{"id":351,"date":"2010-03-05T12:40:17","date_gmt":"2010-03-05T10:40:17","guid":{"rendered":"http:\/\/lq.kunstundwohnen.de\/wordpress\/?p=351"},"modified":"2023-11-22T19:08:31","modified_gmt":"2023-11-22T17:08:31","slug":"herta-mueller-atemschaukel","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/?p=351","title":{"rendered":"Atemschaukel- Herta M\u00fcller"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/lq.kunstundwohnen.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/K640_atemschaukel.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-353\" src=\"http:\/\/lq.kunstundwohnen.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/K640_atemschaukel-191x300.jpg\" alt=\"K640_atemschaukel\" width=\"191\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/K640_atemschaukel-191x300.jpg 191w, http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/K640_atemschaukel.jpg 480w\" sizes=\"(max-width: 191px) 100vw, 191px\" \/><\/a><strong>Hanser\u00a0 2009, 300 Seiten. \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&gt;&gt; Herta M\u00fcller dokumentiert in der Rolle des fiktiven Ich-Erz\u00e4hler Leopold Auberg das 5-j\u00e4hrige Zwangsarbeiterleben Oskar Pastiors im ukrainischen Nowo-Gorlowka und dessen Folgen . Was der 17j\u00e4hrige Rum\u00e4niendeutsche Leo, die Entdeckung seines homosexuellen \u201eGeheimnisses\u201c f\u00fcrchtend, als Chance dem \u201eFingerhut der kleinen Stadt\u201c zu entkommen, erlebt, erweist sich als Fahrt in die Niederungen menschlicher Verhaltensweisen. In 64 erinnerten Bildern, deren poetisch suggestive Sprache einem zuweilen wirklich den Atem verschl\u00e4gt, vermischen sich zuweilen Realit\u00e4t und Halluzination. Zur\u00fcckgeworfen aufs allt\u00e4gliche \u00dcberleben &#8211; \u201cVom Eigenbrot zum Wangenbrot\u201c das bedr\u00fcckendste Bild, im Dauerb\u00fcndnis mit dem Hungerengels und unter dem Verlust von Scham und Moral erweist sich das Lager ins seinen allt\u00e4glichen Abl\u00e4ufen auch als \u201eein praktische Welt\u201c,\u00a0 in der selbst das \u201eAbr\u00e4umen\u201c der Toten zur n\u00fcchternen Verwertungskette verkommt. Jahreszeiten schrumpfen zu Hautundknochenzeiten. Zugleich gewinnen Objekte und ausbeuterischen Arbeitsvorg\u00e4nge wie Zement, Schlacke, Schaufel,\u00a0 Kohleabladen, Schlackoblockpressen ein differenziertes Eigenleben :\u201eder Zement ist ein Intrigant\u201c, die Arbeit mit der Herzschaufel ger\u00e4t zum gro\u00dfartig grotesken Pas de deux, jede Schicht im Keller 12 Meter unter den Dampfkesseln der Fabrik mit Albert Gideo trotz gehasster \u201eDurchfallschlacke\u201c zum \u201eKunstwerk\u201c. Daneben bleibt Irma\u00a0 Pfeifers Sprung in die M\u00f6rtelgrube die andere Form der Verarbeitung von Zwangsarbeit. Dass sich mit der Aufl\u00f6sung des Arbeitslagers nach 5 Jahren bei Leo Auberg\u00a0 anstelle eines Gef\u00fchls der Befreiung die Erkenntnis der \u201eunzumutbaren Entlassung\u201c einstellt, zeigt das\u00a0 Ma\u00df an Verlust eigener Identit\u00e4t. Zwar erf\u00fcllt sich die Gewissheit von Leos Gro\u00dfmutter: Ich wei\u00df Du kommst wieder, aber Zuhause bleibt er fremd. Posttraumatisch verfolgen ihn die Bilder bis zur Flucht nach Graz.: der \u201eNichtr\u00fchrer\u201c, \u201eZwischen den heimatsatten Leuten war ich vor Freiheit schwindlig\u201c, das familiale Ver-schweigen und das \u201ezusammengebaute\u201c Ersatzkind Robert, der Brief aus Wien \u2013 die Rache an Tur Prikulitsch -, der Kistennagler, der Betonierkurs, die Schein-Ehe mit Emma um dem Makel der \u201eSpieler-\u201c oder \u201eKlavier\u201c-Identit\u00e4t zu entkommen. Was Leo an Gl\u00fcck bleibt, ist ein Einsamkeitstanz mit einer staubigen Rosine.