{"id":465,"date":"2012-05-25T10:22:19","date_gmt":"2012-05-25T08:22:19","guid":{"rendered":"http:\/\/lq.kunstundwohnen.de\/wordpress\/?p=465"},"modified":"2023-11-22T19:06:21","modified_gmt":"2023-11-22T17:06:21","slug":"eugen-ruge-in-zeiten-des-abnehmenden-lichts","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/?p=465","title":{"rendered":"In Zeiten des abnehmenden Lichts &#8211; Eugen Ruge"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/lq.kunstundwohnen.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/K640_ruge.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-468\" src=\"http:\/\/lq.kunstundwohnen.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/K640_ruge-187x300.jpg\" alt=\"K640_ruge\" width=\"187\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/K640_ruge-187x300.jpg 187w, http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/K640_ruge.jpg 286w\" sizes=\"(max-width: 187px) 100vw, 187px\" \/><\/a> <strong>Rowohlt 2011 , 426 Seiten.<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p align=\"justify\">&gt;&gt; <span style=\"font-family: Verdana; font-size: small;\">\u00a0<\/span> In Zeiten des abnehmenden Lichts: \u201eRoman einer Familie f\u00fcr euch\u201c. F\u00fcr uns also. Mehrmals taucht der Liedtext\u00a0 von Jorge Negrete auf:\u201eM\u00e9xico lindo y querido, si muero lejos de ti, que digan que estoy dormido, y que me traigan aqu\u00ed.\u201c Leitmotivisch klingt hier schon am Anfang der Tod und die Sehnsucht nach R\u00fcckkehr an. Es geht um den Tod einer Ideologie und um das langsame Verschwinden einer Familie \u00fcber mehrere Generationen. Eugen Ruge hat viel in seinen Roman gepackt. Den realen Sozialismus und seine b\u00fcrokratischen Erstarrungen, Historisches, psycho-logische Verhaltensmuster, innerfamili\u00e4re Verkehrs-formen und eine ganze Menge Komik. Manchmal schimmert ein bisschen Grass durch (Weihnachtsessen).\u00a0 Dem Autor wurde vorgeworfen, der Roman sei konventionell erz\u00e4hlt. Ich war froh dar\u00fcber. Ein Vergleich mit \u201eDer Turm\u201c (Uwe Tellkamp) und \u201eEin Kapitel aus meinem Leben\u201c (Barbara Honigmann) k\u00f6nnte interessant werden. Insgesamt eine \u00fcberaus lohnende und interessante Lekt\u00fcre. <strong>Note<\/strong>: 1\/2 (ax) &lt;&lt;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&gt;&gt;\u00a0Welch symbolische Botschaft: als am Ende von Wilhelms 90. Geburtstag am 1. Oktober 89 der mit den Resten des B\u00fcffet beladene Ausziehtisch zusammenbricht, geht neben einem St\u00fcck Familiengeschichte der Powileits auch die politische Geschichte der DDR zu Ende. Der Sargnagel des Systems, Inkompetenz und Verblendung, \u00a0er findet seine groteske Parallele im Nagelmurks, mit dem Wilhelm dem Ausziehtisch letzten Halt zu geben versucht. Wilhelms Geburtstag, in 6 Kapiteln aus der Perspektive von 6 Familienmitgliedern erz\u00e4hlt, bildet den Kern des Romans, Episoden der Romanfiguren\u00a0 aus der Zeit von 1952 bis 2001 unterbrechen die Geburtstagsschilderung. Eine Viergenerationenfamilie, der es im DDR-Mikrokosmos Neuendorf vor allem an einem fehlt, an Offenheit und Empathie. Das Geburtstagsfest ist nur noch Fassade, die Familie l\u00e4ngst in Aufl\u00f6sung begriffen. Wilhelm , ein zum Wohnbezirkssekret\u00e4r miniaturisierter Stalinist, immer noch ordensdekoriert, ewiggestrig und senil, sieht die eigene Kinder- und Enkelgeneration mit Ausnahme von Irina (Russenbonus) als \u201eDef\u00e4tistenfamilie\u201c, das Gulagschicksal seines Stiefsohnes Kurt wird verh\u00f6hnt (\u201esoll froh sein, dass er im Lager war und nicht im Krieg\u201c), Charlotte Powileit, jetzt 86 und 62 Jahre Parteimitglied bilanziert die Ehe mit Wilhelm als Martyrium, die Aminophillin-Tr\u00f6pfchen eine angedeutete letzte Rache. Kurts Ehe \u00a0nach 10 Jahren Lagerhaft und 5 Jahren Verbannung 1956 mit seiner russischen Ehefrau Irina ins familiale Neuendorf zur\u00fcckgekehrt \u2013 1989 ein Scherbenhaufen: Irina, in der DDR nie wirklich angekommen, alkoholkrank (sie erscheint gar nicht beim Geburtstagsfest), die weihnachtliche Klostergans (gl\u00e4nzend!)als letztes verbliebenes Ritual zelebrierend, die Dauerbaustelle des Hauses ein Spiegelbild ihrer Seele. Alexander, der gemeinsame Sohn, schon fr\u00fch den Eltern wie dem System entfremdet , flieht \u00a0am Tag des Geburtstags in den Westen (Melittas Warnung an Markus gegen\u00fcber Oma u. Opa: \u201eNichts \u00fcber Ungarn\u201c). Kurt selbst ist an Wilhelms Geburtstag beim Anblick Melittas st\u00e4rker mit \u201eder Opposition in seiner Hose\u201c als mit den Lobpreisungen des heldenhaften Kampfes Wilhelms im Berliner Rotfrontk\u00e4mpferbundes besch\u00e4ftigt. F\u00fcr den Vertreter der 4. Generation, Markus, den Sohn aus der Beziehung Alexanders mit Melittas, ist Wilhelms Geburtstag eine \u201eSaurierparty\u201c. Auch die Geschichte Iwanowas, Irinas 1976 aus Ru\u00dfland nach Neuendorf \u00fcbersiedelte Mutter, von Charlotte als \u201eletzten Dreck\u201c behandelt, ein bizarres Migrationsschicksal in Selbstisolation, scheint mit Wilhelms Geburtstag einen Abschluss zu finden. Ein letztes Mal das immer wiederkehrende Gurkenglasgeschenk bevor der Erz\u00e4hler die R\u00fcckkehr in die Heimatstadt Slawa andeutet.<br \/>\nNeben Wilhelm \u00fcbernimmt Alexander als Vertreter der 3. Generation eine zentrale Rolle in Ruge Roman. Eine Krebsdiagnose 2001 bildet den Ausgangspunkt zur Flucht nach Mexiko, wo er -Kindheitserinnerungen an das mexikan. Exil seiner Gro\u00dfeltern folgend -, auf Spurensuche geht. Das einleitende Romankapitel mit dem letzten Besuch beim demenzkranken pflegebed\u00fcrftigen Vater Kurt in Neuendorf und der auch symbolisch zu deutenden Verbrennung pers\u00f6nlicher Erinnerungsst\u00fccke des Vaters (allein ein \u201eSchachbrett der Gro\u00dfeltern mit Pers\u00f6nlichem\u201c begleitet) bereitet Mexiko vor, vier weitere Kapitel (sie sind nicht die st\u00e4rksten des Romans) , in denen wir Alexander vor allem auf der Suche nach sich selbst sehen, einer Suche, die eigentlich schon fr\u00fch mit der Abkehr des Rebellierenden gegen den \u201eSchei\u00dfsozialismus\u201c in der DDR begann. Protest gegen NVA-Dienst, Abbruch des Studiums, Hausbesetzung in Ostberlin, Bruch mit dem Vater, Beziehungschaos (Christina, Melitta,Catrin,Marion), Bruch mit dem eigenen Sohn Markus, kurz vor der Wende Flucht nach Gie\u00dfen, Theaterarbeit in Moers, Krebsdiagnose. Im Futur l\u00e4sst uns der Erz\u00e4hler ahnen, dass Alexanders Schachpartie mit der Zufallsbekanntschaft des Motorradrockers Xaver an der mexikanischen K\u00fcste seine letzte sein wird.