{"id":432,"date":"2011-10-28T15:46:19","date_gmt":"2011-10-28T13:46:19","guid":{"rendered":"http:\/\/lq.kunstundwohnen.de\/wordpress\/?p=432"},"modified":"2023-11-22T19:07:22","modified_gmt":"2023-11-22T17:07:22","slug":"katharine-muenk-die-insassen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/?p=432","title":{"rendered":"Die Insassen- Katharina M\u00fcnk"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"http:\/\/lq.kunstundwohnen.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/die_insassen.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-435\" src=\"http:\/\/lq.kunstundwohnen.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/die_insassen-193x300.jpg\" alt=\"Katharina M\u00fcnk - Die Insassen\" width=\"193\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/die_insassen-193x300.jpg 193w, http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/die_insassen.jpg 402w\" sizes=\"(max-width: 193px) 100vw, 193px\" \/><\/a>dtv 2009,\u00a0 216 Seiten.\u00a0<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&gt;&gt; Vier Insassen der Nervenklinik St. \u00c4gidius wollen diese an die B\u00f6rse bringen. \u201eB\u00f6rsengang\u201c ist das Zauberwort. Die vier sind zwar Patienten, aber einer von ihnen sieht sich als Chef der Anstalt und er rackert wie vormals vor seiner Entlassung. Und sie haben noch gute Verbindungen nach drau\u00dfen.Manchmal f\u00fchlt man sich eine Bildgeschichte von Semp\u00e9 erinnert. Da wird einem ausgebrannten Manager von seinem Therapeuten empfohlen, sich bei der Gartenarbeit\u00a0 zu regenerieren. Aber was passiert? Nach ein paar Monaten hat er aus seinem G\u00e4rtlein ein Plantage gemacht mit steigenden Ertr\u00e4gen. Sie k\u00f6nnen halt nicht anders. Und fast h\u00e4tte der B\u00f6rsengang auch geklappt, wenn nicht im letzten Augenblick. \u2026.Der Bundesbahn w\u00e4re vermutlich viel erspart geblieben, wenn man Herrn Mehldorn rechtzeitig nach St. \u00c4gidius gebracht h\u00e4tte. K\u00f6stlich sind die vielen Beispiele aus der Wichtigmachersprache der modernen Arbeitswelt, vom Networking zum Soulmanager,\u00a0 Powermap, Meeting, Private Equity, Work Life Balance und so fort. Ein besonderes Schmankerl ist das Kapitel, in dem die Manager, die alle einen Chauffeur hatten, versuchen sich im \u00f6ffentlichen Personennahverkehr zurechtzufinden. Aber manchmal zieht sich die Story auch etwas hin und die Parodie gleitet zur Comedy hin ab.<br \/>\n\u201eWo ich bin, ist oben.\u201c, sagt Dr. Wilhelm L\u00f6hring einmal \u00fcber sich. Nein, nein, ich werde nicht neidisch oder vielleicht doch ein bisschen? <strong>Note: <\/strong>2\/3 (ax)&lt;&lt;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&gt;&gt;Was im Hochreitner-Trakt der renommierten psychiatrischen St. \u00c4gidius-Klinik abgeht seit Dr. Wilhelm L\u00f6hring in Verkennung der Realit\u00e4t aus dem Laden ein b\u00f6rsennotiertes Unternehmen im \u201ePsycho-Health-Care-Segment\u201c machen will, ist im besten Sinne unterhaltsam. Die Wirtschafts- und Finanzwelt mit ihren reichlich schr\u00e4gen Figuren drau\u00dfen erweist sich letztlich als therapiebed\u00fcrftiger als die Insassen der in jeder Beziehung geschlossenen Gesellschaft. Vor allem das sprachliche Blendwerk des Big-Business \u201edrau\u00dfen\u201c und dessen Orientierung an \u00c4u\u00dferlichkeitsritualen wird trefflich vorgef\u00fchrt. Dass dabei Satirisch-Ironisches zuweilen zum Klamauk ger\u00e4t (Wienkamp u. Fechtner sind daf\u00fcr besonders anf\u00e4llig), st\u00f6rt. Vier Schmankerl: Das \u201eManagement-Audit\u201c f\u00fcr Winters Nachfolger (Profil: \u201eArschloch mit menschlichem Antlitz\u201c) &#8211; Die Einweisung des Kollegen Steinfeld aus der Analystenabteilung von Losewitz &#8211; Karin Schlicks Verwandlung der Therapiebox in Jeff Koons \u201eThe basket \u2013 Logo work for World Medical Care\u201c &#8211; Die Fahrt der Insassen zum B\u00f6rsenplatz Frankfurt mit \u00f6ffentlichen Verkehrsmitteln. H\u00e4tte man schon fr\u00fcher manchen Luftblasen-Bullenreiter vom B\u00f6rsenplatz nach St. \u00c4gidius abgef\u00fchrt, s\u00e4he mein Depot anders aus. <strong>Note: <\/strong>2\/3 (ai)&lt;&lt;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&gt;&gt;Ausgesprochen am\u00fcsant. Tiefsinnig humorvoll. Literarische Schwerelosigkeit mit psychologischem Gewicht. Unternehmerische Fachkenntnisse wunderbar verdichtet zu satirischem Leergut. Ernsthaftigkeit ohne l\u00e4hmende Moralgeb\u00e4rden. Potemkische Kulisse als Realwelt. Eine herrlich inszenierte Satire \u00fcber die Leichtigkeit, aus dem Darmwind erkrankter Hirne Finanzblasen zu generieren.<br \/>\nWir schauen auf vier entgleiste Psychen einer Wirtschafts- und Finanzwelt, denen die realen Bezugspunkte abhanden gekommen sind. Eingeliefert in den exklusiven Hochreitner Trakt der psychiatrischen Privatklinik St. \u00c4gidius schicken sich drei Manager und eine Chefsekret\u00e4rin mit gravierendem burn-out-Syndrom an, ihre missverstandenen Rollen in den neuen Klinikkontext zu stellen: in einer wunderbar absurden Finanzposse betreiben sie die konspirative \u00dcbernahme der Klinik um sie zu ihrer Aktiengesellschaft zu machen. Am Ende mit Erfolg, aber\u2026<br \/>\nDr. L\u00f6hring, als Head des vierk\u00f6pfigen Senior Round Table, bleibt in der Tat v\u00f6llig verborgen, dass seine Privat- und Arbeitswelt ihn in die Psychiatrie entlassen hat. Die ihn empfangenen Klinikmitarbeiter in wei\u00dfen Kitteln identifiziert er zielsicher als forschende Fachkr\u00e4fte der Research &amp; Development Abteilung des Unternehmens, das er im expandierenden therapeutischen Marktsegment sanieren will. Ebenso beeindruckt zeigt er sich von der postmodernen Unternehmenskultur mit ihrer vermeintlich ausgeglichenen Life-work-balance, als eine Patientengruppe Staffeleien im Rahmen einer Mal-Therapie aufstellt \u2013 und zwar w\u00e4hrend der Arbeitszeit. Der positive Eindruck wird abgerundet durch \u00e4sthetische Stilelemente wie das ungew\u00f6hnlich pr\u00e4zise gem\u00e4hte Rautenmuster des gro\u00dfz\u00fcgigen Rasengel\u00e4ndes \u2013 vermutlich als Ausdruck eines den Equity Wert steigernden Qualit\u00e4tsverst\u00e4ndnisses. Dr. L\u00f6hring ist zun\u00e4chst begeistert von seinem Empfang und der neuen F\u00fchrungsaufgabe.<br \/>\nDas penible Rautenmuster ist das Ergebnis der Besch\u00e4ftigungstherapie von Herrn Winter, gescheiterter Manager mit autistischen Z\u00fcgen, aber Sinn f\u00fcr Pr\u00e4zision, Zahlenwerk und komplexe Finanzakrobatik. Wenn es eng wurde, hatte sich Winter Menschen immer mit einer gewissen Notfallarroganz vom Leib gehalten und gleichzeitig \u00e4u\u00dferst akkurate Spuren hinterlassen: fr\u00fcher bei Optionsgesch\u00e4ften und heute beim Rasenkantenschnitt. Er wird der eigentliche Finanzspezialist des Quartetts, der f\u00fcr den \u00dcberraschungscoup den bunten Bogen von Strategiepapieren schon bereith\u00e4lt, als andere noch gar nicht ahnen, dass man Papier brauchen w\u00fcrde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Dritte im Bunde ist Hubert Wienkamp: im ersten