<br \/>\nFazit:<br \/>\nFaszination \u00fcber die nicht immer aufl\u00f6sbare metaphorische Sprachwelt Herta M\u00fcllers und zugleich Entsetzen \u00fcber das durch die Sprache aufgedeckte Martyrium der Lagerinsassen \u2013 ein Balanceakt f\u00fcr den Leser, der mich zuweilen doch an der \u00c4sthetik der Grausamkeit zweifeln l\u00e4sst. <strong>Note: <\/strong>1\/2 ( ai)&lt;&lt;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&gt;&gt; \u00a0\u201eDer Hungerengel lief hysterisch herum. Er verlor jedes Ma\u00df.\u201c \u201eEr taumelt enge Kreise und balanciert auf der Atemschaukel.\u201c Wann wird die Kraft nicht mehr reichen die Lungenfl\u00fcgel zu f\u00fcllen, wann wird die Atemschaukel kippen, wann werden die Lagernachbarn in stabiler Gleichg\u00fcltigkeit die versteckten Brotecken des Toten an sich nehmen? Fragen viel weniger an den Tod. Fragen viel mehr an diesen uns\u00e4glichen Hunger, der durch die Ewigkeit der Krautsuppe jahrein jahraus nur gen\u00e4hrt und nicht gel\u00f6scht wird. Hunger, der allabendlich ein verzweifeltes B\u00f6rsengesch\u00e4ft belebt, wenn das einzige Brotst\u00fcck in der Hoffnung getauscht wird, ein etwas gr\u00f6\u00dferes, dickeres zu erhalten. Und wenn auch das nicht gelingt, bleibt noch die Flucht in die Hungerw\u00f6rter und die gar nicht abstrakten Visionen. Rauchige Luft zwischen leeren Z\u00e4hnen ist\/isst wie Bratwurst. Hunger entleert, Hunger macht geschlechtslos. Hunger zerst\u00e4ubt die Anziehung zwischen Mann und Frau. Der uns\u00e4glich leere Gaumen w\u00f6lbt sich wie eine gigantische Kuppel, in der sich beim \u201eGehen das Echo der Schritte \u2026 \u00fcberschlug. Eine Durchsichtigkeit im Sch\u00e4del, als h\u00e4tte man zu viel grelles Licht geschluckt.\u201c Mit eindringlich poetischer Sch\u00e4rfe f\u00fchrt Herta M\u00fcller ein halbes Jahrhundert nach Kriegsende das Messer in das\u00a0 Fleisch des Frieden-verw\u00f6hnten Lesers.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcnf unendliche Jahre verbringt die literarische Figur des anfangs 17-j\u00e4hrigen Leopold Auberg aus dem rum\u00e4nisch-deutschen Siebenb\u00fcrgen in russischen Arbeitslagern. Schon im zweiten Jahr beginnen die Bez\u00fcge des Ichs zu verschwimmen, wird der Zweifel zum Lebensinhalt. \u201eDie Russen haben jedes \u201aJahr auf das Kommende gewartet, wir haben uns davor gef\u00fcrchtet.\u201c Trotz der Sehnsucht nach Heimat, nach Orientierung und Halt, entschwindet zunehmend das Heimatgef\u00fchl. Je mehr Zeit der Entfremdung sich in die mageren Leben frisst, desto gr\u00f6\u00dfer werden die Zweifel, ob Heimat noch Heimat sein kann, ob die Mutter nicht schon einen Ersatzsohn gezeugt hat oder die Ehefrau sich nicht schon an einen andern gebunden hat. In diesem Bezugsnotstand schwinden auch die zeitlichen Haltepunkte. Zukunft und Vergangenheit kommen abhanden. Nur die Gegenwart bleibt. Ein Paradoxon insofern, weil jeder Gegenwartsmoment leidvoll ist, w\u00e4hrend eine Flucht in das zeitliche Vorher oder Sp\u00e4ter Trost bieten k\u00f6nnte. Doch das tut es nicht \u2013 \u201eman traute sich nicht mehr die Sehnsucht nach vorn\u201c. Nicht mehr, wenn das Leid zu sehr Besitz ergreift.