{"id":370,"date":"2010-07-23T09:38:15","date_gmt":"2010-07-23T07:38:15","guid":{"rendered":"http:\/\/lq.kunstundwohnen.de\/wordpress\/?p=370"},"modified":"2023-11-22T19:02:49","modified_gmt":"2023-11-22T17:02:49","slug":"rafael-seligmann-der-musterjude","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/?p=370","title":{"rendered":"Der Musterjude-Rafael Seligmann"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"http:\/\/lq.kunstundwohnen.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/musterjude.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-372\" src=\"http:\/\/lq.kunstundwohnen.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/musterjude-191x300.jpg\" alt=\"Rafael Seligmann - Der Musterjude\" width=\"191\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/musterjude-191x300.jpg 191w, http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/musterjude-650x1024.jpg 650w, http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/musterjude.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 191px) 100vw, 191px\" \/><\/a>dtv 1999,\u00a0 393 Seiten. \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&gt;&gt; \u00a0Vom Aufstieg und Fall des Moische Bernstein erz\u00e4hlt der Roman. Bernies Jeansshop ist Ausgangs- und Endpunkt einer wahrhaft turbulenten Karriere im deutschen Pressewesen. Den gnadenlosen Gesetzen des Zeitungsmarktes folgend, in dem das hire and fire-Prinzip den auch verbal knallharten Ton angibt, mausert sich der bis zum Schluss unter der unerbittlichen Fuchtel seiner jidische Mamme Hanna stehende Moische vom Looser zum Chefredakteur und Starkolumnisten zweier Erfolgsgazetten \u201eLogo\u201c und \u201eGerman Today\u201c. Den \u201eJuden\u201c-Bonus wie die Unf\u00e4higkeit des \u201eGoj\u201c zur Aufarbeitung der Vergangenheit gleichermassen schamlos missbrau-chend, fegt Moische auf der Welle des Erfolgs und l\u00e4sst skrupellos eine Spur von schreibende Karriereopfern hinter sich (Keller, Reydt Wimmer), bevor sein eigener Z\u00f6gling Frank Lackner zum Brutus wird. Auch inhaltlich bedient uns Seligmann statt mit seri\u00f6sem Journalismus mit Einblicken in die Hexenk\u00fcche nicht nur des Boulevards: Taschenspielertricks, etwa Moisches \u201eaufgejudeter Name\u201c Moische Israel Bernstein der dem Kolumnisten den Hauch der Unangreifbarkeit verleiht. Vermeintliche Leserbefindlichkeiten werden schonungslos bedient \u201eDie deutschen M\u00f6rderseelen sind s\u00fcchtig nach j\u00fcdischen Themen\u201c.\u00a0 Der t\u00e4gliche Aufmacher, die Schlagzeile wird zur auflagengeilen Kampfparole. Sprache und Denken in den Redaktionstuben sprengen alle ethischen Grenzen:\u201eSchreib mir die kulinarische Todesfuge\u201c.\u00a0 Nicht seine eigenen zuweilen auch denunziatorischen Methoden bringen Moische Bernstein zu Fall, die von seinem ehemaligen Ziehvater Heiner Keller lancierte Enth\u00fcllungsgeschichte \u201eEin falscher Jude\u201c erweist sich nach einem wohlinszenierten tr\u00e4nenreichen Fernsehauftritt Bernsteins und seinem mitleiderheischenden Appell \u201eIch fordere Menschlichkeit\u201c als Rohrkrepierer, sondern die schn\u00f6den Gesetze des Marktes. Reichlich unvermittelt wie sein Aufstieg ist auch sein Fall.\u00a0 Der amerikanische Verlagsleiter und seine Geldgeber (Klischee?) sprechen das Urteil: \u201eDu bist der Wirtschaft und ihren Werbefritzen nicht mehr vermittelbar\u201c. Dem Leser wenig vermittelbar ist auch ein ganz anderer \u201ePhall\u201c. Moisches Frauen, ob als \u201eSchicksen\u201c denunziiert oder j\u00fcdischer Provenienz scheinen eher dem Wunschtraum eines sehr schlicht geratenen M\u00e4nnerbildes als der Wirklichkeit entsprungen. Hier scheint dem Autor vor allem in der Judith-Gabi-Moische Episode der Schmok durchgegangen zu sein.