Leben unausstehlicher Personalchef, nach dem Verlust von 20 Jahren Lebenserinnerung jedoch zum sympathischen Amnesiepatienten mutiert, dessen St\u00e4rke Empathie und Sozialgem\u00fct sind. Seine Amnesie wird zur Berufung, die ihn zum <em>soul manager<\/em> der Aktionstruppe machen wird. Sympathietr\u00e4ger wird man auch, wenn man ein Taxi zur Klinik mietet, vergisst einzusteigen, stattdessen vorneweg l\u00e4uft und den hinterher gleitenden Fahrer am Ende dennoch bezahlt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als Vierte wird die ehemalige Chefsekret\u00e4rin Karin Schlick gegen ihren Willen rekrutiert. Sie ist nat\u00fcrlich als Frau bei vollem Verstand, m\u00f6chte ihren Aufenthalt in St. \u00c4gidius ganz ihrer Genesung widmen und wird zu guter letzt die Posse auffliegen lassen. Ihr Organisationstalent und ihre Weitsicht machen die praktische Umsetzung der L\u00f6ringschen Theoriekonzepte erst m\u00f6glich. Dank der therapeutischen Fortschritte wird ihr ein Rehabilitationspraktikum im Vorzimmer des Klinikchefs angetragen, womit sich ihr alle T\u00fcren zur Manipulation im Herzen des Klinikapparates \u00f6ffnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">L\u00f6ring treibt das Projekt zielstrebig voran, auch wenn er immer wieder von seinem zweiten Ich traktiert wird, sobald es eng wird im Aktionstunnel. Doch die wiederholten Ausbruchversuche dieses rebellierenden Kranken in ihm versteht L\u00f6ring zu unterbinden, indem er ihn im Keller seines Gem\u00fcts ankettet. Krankenst\u00e4nde und Arbeitsausf\u00e4lle haben ohnehin keinen Platz in einem leistungsstarken Unternehmen, welches sich im Premiumsegment des Psychiatriemarktes profilieren will. Strategiekonzepte werden entwickelt, Projektpapiere formuliert, regelm\u00e4\u00dfige brain stormings abgehalten und schlie\u00dflich Banker einbezogen, die aber unerfreulicher Weise das Objekt in Augenschein nehmen m\u00f6chten. Was jetzt?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als erstes braucht das \u00e4u\u00dfere Erscheinungsbild ein upgrading. Flugs beordert Frau Schlick am Tag des Bankertreffens die Gattinnen wohlhabender Patienten zum Chefarzt, weil der Krankheitsverlauf ihrer Ehegatten angeblich bedrohliche Z\u00fcge angenommen habe. Der Chefarzt wird \u00fcberzeugt, dass man zur Sanierung der Haushaltslage ohnehin Therapieverl\u00e4ngerungen anregen sollte. Entsprechend ist &#8211; wie f\u00fcr ein prosperierendes Unternehmen \u00fcblich &#8211; der Parkplatz der Klinik mit repr\u00e4sentativen Limousinen voll geparkt. Die Banker werden passgenau von Winters Finanzmodellen eingenommen und sind erfrischend angetan von dem ungemein schlichten und damit mutigen M\u00f6blierungsstil des Konferenzsaales (also der Cafeteria). \u00c4hnlich durchschlagend positiv wird der antizyklische Pr\u00e4sentationsmodus im Retro-Stil ohne Powerpoint und Beamer, sondern mit Kamillentee und Wurstwecken aufgenommen. Weiter kann man dem Zeitgeist kaum voraus sein. Damit ist die erste H\u00fcrde genommen. Die Banker fungieren als Katalysatoren um Gro\u00dfinvestoren zu gewinnen. Es folgt ein H\u00f6hepunkt dem anderen. Die Seniorenbande \u2013 tragischerweise ohne Frau Schlick &#8211; macht sich auf zur Road Show ins Frankfurter Bankenviertel. Prompt sehen sich die Herren mit einer fast unl\u00f6sbaren Aufgabe konfrontiert: dem Erwerb eines Gruppenfahrscheins am Automaten des \u00f6ffentlichen Nahverkehrs. Nicht \u00fcberraschend rei\u00dft sich der Angekettete in L\u00f6rings Seelenkerker los und droht