{"id":376,"date":"2010-10-29T09:43:09","date_gmt":"2010-10-29T07:43:09","guid":{"rendered":"http:\/\/lq.kunstundwohnen.de\/wordpress\/?p=376"},"modified":"2023-11-22T19:03:03","modified_gmt":"2023-11-22T17:03:03","slug":"arno-geiger-sally","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/?p=376","title":{"rendered":"Sally-Arno Geiger"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"http:\/\/lq.kunstundwohnen.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/K640_sally.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-382\" src=\"http:\/\/lq.kunstundwohnen.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/K640_sally-194x300.jpg\" alt=\"Arno Geiger - Sally\" width=\"194\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/K640_sally-194x300.jpg 194w, http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/K640_sally.jpg 480w\" sizes=\"(max-width: 194px) 100vw, 194px\" \/><\/a>Hanser 2010, 364 Seiten. \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0&gt;&gt; \u00a0Sally und Alfred, beide \u00fcber 50, sind im Wanderurlaub, als sie die Nachricht erreicht, dass zu Hause eingebrochen wurde. Ihre Freunde Erik und Nadja helfen beim Aufr\u00e4umen des Chaos. Alfred leidet besonders, da auch in sein Innerstes, seine Tageb\u00fccher\u00a0 eingebrochen wurde. F\u00fcr das Unerwartete ist er \u00fcberhaupt nicht mehr ger\u00fcstet. Sally hingegen peilt ein\u00a0 neues Leben an, Alfred h\u00e4ngt am alten.\u00a0 So wird der Einbruch und seine Bew\u00e4ltigung auch zum Menetekel f\u00fcr ihre Beziehung. Alfred, der mit St\u00fctzstr\u00fcmpfen seinem Krampfadernleiden begegnet, erscheint Sally zunehmend als Klotz am Bein. \u201eAlfreds Leistungen im wirklichen Leben waren nicht ber\u00fchmt\u201c. Sally, die bereits mit 24 \u00fcber \u201eeine beachtliche sexuelle Reputation\u201c verf\u00fcgte, l\u00e4sst sich auf eine heimliche, heftige Aff\u00e4re mit Erik ein.\u00a0Versuchsweise bringt sie sogar das Wort Scheidung ins Spiel. Alfred erscheint ihr \u201eentsetzlich alt, teigig und unwirklich\u201c. \u00a0Das Kapitel 10 bringt formal und inhaltlich die Wende. Eruptiv und in Endlos-S\u00e4tzen spricht nun Alfred himself \u00fcber seine Beziehung zu Sally, fr\u00fcher und heute. Alfred zeigt sich als einf\u00fchlsamer, z\u00e4rtlicher und erstaunlich duldsamer Mensch, der Sally bedingungslos liebt, trotz ihrer unz\u00e4hligen Eskapaden. Sehr ber\u00fchrend, wenn sich Alfred dabei sorgt, dass Sally \u201eda draussen\u201c sicher nicht nur angenehme Erfahrungen macht. Sie sei das \u201eBeste und Tollste, was ihm je passiert ist\u201c. Nach\u00a0 diesem Kapitel schwant dem Leser ein b\u00f6ser Verdacht. K\u00f6nnte es sein, dass der Autor Sally so nahe war, dass er ihren Blick in seinen Schilderungen Alfreds eingenommen hat? Dass der Titel \u201eAlles \u00fcber Sally\u201c in die Irre gef\u00fchrt hat, und wir sehr viele mehr \u00a0\u00fcber die Psyche Alfreds erfahren als \u00fcber Sally, die nun pl\u00f6tzlich doch recht oberfl\u00e4chlich daherkommt? K\u00f6nnte sein. Alles in allem ein fulminantes Buch, auch wenn der Schluss etwas r\u00e4tselhaft bleibt.