\u00a0 F\u00fcr diesen sprachlich eher schlichten Intrigantenstadel deutscher Medienlandschaft, ob \u00fcberzeichnet oder nicht m\u00f6gen Insider urteilen, eine 2,5. F\u00fcr die jidische Mamme, die nach Seligmann alles andere als ein j\u00fcdisches Mutter-Zerrbild darstellt, einen Sonderpunkt. <strong>Note: <\/strong>2,5 (ai)&lt;&lt;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&gt;&gt;\u00a0In Auschwitz zu \u201eI will survive\u201c tanzen &#8211; darf man das? \u00a0Ja man darf, allerdings nur wenn man selbst \u00dcberlebender des Holocaust ist. Gro\u00dfajatollah Henrik M. Broder hat seinen Segen gegeben. Sein Urteil \u00fcber den \u201eMusterjuden\u201c von Seligmann f\u00e4llt \u00a0weniger gro\u00dfz\u00fcgig \u00a0aus. Seligmann biedere sich seiner Meinung nach zu sehr bei den \u201eDeutschen\u201c an, verleiht ihm gar den Negativpreis \u201eSchmok des Tages\u201c. \u00a0Meine Einw\u00e4nde \u00a0sind andere:<br \/>\nDie Innenschau in die Mechanismen und Redaktionskonferenzen der Medienbranche ist \u00a0trotz oder wegen der \u00a0zuweilen grotesken \u00dcbertreibungen erhellend, \u00a0witzig und wohl nicht so weit von der Wirklichkeit entfernt. Vor allem in der zweiten H\u00e4lfte des Buches liest sich dies rasant und kurzweilig. Ob es ihm allerdings gelingt wie versprochen, das deutsch-j\u00fcdische Verh\u00e4ltnis zu entkrampfen, bleibt eher zweifelhaft. Vieles wirkt \u00a0doch klischeehaft. Die massenhafte und letztlich wenig motivierte Verwendung j\u00fcdischer Ausdr\u00fccke \u00a0wie \u201eSchickse\u201c nervt doch zunehmend. Literarisch bleibt die Figur des Moische Bernstein seltsam ambivalent und trudelt zwischen genialischem Hochstapler \u00a0und Witzfigur.<br \/>\n<strong>Note: <\/strong>3+ (\u00fcn)&lt;&lt;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&gt;&gt;Das Buch schildert Aufstieg und Fall des Moische Bernstein. Vom Jeansverk\u00e4ufer zum Chefredakteur und viceversa. Insgesamt \u00a0bleibt es etwas r\u00e4tselhaft, wie dieser fulminante Aufstieg \u00fcberhaupt gelingen konnte. Die Mutter h\u00e4lt ihn f\u00fcr einen Versager und wer Moische in seinem Jeansladen erlebt , sieht in ihm nicht den strategischen Kopf, der ein Massenblatt dynamisch leiten kann. Im Mittelpunkt steht das immer noch komplizierte deutsch-j\u00fcdische Verh\u00e4ltnis. Was witzig und ironisch gemeint ist, wirkt aber immer wieder grenzwertig und vor allem: es wieeeeederholt sich. Darf ein Jude Tabus verletzten, die f\u00fcr einen Deutschen tabu bleiben m\u00fcssen\/sollten?\u00a0 Das zweite zentrale Thema ist die deutsche Medienlandschaft, die unter amerikanischen Finanzeinfluss ger\u00e4t. Sie wird eher in Form einer Posse abgehandelt. Hier geht es vor allem um Auflagensteigerung um jeden Preis. Dazu wird vor keiner Geschmacklosigkeit zur\u00fcckgeschreckt \u00a0(Erfindung KZ-Kochbuch zum Beispiel). Alles begleitet von Kabalen und Komplotten ohne Ende. Der Leser wird gezwungen, seinen Wortschatz zu erweitern. Schmock&amp;Schmonzes werden ihm zu vertrauten Worten, ebenso die unterschiedlichen Aggregatzust\u00e4nde, in die sich ein Schmock verwandeln kann. Dann vielleicht doch lieber gleich richtige Comedy, wie die vom j\u00fcdischen Komiker Oliver Polak: \u201eIch darf das, ich bin Jude\u201c. <strong>Note: <\/strong>3+ (ax)&lt;&lt;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&gt;&gt;Moische alias Manfred alias Israel Bernstein ist Jude und Nichtjude, Spielball in einem real-absurden deutschen Medienschlachtfeld, ist Feldmarschall, Rekrut, \u00dcberl\u00e4ufer, Demagoge und spektakul\u00e4rer Verlierer. Moische Manfred Israel Bernstein wird zur Projektionsfigur des von Auschwitz gen\u00e4hrten deutschen Schuldgef\u00fchls, ist die stilisierte, st\u00e4ndig ersehnte Opfergestalt, die der j\u00fcdische Autor Seligmann dem deutschen Leser als gro\u00dfen Manipulator der nationalen Empfindlichkeit an die Seele nagelt. Was passiert hier?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Moische lebt seit Jahren als Verk\u00e4ufer mit seiner mental sto\u00dffesten Mutter in antagonistischer Symbiose von einem kleinen Jeansladen. Auf dem journalistischen Parkett ist Moische bisher nur ausgerutscht bis sein alter Schulfreund Heiner ihn f\u00fcr einen Artikel zum ausgew\u00e4hlten Thema K\u00fcchengeheimnisse aus dem KZ anheuert. Die Grundidee: Tabuthemen in unklar semitische\/nazistische Nebelschwaden geh\u00fcllt als rei\u00dferische Unterhaltung auf den Markt werfen und eine breite Zustimmung sichern, indem der Autor sich als bekennender Jude outet. Das Konzept schl\u00e4gt ein wie eine Bombe. Mit olympisch philosophischen Ambitionen sieht Moische sich schon bald als nationalen Vordenker.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Chefredakteur des Magazins mit dem bezeichnend inhaltlosen Namen logo! versteht dem \u00f6ffentlichen Geschmack zu entsprechen, sp\u00fcrt den gelangweilten Konsumdruck des Publikums und modelliert entsprechend alle Komponenten. Moisches Konterfei als Beiwerk zu seinen Artikeln wird mit j\u00fcdisch schweren Lidern aufgepeppt, sein Name mit dem Zweitnamen Israel \u201eaufgejudet\u201c (S. 77) und der Storytitel mitten ins Holocaust Herz gesto\u00dfen: \u201eDroht ein neues Auschwitz?\u201c. Den st\u00e4ndig steigenden Druck-Auflagen folgen ebenso rasant grassierende Radiosendungen und Talk-Shows, die durch gezielte Vorabinformationen an die Sender die Medienpr\u00e4senz katalysieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bizarre Konfrontationen f\u00f6rdern weiter das Gesch\u00e4ft als die ber\u00fchmte Fatima \u00d6rsel-Obermayr als Vork\u00e4mpferin f\u00fcr die Rechte ausl\u00e4ndischer Mitb\u00fcrger Moische angreift. Juden w\u00fcrden das Leidensmonopol f\u00fcr sich beanspruchen, w\u00e4hrend Ausl\u00e4nder in Deutschland angeblich nur Freude h\u00e4tten. Den heftigen Angriffen ist Moische noch nicht gewachsen. Er bricht heulend zusammen und muss von seiner Mutti nach Hause gebracht werden. Die Nation ist angesichts solch vermeintlich antisemitischer Gemeinheiten entsetzt und wird fortan nicht nur Fatima \u00d6rsel-Obermayr \u00e4chten, sondern auch Moische mit Inbrunst huldigen. \u00d6rsel-Obermayr hatte ein deutsches Tabu gebrochen: sie hatte versucht die Deutschen ihrer Lieblingsopfer zu berauben (S.87).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In dieser Phase beginnt die inter- und intraredaktionelle Schlammschlacht, die &#8211; wie wir lernen \u2013 prinzipiell keine Grenzen kennt. Heiner stachelt jetzt Moische an seinen Chefredakteur wegen (\u00dcber)-F\u00e4lschung seiner Artikel erfolgreich auf Schmerzensgeld zu verklagen. Sofort wechselt Moische zusammen mit Heiner zum neuen Konkurrenzblatt Germany Today. Nachdem es ihm gelingt den dortigen Chefredakteur zu liquidieren und den Posten zu \u00fcbernehmen, entsorgt er auch seinen Freund