schreiend ins Freie zu st\u00fcrzen. Doch irgendwie hat der Automat ein Einsehen, so dass die Drei noch am gleichen Tag bleibenden Eindruck bei konkurrierenden Investorgruppen aus Japan, Gro\u00dfbritannien und der BRD hinterlassen. Das Klinikum wird formal einer bankrotten Miederwaren AG aus dem hinteren Ruhrgebiet einverleibt, womit die langwierige Gr\u00fcndung einer neuen Aktiengesellschaft umgangen werden kann. Wenig sp\u00e4ter schon erfolgt die Pr\u00e4sentation an der B\u00f6rse mit bereits mehrfach \u00fcberzeichneten Wertpapieren. Doch L\u00f6ring hat den Deal ohne den unumst\u00f6\u00dflichen Therapiewillen von Frau Schlick gemacht, die genau diesen Moment ins Kalk\u00fcl einbezogen hat und bei der B\u00f6rsener\u00f6ffnung die Krankenakten der drei Patienten pr\u00e4sentieren l\u00e4sst. Der Welt soll am erfolgten Vollzug vor Augen gef\u00fchrt werden, wie krank die T\u00e4ter, wie leichtgl\u00e4ubig das System und wie bereitwillig blind die Opfer sind. Anders h\u00e4tte niemand den ganz realen Wahnsinn f\u00fcr m\u00f6glich gehalten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Nachtrag erfahren wir, dass Frau Schlick und Herr Winter sich dem \u00fcberschaubaren Mikrokosmos des Hochreitner Traktes dauerhaft verschrieben haben und in der Klinik-eigenen G\u00e4rtnerei Floristenpreise f\u00fcr Hagebuttenbaldachine einheimsen. Sie glauben nicht mehr an die Selbstheilungskr\u00e4fte der Normalwelt. Wienkamp hingegen wechselte auf gleichbleibendem Niveau ins TV Gesch\u00e4ft, um dort als Hauptdarsteller einer Pfarrb\u00fcro-Serie allw\u00f6chentlich die Republik zu begeistern. Und L\u00f6ring, der Serient\u00e4ter? Ihn feiert die unverbesserliche \u00d6ffentlichkeit als neuen, alten Chefsanierer angeschlagener Industriebranchen, gefesselt von seinem Credo: \u201eEs ist wohl mein Schicksal, Erfolg zu haben.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nicht nur die Originalit\u00e4t des Plots und seiner Ausformung macht dieses Buch so lesenswert. Nein, es ist auch die Leichtigkeit mit der fast jeder Verriss wieder ins Liebenswerte verkehrt wird. So wird der Klinikchef degradiert als ein Charakter mit der Ausstrahlung eines Kaufhausangestellten in der Kurzwarenabteilung, dem man im Zweifelsfall immer das teuere Garnr\u00f6llchen abnehmen w\u00fcrde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ebenso quillt das Buch kenntnisreich von satirischem Sprachschaum \u00fcber. Bei der Suche nach einem Logo der neuen Soul Management Group AG dr\u00e4ngen sich prompt die verabscheuten Weidenk\u00f6rbe auf, die die Herren im Therapiealltag flechten m\u00fcssen. Stilisiert sei der Flechtkorb Inbegriff der Dreieinigkeit von Professionalit\u00e4t, Kreativit\u00e4t und Nachhaltigkeit und dies in einer modernen Dreidimensionalit\u00e4t. Er sei ein plakatives, emotionalisierendes Logo, das unweigerlich das heimelige Gef\u00fchl des Gutaufgehobenseins ausl\u00f6st.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Seit Jahren warten wir auf ein Werk, das nicht nur einen ernstzunehmenden aktuellen Hintergrund in Zeiten der globalen Finanzdesaster hat, sondern welches uns auch so nachhaltig am\u00fcsieren und begeistern kann. Gro\u00dfartig. <strong>Note: <\/strong>1 (ur)&lt;&lt;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>dtv 2009,\u00a0 216 Seiten.\u00a0 &gt;&gt; Vier Insassen der Nervenklinik St. \u00c4gidius wollen diese an die B\u00f6rse bringen. \u201eB\u00f6rsengang\u201c ist das Zauberwort. 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