<strong> Note: <\/strong>1\u2013 (\u00fcn)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&gt;&gt;\u00a0 Sally, Sally, du verr\u00fccktes Huhn \u2026\u2026\u2026\u00a0\u00a0\u00a0 (S.288) Sally Fink, dreifache Mutter und Lehrerin an einem Wiener Gymnasium, Anfang 50. Alfred Fink, Museumskurator und ein Mann des Bewahrens, Ende 50. Seit 30 Jahren verheiratet. Sally leidet unter der Beh\u00e4bigkeit ihres Gatten, der Tagebuch schreibt, von Krampfadern und Gallensteinen geplagt wird. In ihren Augen ein Trottel, an dem sie Symptome k\u00f6rperlichen Verfalls erkennt, denen sie selbst um jeden Preis entgehen m\u00f6chte. So reagieren sie auch v\u00f6llig gegens\u00e4tzlich auf einen Einbruch in ihrer Wohnung. Die robuste Sally packt an und renoviert, Alfred verharrt wie in Schockstarre. Die beiden lieben sich. Alfred bedingungslos und \u00a0die lebenslustige Sally eher schwankend. Monotonie und Monogamie sind nicht ihre Sache. Von ihrer Familie w\u00fcrde sie sich aber nie trennen. Ihre Unf\u00e4higkeit mit Dienstboten umgehen zu k\u00f6nnen, macht sie doppelt sympathisch. Finks sind mit Nadja und Eric Aulich befreundet. Nadjas offene Art sch\u00fcchtert Alfred ein. Die Beziehung zwischen Eric und Sally entsteht so irgendwie. Ein nachdenkliches Fragen in den Augen, ein fl\u00fcchtiger merkw\u00fcrdiger Wunsch, den anderen zu k\u00fcssen. Die Beziehung zu Eric nimmt ein \u00fcberraschendes Ende, das hier nicht vorweggenommen werden soll. Aulichs durchlaufen die bekannten Scheidungskalamit\u00e4ten, aber daf\u00fcr kann Sally eigentlich nichts. <a href=\"http:\/\/lq.kunstundwohnen.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/sally2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright alignleft wp-image-385 size-medium\" src=\"http:\/\/lq.kunstundwohnen.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/sally2-224x300.jpg\" alt=\"sally2\" width=\"224\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/sally2-224x300.jpg 224w, http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/sally2.jpg 359w\" sizes=\"(max-width: 224px) 100vw, 224px\" \/><\/a>Alles \u00fcber Alfred oder alles \u00fcber Sally? Bevor das zehnte Kapitel beginnt, erfahren wir nur Negatives \u00fcber den Alfred aus Schenkenfelden, den unentschlossenen, \u00e4ngstlichen, trief\u00e4ugigen,\u00a0 den h\u00e4ngeschul-trigen Tr\u00e4ger von Kompressions-str\u00fcmpfen. Aber dann hat er das letzte Wort mit seinen Tagebucheintr\u00e4gen. Ohne Punkt und Komma schreibt er sich nach oben, offenbart sich als der wahre Weise und stiller Held des Romans. Alfredo, wie er sich nennt, ist nicht der tumbe Tor, f\u00fcr den wir und Sally ihn hielten. Er zeigte einfach nicht, wie klug er eigentlich ist. \u201eJetzt, jetzt kannst du dein Urteil f\u00e4llen&#8230;\u201c (Seite 351) Im Roman finden sich interessante Aussagen und Schilderungen \u00fcber den Lehrerberuf, sein gesellschaftliches Ansehen und die Abgr\u00fcnde ausw\u00e4rtiger Kulturarbeit. Sehr am\u00fcsant die satirische Schilderung eines Freud-Symposiums in Kairo. Unklar bleibt, warum immer wieder Satzteile kursiv gedruckt werden oder der Geruch von Passionsblumen\u00f6l durchs Haus zieht. Wahrscheinlich sind Sally und Alfred ein komplement\u00e4res Paar mit guter Prognose. Sicher auch ein Verdienst der lebensklugen Sally, die zu allem eine idealistische und eine realistische Meinung hat: \u201eSie ist davon \u00fcberzeugt, dass man im Leben nicht nur EINEN Menschen lieben kann. Die Liebe zu mehreren Menschen erscheint ihr als etwas v\u00f6llig Normales\u201c. (Seite 126)\u00a0 Und die realistische Version verweist auf\u00a0 die vielen Probleme als Folge der idealistischen. So einfach ist das. Insgesamt ein Pl\u00e4doyer f\u00fcr die Dauer, f\u00fcrs Weitermachen und Durchwursteln. Oder eher, wie ein anderer schrieb, ein \u201eTrostbuch f\u00fcrs eigene Mittelma\u00df?