<br \/>\nEine beeindruckendes Dokument des Zerfalls einer Familien- wie politischen Geschichte. Muffigkeit, Kleinb\u00fcrgerlichkeit, aber auch Kontinuit\u00e4ten des Terrors (das Schweinsgesicht des Genossen Ernst im Schauprozess Moskau 1941 wie 1966 beim Prozess gegen einen Genossen namens Rohde), Seilschaften, M\u00e4nnerb\u00fcndisches, der Verlust zwischenmenschlicher Beziehungen, Entfremdung, L\u00fcgen. Besser als jedes Geschichtsbuch, dieser Einblick in den real existierenden Sozialismus und seine Opfer. Ein gl\u00e4nzender Erz\u00e4hler, dessen Figuren auch sprachlich authentisch wirken.<br \/>\n<strong>Note<\/strong>: 1\u2013 (ai)&lt;&lt;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&gt;&gt; Raffiniert angelegte und h\u00f6chst am\u00fcsant erz\u00e4hlte deutsch-deutsche Geschichte.<br \/>\n<strong>Note<\/strong> 1\/2 (\u00fcn)&lt;&lt;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&gt;&gt;Eingebettet in den Durchbruch der Berliner Mauer, den Umbruch beider deutschen L\u00e4nder und den Aufbruch verwandtschaftlicher Beziehungen schafft Ruge eine zeitgen\u00f6ssische Buddenbrock Saga. Vier Generationen einer deutschen Sippe mit den Wurzeln im ausklingenden Kaiserreich polarisieren sich in der Weimarer Republik, integrieren sich in den real existierenden Sozialismus der deutschen demokratischen Republik und fl\u00fcchten sich letztendlich in die konsumverwirrte Bundesrepublik. Interessant verschachtelt folgen die Kapitel drei Hauptachsen. In einer chronologischen Folge f\u00e4llt das Schlaglicht auf die kommunistischen Gro\u00dfeltern Wilhelm und Charlotte, die Regime-angepassten Eltern Kurt und Irina, den zweifelnden Sohn Alexander (Sascha) sowie das rotzbubige Enkel-Ekel Markus. Eine zweite Kapitelreihe sammelt \u00fcber wenige Tage hinweg die letzten Eindr\u00fccke des auf den Spuren der Gro\u00dfmutter irrenden, todkranken Alexander in Mexiko. In der dritten Erz\u00e4hllinie lassen eingestreute Kapitel die Geburtstagsfeier des 90j\u00e4hrigen Opa Wilhelm sechsmal aus der wechselnden Sicht der verschiedenen Generationen aufleuchten. Ein gelungenes St\u00fcck Literatur mit deutsch-deutschen Aspekten als tiefsch\u00fcrfendes wie auch situationskomisches Familienepos.<br \/>\nCharlotte und Wilhelm werden f\u00fcr viele Jahre von der DDR zur Auslandsagitation nach Mexiko entsandt, um dort eine Kampagnenzeitung herauszugeben. Trotz jahrelanger Bitten wird den beiden die R\u00fcckkehr verwehrt. Stattdessen entmachtet sich die kleine Redaktion durch gro\u00dfe Grabenk\u00e4mpfe selbst. Schlie\u00dflich kommt doch der Marschbefehl, die Heimreise anzutreten um die Leitung eines Ausbildungsinstitutes f\u00fcr Diplomaten zu \u00fcbernehmen. Was bleibt, sind Charlottes F\u00fchrungsanspr\u00fcche. Was nicht bleibt, sind Wilhelms Beitr\u00e4ge. Lange Zeit kann er den Anschein erwecken, alles bewegen zu k\u00f6nnen und jeder nimmt ihm irrigerweise ab Fidel Castro zu kennen, nur weil er Havanna Zigarren pafft. Doch dieser tr\u00fcbe Nebel lichtet sich, Wilhelm wird als Nichtsnutz entbl\u00f6\u00dft und provoziert seine Entlassung. Letztendlich schlie\u00dft sich der Kreis wieder: Charlotte bleibt in Grabenk\u00e4mpfe verstrickt und Wilhelm belebt seine Umwelt mit Anekdoten.