcr ist, die Verh\u00e4ltnisse zu \u00e4ndern. (Ganz zu schweigen von dem Ressourcenverbrauch, der mit den gigantischen Konferenzen verbunden ist). Auch der von linker Seite vielfach propagierte &#8222;kritische Konsum&#8220; oder &#8222;gr\u00fcnes Wachstum&#8220; sind immer noch Konsum oder Wachstum und damit Teil des Systems, das die Welt unweigerlich an die Wand f\u00e4hrt. Was tun? fragte schon Lenin. Gibt es also doch kein richtiges Leben im falschen, wie Adorno postulierte? Und jetzt kommt&#8217;s: Adorno lag falsch, es gibt ein richtiges Leben im falschen. Was uns Welzer allerdings hier als vorbildhafte Handlungsmuster f\u00fcr &#8222;Selbst denken&#8220; an einigen ausgew\u00e4hlten Beispielen pr\u00e4sentiert, wirkt doch zur vorher (wohl zurecht) geschwungenen Keule, seltsam niedlich und wenig \u00fcberzeugend. Keine Appelle und Belehrungen mehr, sondern handeln, auch oder gerade im kleinen und vor allem: dar\u00fcber reden und weitererz\u00e4hlen. Handlungsspielr\u00e4ume nutzen. Das klingt gut. In ihnen die versprochene &#8222;Anleitung zum Widerstand&#8220; zu sehen, mag mir jedoch nicht gelingen.<strong> Note: <\/strong>2\/3 (\u00fcn)&lt;&lt;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&gt;&gt;\u00a0 Welzer liefert eine schonungslose Analyse &#8211; und ich bef\u00fcrchte eine im wesentlichen richtige &#8211; Analyse des Zivilisierungsmodells der Moderne. Da sich seiner Meinung nach \u00d6kologie und Wachstum ausschlie\u00dfen, sieht er die \u201eR\u00fcckgewinnung von Zukunftsf\u00e4higkeit\u201c\u00a0 nur in einer \u201eGemeinwohl\u00f6konomie\u201c, die auch bereit ist, Wohlstandsverluste in Kauf zu nehmen. Das Konzept einer Abkehr von der \u201eexpansiven Moderne\u201c hin zur einer \u201ereduktiven, nachhaltigen Moderne\u201c \u00a0setzt Einsicht in die Notwendigkeit voraus . Ist diese vorhanden, ist der Schritt zum \u201eSelbst handeln\u201c noch schwieriger, erscheint doch \u00a0das richtige Leben im Falschen m\u00f6glich. Wo die Einsicht in die Notwendigkeit fehlt \u00a0\u00a0und sie muss vor allem bei \u00a0denjenigen fehlen, die weit weit au\u00dferhalb der \u201eKomfortzone\u201c leben, ist\u00a0 Welzers\u00a0 \u201eUtopie der Zivilisierung durch Weniger\u201c keine Perspektive.\u00a0 Welzers Beispiele gelungener wenn auch sehr bescheidener\u00a0 Gegenentw\u00fcrfe am Ende seines\u00a0 Buches zeigen die Richtung. Sein Appell, es gebe kein plausibles Argument nichts zu tun, ist auch bei mir angekommen \u2013 Konsequenzen?\u00a0 Ein Arbeitsauftrag f\u00fcr unser LQ. <strong>Note: <\/strong>2\/3 (ai) (nachgebessert)&lt;&lt;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&gt;&gt; Als polit\u00f6kologischer Kritiker der Gegenwartskultur des \u201eAlles immer\u201c gei\u00dfelt Welzer in einer essayistischen Sammlung die letztlich vernichtende Praxis der globalen Produzenten und dankbar-gierigen Konsumenten, deren Ressourcenverbrauch zum Zusammenbruch der Wirtschaftssysteme f\u00fchren m\u00fcsse. Der Hochgeschwindigkeitskonsum des Kapitalismus habe eine Konsum Insuffizienz bei Endverbrauchern erzeugt, die noch effizienter als die des weitgehend \u00fcberwundenen Kommunismus sei. Dabei sei der Eingriff in das komplexe Planetensystem Erde so einschneidend, dass die Gegenwart bereits als erdgeschichtliches Zeitalter des Anthropoz\u00e4n aufgefasst werden k\u00f6nnte, da kein anderer Einfluss den Globus so stark ver\u00e4ndere wie der Mensch. Die Lebensgrundlagen schwinden, weil