\u201c Arno Geiger jedenfalls findet das Verhalten des Paares eher \u201etr\u00f6stlich und gut. Und man darf annehmen, dass das Buch auch f\u00fcr manche Leser nicht nur literarische Qualit\u00e4t besitzt, sondern mit der eigenen Beziehung, darin erlittenen Wunden, begangenen Fehltritten und uneingel\u00f6sten Sehns\u00fcchten vers\u00f6hnt\u201c (Schw\u00e4bisches Tagblatt vom 23. April 2010). Warum Sally nach ihrer Fr\u00fchpensionierung einen Imbissstand (Foto) aufgemacht hat, konnte niemand aus ihrem Freundeskreis so richtig nachvollziehen. Aber Alfred, der alte Trottel, lie\u00df sie wieder einmal einfach machen. So oft ich nach Wien komme, gehe ich nat\u00fcrlich vorbei. Sie wei\u00df nicht, dass mein Herz f\u00fcr sie gl\u00fcht. Sie wird es auch nie erfahren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Maybe you can find the answer<br \/>\nMaybe you can find the place for you<br \/>\nRun, Sally, run, run away.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Note: <\/strong>1\u2013 (ax) &gt;&gt;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&lt;&lt; Ja, Alfred, Dir und dem Leser w\u00e4re einiges erspart geblieben, h\u00e4tte dich\u00a0 Sallys Botschaft, dass mit einem Gipsbein eindeutig mehr Staat zu machen ist als mit einem St\u00fctzstrumpf , fr\u00fchzeitiger erreicht. So nimmt seinen Lauf, was schon gr\u00f6\u00dfere Romane ausgezeichnet hat: die eine bricht aus der Ehe aus, der andere in der Ehe ein. \u201eMeine Ehe\u201c, sagst du auf S.356 anerkennend, \u201edie h\u00e4lt etwas aus, interessanterweise\u201c. Nicht jede Ehe endet gl\u00fccklich mit einem Ein-Bruch, kann ich da nur sagen. Im Kapitel 10 warst du \u00fcbrigens schon weiter als bei deinem merkw\u00fcrdigen Sally-Abgesang am Schluss, schade, aber Arno hat mit ungek\u00fcnstelter Prosa unterm Strich (verzeih mir das Bild) deine Sally hintergr\u00fcndiger alt aussehen lassen als dich, daf\u00fcr gibt\u2019s <strong>Note:<\/strong> 1\/2 (ai)&gt;&gt;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&lt;&lt;\u00a0 An der zwanzigj\u00e4hrigen Ehe von Sally und Alfred nagt der Zahn der Verg\u00e4nglichkeit. Die begeisterte Hinwendung ist schon lange von dem Kr\u00e4fte zehrenden Familienalltag, in dem drei jugendliche Kinder ihren egozentrischen Tribut fordern, aufgebraucht. Sally f\u00fchrt den stillen Kampf gegen den k\u00f6rperlichen Verfall, in dem nichts gewonnen, wohl aber viel verloren wird, w\u00e4hrend Alfred in hypochondrischer Selbstvergessenheit mit dem Sofa verw\u00e4chst und den St\u00fctzstr\u00fcmpfen huldigt.<br \/>\nIm Laufe eines England Urlaubs erreicht die beiden die Nachricht, dass in ihr Haus eingebrochen wurde, worauf sie sofort nach Wien zur\u00fcckkehren. Der Einbruch ist auch ein Einbruch in die eheliche Monotonie. Alfred ist wochenlang seelisch zutiefst gel\u00e4hmt und steht oder besser liegt fassungslos vor dem sinnlosen Schicksalsschlag. Sally dagegen stellt sich entschlossen dem von den Einbrechern angerichtetem Chaos und beginnt augenblicklich und allein das Eigenheim neu zu richten. Die Welten, in denen beide leben und leiden, entfernen sich weiter von einander.