Heiner in die Leserbrief-Redaktion, bevor er ihn ganz rausschmei\u00dft. Als Moische dann an einem eigenen Denkmal bastelt und ein Zweitblatt gegen den Willen des amerikanischen Managements aufmachen will, wird er von einem seiner Z\u00f6glinge verraten und augenblicklich beerbt. Allerdings wird auch dieser schon wenig sp\u00e4ter kaltgestellt und ersetzt. Wie das unendliche Wirken der Gezeiten sp\u00fclen die Fluten frisch angewachsene Meeresfr\u00fcchte aus bei Ebbe trocken gelaufenen Becken. Und es nimmt nie ein Ende. So \u00fcberzeichnet und erschreckend am\u00fcsant gerade dieser Teil ist, so beeindruckt wird der Leser von der nackten Grausamkeit der Medienlandschaft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Moische steigert sich zunehmend in einen demagogischen Publikationsstil, definiert die redaktionelle Pflicht, Emotionen zu sch\u00fcren, ignoriert Wahrheiten und polarisiert durch eine perfide Mischung aus Halbwissen und Ger\u00fcchten, wiegelt auf und entfacht das ganz gro\u00dfe populistische Sperrfeuer mit einer Anti-Steuerkampagne f\u00fcr Branntwein, Tabak, Getr\u00e4nke, Mineral\u00f6l und andere Konsumg\u00fcter des kleinen Mannes. Die kumulierenden Kampagnen f\u00fchren nicht nur zu steigenden Aktienkursen einschl\u00e4giger Industriezweige, sondern sogar zum R\u00fccktritt betroffener Minister. Bei alledem entpuppt sich Moische als fette Spinne in einem Netz, an dem Unz\u00e4hlige munter mitspinnen und sich auf ihre Art bereichern. Es gibt tats\u00e4chlich keine Unschuldigen. Schuld scheint das Lebensmotiv, ja das Leben an sich zu sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dies gilt auch f\u00fcr alle Frauengestalten. Sei es die von anti-deutschen Hassgef\u00fchlen getriebene Mutter, sei es die Moische ergebene Volont\u00e4rin Cordula, die durch sexuelle Breitbeinigkeit deutsche Schuld zu s\u00fchnen sucht, sei es die reichste, sch\u00f6nste J\u00fcdin Berlins Judith, die mit ihrem halbw\u00fcchsigen Sohn f\u00fcrsorglich das Bett teilt, so dass ihre nazistisch durchsetzten Schuldgef\u00fchle nicht aber Moische auf ihrem Kissen Platz finden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Seligmann ist eine laute, knallbunte Realsatire gelungen, in der die t\u00e4gliche Gewalt des Medienlebens und der historische Masochismus deutscher Intellektueller gekonnt mit einander verflochten sind. Der Kulminationspunkt wird erreicht als der bekennende Jude Moische als Sohn eines Nazischergen entlarvt wird. Seligmann setzt sogar noch eins drauf: die deutsche Schuldbed\u00fcrftigkeit l\u00e4sst die Liquidierung des Schuldobjekts Moische nicht zu und rehabilitiert ihn. Stattdessen wird der Urheber der Aufdeckung vernichtet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie absurd und real doch alles erscheint. Vor allem wenn sich zu guter Letzt der Leser vor Augen h\u00e4lt, dass solch eine Satire nie von einem deutschen Pharis\u00e4er h\u00e4tte geschrieben werden d\u00fcrfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kurzweilig, erhellend, nachdenklich, voller Schundroman-Dynamik, aber sicher keine gro\u00dfe Literatur. <strong>Note: <\/strong>2\u2013 (ur)&lt;&lt;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>dtv 1999,\u00a0 393 Seiten. \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 &gt;&gt; \u00a0Vom Aufstieg und Fall des Moische Bernstein erz\u00e4hlt der Roman. Bernies Jeansshop ist Ausgangs- und Endpunkt einer wahrhaft turbulenten Karriere im deutschen Pressewesen. 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