der Konsum qualitativ und quantitativ immer schneller auf einen H\u00f6hepunkt zugespitzt werde, wonach es nur einen umso rapideren Absturz geben k\u00f6nne. Entsprechend charakterisiert Welzer die Jetzt-Zeit als reduktive Moderne und klassifiziert den Ist-Zustand als Diktatur der Gegenwart auf Kosten der Zukunft. Der Kapitalismus sei dank seiner Produktivit\u00e4t das erfolgreichste Wirtschaftssystem, das letztlich sehr effizient fl\u00e4chendeckend Lebensstandards hebe und dies \u00fcber die Globalisierung geradezu infekti\u00f6s exportiere. Dies bleibe auch g\u00fcltig, obwohl es viele Verlierer g\u00e4be. Gleichzeitig m\u00fcsse objektiv eine gewisse Humanisierung zugegeben werden, da zum Beispiel die Zahl der kriegsbedingten Toten im Laufe der Jahrhunderte relativ gesehen deutlich abgenommen h\u00e4tte. W\u00e4hrend in vormodernen Gesellschaften noch 13% aller Toten Kriegsopfer gewesen w\u00e4ren, w\u00fcrden auf Grund der explodierenden Bev\u00f6lkerung die 180 Millionen Kriegstoten des 20. Jahrhunderts \u201enur noch\u201c 3% ausmachen. Der Absturz aus der Komfortzone sei jedoch zwingend, wenn nicht die Etablierung einer Gemeinwohl\u00f6kologie gel\u00e4nge.<br \/>\nAns\u00e4tze der \u00f6kologischen Bewusstseinswerdung seien evident. Hierzu z\u00e4hle die Gr\u00fcndung der Gr\u00fcnen und das ubiquit\u00e4re Ergr\u00fcnen etablierter Parteien, die Kampagnenaktionen von Greenpeace oder strategischer Konsum, bei dem Produkte \u00f6ffentlich-angeprangerter Unternehmen zeitweise boykottiert werden. Mikrokredite auf dem subindischen Kontinent an Kleinunternehmer seien jedoch nur vordergr\u00fcndig hilfreich, da die Verschuldung der Einzelnen kontraproduktiv sei. Letztlich werde der \u00f6konomische Totalitarismus nur bisher noch nicht erreichte Komsumentenpopulationen erschlie\u00dfen wollen. Interessanterweise sei auch Wissen kein Schl\u00fcssel zur L\u00f6sung der Probleme, da lediglich eine Wissenskonsumgesllschaft etabliert werde, die zwar von jedem iPhone das Weltwissen aufrufen k\u00f6nne, dies aber nicht zu weiseren Handlungen f\u00fchren werde. \u201eWissen ist Macht\u201c hat an Bedeutung eingeb\u00fc\u00dft.<br \/>\nStattdessen pl\u00e4diert Welzer f\u00fcr eine innere und \u00e4u\u00dfere Verlangsamung in einer \u00d6konomie mit mehr moralischer Intelligenz und Selbstwirksamkeit der Einzelnen. Zahlreiche Beispiele werden zitiert, die unter der \u00dcberschrift \u201eSelbst denken\u201c konkrete Ideen liefern sollen: das Schweizer Eisenbahnsystem, die alternative Trinklimonade Bionade, die d\u00f6rfliche Energiegenossenschaft, die Gemeinschaftsbank f\u00fcr Leihen und Schenken GLS, die Wiedereinf\u00fchrung urspr\u00fcnglicher Hawaii Katamarane f\u00fcr den Warentransport, die Spenden best\u00fcckte Givebox und anderes. Gemeinsames Merkmal dieser Ans\u00e4tze sei Bescheidenheit, erh\u00f6hte Belastbarkeit und Widerstandsf\u00e4higkeit (Resilienz), Ressourcenschonung, Gemeinwohl statt Egoismus und drastisch verminderte Umweltbelastung. Eine Ann\u00e4herung an Gemeinwohl-orientierte Gedanken sei der Ansatz, Dinge vorausschauend im Futur-2 zu betrachten. Am Ende \u00fcberrascht Welzer mit 12 Widerstandregeln, die u.a. hervorheben, dass es auf jeden Einzelnen ankommt und jeder in der Tat die M\u00f6glichkeit habe, etwas zu ver\u00e4ndern. Bedauerlicherweise folgt das Buch keiner stringenten Abfolge. Stattdessen erscheinen die 67 Kurzkapitel wie eine kollektive Verwertung verstreuter Pr\u00e4sentationen, die dar\u00fcber hinaus unterschiedliche Stilformate aufweisen. Eine ordnende Zusammenstellung der Kapitelthemen w\u00e4re didaktisch wertvoll gewesen und h\u00e4tte der politischen Vermittlung geholfen. Oder untergr\u00e4bt die neue Lehre sich selbst: \u201eWie \u00fcberhaupt die Zeit der Belehrungen (auch durch dieses Buch?) vorbei ist; es gibt ja keine gelernten Experten f\u00fcr Transformation.