\u00a0Nicht \u00fcberraschend folgt Sally in dieser Phase der Anziehung von Alfreds Freund Erik. Regelm\u00e4\u00dfige Hotelbegegnungen steigern die Begierden ohne dass Alfred oder Eriks Frau und Sallys Freundin Nadja davon erfahren. Der sexuelle \u00dcberschwang w\u00e4hrt jedoch nicht lange, da sich Erik Schundroman-m\u00e4\u00dfig schon bald einer jungen Russin verschreibt und daf\u00fcr \u00fcberraschend nicht nur Sally, sondern auch seine Familie verl\u00e4sst. Der Anschlag auf das Selbstwertgef\u00fchl macht Sally empf\u00e4nglicher f\u00fcr Alfred mit seiner geduldigen Verbundenheit Sally gegen\u00fcber. \u201eUnd ohne dass die beiden es merkten, begann drau\u00dfen Schnee zu fallen, harmlos und naiv suchten sich die Flocken ihren Weg durch den best\u00e4ndig schwankenden Raum\u201c. So enden Buch und Entwicklung ereignisarm und z\u00f6gernd. Ein verschneiter Schluss.<br \/>\nAlles \u00fcber Sally. Nach gut 300 Seiten wissen wir, dass Sally die k\u00e4mpferische Hartn\u00e4ckigkeit ihrer selbstbewussten, verarmten Mutter erbte; ein Charakterzug, der unter dem Einfluss eines eifers\u00fcchtigen, gemeinen Gro\u00dfvaters zu einer tiefen Oppositionsbereitschaft reifte. Sally, die Aufs\u00e4ssige. Sp\u00e4ter erleben wir Sally als ausgleichende Lehrerin und verst\u00e4ndnisvolle Kollegin beim Tode eines Lehrers, der sich in Folge des Vorwurfs der sexuellen Bel\u00e4stigung das Leben nahm. Anders als der Titel nahe legt, ist jedoch das Alles \u00fcber Sally letztlich d\u00fcrftig wenig. Genau das zu Wenige spiegelt Alfreds Unwissen \u00fcber Sally wider. Begr\u00fcndet auch in der Selbstversunkenheit des erm\u00fcdeten Ehemannes.<br \/>\nEin Ausdruck dieses Auf-sich-selbst-gerichtet-sein ist die beeindruckende Sammlung von Tageb\u00fccher, die Alfred seit 40 Jahren f\u00fchrt. Mit schier unersch\u00f6pflichem Zeitaufwand verewigt er Vergangenheiten und vers\u00e4umt die Jetzt-Zeit zu atmen bis sein Horizont kaum mehr als die Polster zwischen beiden Sofalehnen \u00fcberspannt. Ein lebensfernes, lethargisches Fossil, das vom eigenen Gewicht erdr\u00fcckt wird. Man m\u00f6chte diesen Klo\u00df unters Sofa rollen.<br \/>\nKurz vor Schluss des Buches dann der Blick- und Stilwechsel. Nur einen einzigen Satz lang, atemlos und assoziativ \u00fcber 40 Seiten gebreitet, erleben wir einen Tagebucheintrag, der verwirrt und dennoch tiefgr\u00fcndig erscheint. Der Leser wird vom Gef\u00fchl unterwandert, das da hei\u00dft: Alles \u00fcber Alfred. Man ist \u00fcberrascht und erinnert den Alfred eines fr\u00fcheren Kapitels. Der j\u00fcngere Alfred im turbulenten Kairo. Alfred als versierter Doktor der Geschichte. Alfred mit akzentfreiem Arabisch am \u00f6sterreichischen Kulturinstitut. Alfred als Fels in der Brandung. Alfred, der Sally Liebe und Unterkunft gibt. Alfred, der mit seinem Realit\u00e4tssinn die ertrinkende Sally im arabischen Labyrinth \u00fcber Wasser h\u00e4lt. So war Alfred und k\u00f6nnte es vielleicht wieder sein.<br \/>\nDer Autor verw\u00f6hnt uns durchgehend mit einem satten Sprachfluss. Wortspiele verbreiten ein stimmungsvolles Pl\u00e4tschern. Aber irgendwie erscheint die Durchsichtigkeit des Wassers fast zu normal als dass es eine Geschichte wert w\u00e4re. Ehen entstehen, Ehen vergehen oder dursten dahin.<strong> Note: <\/strong>2\/3\u00a0 (ur)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hanser 2010, 364 Seiten. \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0&gt;&gt; \u00a0Sally und Alfred, beide \u00fcber 50, sind im Wanderurlaub, als sie die Nachricht erreicht, dass zu Hause eingebrochen wurde. Ihre Freunde Erik und Nadja helfen beim Aufr\u00e4umen des Chaos. 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