<br \/>\nIn der n\u00e4chsten Generation tritt Kurt in die Fu\u00dfstapfen seiner ambitionierten Mutter. Er wird nach politischen Zwischenbestrafungen mit 10 Jahren Arbeitslager wegen Kritik an Stalin letztlich doch als DDR Historiker rehabilitiert, der bei der peniblen Ausarbeitung seines epochalen Gesamtwerks die Familie terrorisiert. Trotz seiner Systemtreue wird Kurt von Wilhelm verachtet, da er \u201enur\u201c im Arbeitslager war statt dem sozialistischen Vaterland im Krieg gedient zu haben wie seine besch\u00e4mend sch\u00f6ne Gattin Irina. Im DDR Alltag verschlingt Irinas zielsicherer Sinn f\u00fcr das Edle ein Verm\u00f6gen. Dieser Sinn vermag jedoch nicht das H\u00e4ssliche ihres Charakters zu verbergen. Unausstehlich l\u00e4sst sie sich gehen, erniedrigt qu\u00e4lend ihre alte Mutter und begegnet Kurt voller Unmut, wie dieser \u00fcberangepasst seiner Mutter folgt.<br \/>\nKurts Sohn Alexander ist der Charakter der inneren und \u00e4u\u00dferen Immigration. Er macht mit der Wende in den Westen r\u00fcber und kehrt nach 12 Jahren zur\u00fcck, hat Jobs verloren und Schulden zur\u00fcckgezahlt, Filmprojekte angeregt und Theaterst\u00fccke geschrieben, ist Bindungen eingegangen und einsam geworden. Hat eine klassisch ideale Bindung an seine Oma, die heimlich mit ihm nicht nur marmeladenveredelte Schnurpsbrote teilt. Die Oma, ein durch und durch Wert tragender Mensch in seinem kleinen Dasein. Als er viel sp\u00e4ter an Blutkrebs erkrankt und nicht nur die Gesundheit sondern auch seine Bezugspunkte verliert, sind es die Spuren der Oma in Mexiko die ihm eine vage Richtung geben. Er irrt umher, wird ausgeraubt und hintergangen wie ein unwissendes bockiges Kind in einer be\u00e4ngstigenden Erwachsenenwelt und fl\u00fcchtet schlie\u00dflich in den Halbschatten einer Hazienda von Alt-Achtundsechzigern, wo die Welt wieder klein und \u00fcberschaubar scheint. Er ist derjenige, der immer unbestimmte Zweifel in sich tr\u00e4gt, meist ungerichtet, manchmal auf der Suche nach Integrit\u00e4t. So bricht er als junger Mann sein Geschichtsstudium ab um nicht mehr l\u00fcgen zu m\u00fcssen. Willk\u00fcrlich empfundene historische Umdeutungen werden f\u00fcr ihn gerade in den wechselvollen Zeiten deutscher Taten und Untaten unertr\u00e4glich.<br \/>\nDer letzte in dem Kreis ist der gr\u00f6\u00dfer werdende kleine Markus, Sohn aus erster Ehe von Sascha. Kiffer, Wichser, no-bock-Penner, N\u00f6rgler, Ange\u00f6deter vom Gesabber der Friedensbewegten, kleiner Neonazi mit alles voll die Kotze und zugedr\u00f6hnt mit Ecstasy, wenn es sich ergibt. Orientierungslos geworden &#8211; vielleicht durch den Vaterverlust, vielleicht auch durch den Vaterlandsverlust, den er nicht erkennt, dessen Ausma\u00dfe aber das deutsch-demokratische Volk erfasst, welches im politischen Tsunami der Ost\u00fcberflutung durch den Westen mitunter zu ertrinken droht.<br \/>\nSo oder so bleiben die Zeiten, durch die sich die vier Generationen bewegen, denkw\u00fcrdig. Am Anfang die streng geordneten politischen Bahnen mit dem Preis der Selbstaufgabe und institutionalisierter Fremdbestimmung, fehlerhafter politischer Freiheit und kleinkariertem Kontrollverlust. Am Ende die Umkehrung mit Freiheit im \u00c4u\u00dferen, Einbu\u00dfe von Werten und Ich-Aufgabe. Und dennoch ist nicht alles Schwarz-Wei\u00df. Ruge zeigt es uns: auch Geburtstagsrituale k\u00f6nnen umso am\u00fcsanter sein, je \u00f6fter ihre Absurdit\u00e4t zelebriert wird. Ein intelligentes Gegenwartswerk in einem neuen Erz\u00e4hlrahmen.<br \/>\n<strong>Note<\/strong>: 2+ (ur)&lt;&lt;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rowohlt 2011 , 426 Seiten. &nbsp; &gt;&gt; \u00a0 In Zeiten des abnehmenden Lichts: \u201eRoman einer Familie f\u00fcr euch\u201c. F\u00fcr uns also. 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