\u201c (S. 198)? <strong>Note: <\/strong>2\/3 (ur)&lt;&lt;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0&gt;&gt;Der Honorarprofessor f\u00fcr Transformationsdesign (Uni Flensburg) und Sozialpsychologie (Sankt Gallen) versucht den gro\u00dfen Rundumschlag:<br \/>\nDer Kapitalismus ist an seine Grenzen gesto\u00dfen. Durch \u00dcbernutzung des Planeten\u00a0 und\u00a0 Ressourcenverschwendung zerst\u00f6rt er das Positive (Wohlstand, Gesundheitssystem, Bildungswesen usw., das er geschaffen habe, weil die Funktionsvoraussetzungen wegfallen. Welzer benennt und kritisiert eine F\u00fclle von Fehlentwicklungen (u.a. die Verschrottungspr\u00e4mie 2009, Formel 1 in Bahrein, Konsumismus, Emissionshandel, Konferenzmarathone zum Klimawandel und anderen Mi\u00dfst\u00e4nde und allgemein die Lebensweise des \u201eALLES IMMER\u201c). Die Gr\u00fcnen h\u00e4lt er f\u00fcr technikgl\u00e4ubig, Mikrokredite (Grameen-Bank, Bangladesch) lehnt er wegen des Zinssatzes von 20% ab. Welch astronomische Zinss\u00e4tze die Kredithaie in den D\u00f6rfern Bangladeschs fordern scheint er zu ignorieren. Welzer fordert andere Modelle des Verteilens. Abgeben, Verzicht\u00a0 und Teilen sind angesagt. Vern\u00fcnftige Forderungen, die auch schon in der 2011 ver\u00f6ffentlichten Brosch\u00fcre \u201eUmwelt-Tipps\u201c des BUND Baden-W\u00fcrttemberg auf Seite15 finden sind: \u201eRessourcen sparen durch Leihen, Teilen und Secondhand\u201c. Aber Richtiges wird durch Wiederholen nicht falsch. Im letzten Drittel des Buches z\u00e4hlt er Beispiele mit Zukunft und Vorbildcharakter auf. Er beginnt mit den Sch\u00f6nauer Stromrebellen, erw\u00e4hnt Plus Energieh\u00e4user, die GLS-Bank, Bionade (?), Carsharing,\u00a0 die Zeitarbeitfirma Paulmann und auch die Theatergruppe Rimini Protokoll. Insgesamt gilt: mehr reparieren, mehr tauschen, weniger konsumieren. \u00dcberraschend das Kapitel \u201eTod\u201c (S.208). Die entzauberte Moderne ohne Jenseitsvorstellung hat keinen Platz f\u00fcr ihn. Mit dem Tod konfrontiert verliert alles bisher Wichtige an Bedeutung, es bleiben \u201edie ber\u00fchmten letzten Dinge\u201c. Welzer w\u00fcrdigt die verdienstvolle Arbeit der Hospize. Bei allem Wohlwollen hinterl\u00e4sst das Buch doch immer wieder den Eindruck eines Sammelsuriums. Einige Graphiken, Zeichnungen oder Karikaturen rufen nach der ordnenden Hand eines Lektorats. Am banalsten wirken auf mich die \u201e12 Regeln f\u00fcr einen erfolgreichen Widerstand\u201c auf der Innenseite des Einbands: \u201eRechnen Sie mit R\u00fcckschl\u00e4gen, vor allem solchen, die von Ihnen selber ausgehen\u201c. (auch auf Seite 293). Oder fast genau so sch\u00f6n: \u201eWie Ihr Widerstand aussieht, h\u00e4ngt von Ihren M\u00f6glichkeiten ab\u201c. Wunderbar. Nachdem ich mich durch das h\u00e4ppchenf\u00f6rmig geschriebene Buch durchgeackert habe, bin ich kurzfristig zu ersch\u00f6pft um Widerstand zu leisten.\u00a0 <strong>Note: <\/strong>3 (ax)&lt;&lt;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>S. 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