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch Leopold hat Alptr\u00e4ume von leeren Landstrichen, die einmal seine Heimat waren, entleert und f\u00fcr sein Auge nicht mehr wahrnehmbar. Stattdessen wird das qu\u00e4lende Lager sein emotionales Zuhause, weil eine Seele vier W\u00e4nde braucht. Ganz andersartige Alptr\u00e4ume qu\u00e4len ihn schlie\u00dflich: er wird zum x-ten Mal deportiert, ohne dass man ihn in einem Lager aufnehmen will. Verzweifelt pocht er auf sein Lagerrecht, schlie\u00dflich sei er ein erfahrender Lagerveteran. Selbst Jahrzehnte sp\u00e4ter, als er l\u00e4ngst wieder in Freiheit lebt, lassen ihn diese Tr\u00e4ume nicht los. Triebkraft wird nicht das absurde Recht auf Elend, sondern ein absurd anmutendes Heimwehgef\u00fchl als Grundmotiv von Eingebundensein. Eben der Ursprung von Heimat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In 64 kurzen Abhandlungen, die mosaikartig ohne strenge Chronologie die Momente der Deportation, Inhaftierung, Heimkehr und schlie\u00dflich Abkehr von Siebenb\u00fcrgen skizzieren, wird der Leser mit Details eines\u00a0 europ\u00e4ischen und eines individuellen Nachkriegsdramas konfrontiert. Leopold ist schwul und deshalb st\u00e4ndig von Inhaftierung im Rum\u00e4nien der Kriegs- wie auch der Nachkriegszeit bedroht. Still in die Zeilen der Weltkriegsbeschreibung eingebunden erscheint die Verschleppung f\u00fcr den Homosexuellen anfangs wie eine Befreiung aus der moralisch-bedrohlichen Erstickungsnot der heimatlichen Umklammerung. Die beklemmende Enge bleibt auch nach der R\u00fcckkehr im Jahr 1950. Trotz einer Scheinehe wird die Bedrohung so gro\u00df, dass Leopold Hals \u00fcber Kopf\u00a0 nach Deutschland fl\u00fcchtet ohne sein Ich zu finden, denn es sind nur kleine Sch\u00e4tze auf denen steht: Da bin ich. Die gro\u00dfen Sch\u00e4tze bleiben die der Vergangenheit: DA WAR ICH (S. 293). So atmet die Schaukel eine bleibende Traurigkeit. Der \u00fcberwundene Schrecken bleibt wertvoller als die befreite Gegenwart.<\/p>\n<p>Ein \u00fcberzeugendes Werk. Eine erstaunliche Metaphernvielfalt gebettet in eine bemerkenswerte sprachliche Klarheit. Und die literarische \u00dcberraschung, Uns\u00e4gliches zu Kunst zu formen. Wem gelingt es schon Hochofen-Schlacke (S. 172) in Poesie zu verwandeln? Einer Nobelpreistr\u00e4gerin.<strong> Note: <\/strong>1\u2013 (ur)&lt;&lt;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&gt;&gt;\u00a0 Herta M\u00fcller beschreibt in Atemschaukel das lange verdr\u00e4ngte Schicksal der deutschen Minderheit in Rum\u00e4nien Anfang 1945, als Zehntausende von ihnen in russische Arbeitslager deportiert werden. Erz\u00e4hlt wird die Geschichte aus der Perspektive des 17-j\u00e4hrigen Leopold Auberg aus Hermannstadt, der die Deportation anfangs als eine Art Befreiung aus der Enge seiner Heimatstadt und auch seiner Familie begreift, wohl auch deshalb, weil er gerade erst seine Homosexualit\u00e4t entdeckt hat.<br \/>\nIn 64 Kapiteln, besser Episoden, \u00a0wird ein eindringliches, ergreifendes Bild des Lebens und Sterbens im Lager entfaltet, das trotz fast lyrischer Sch\u00f6nheit aber auch manchmal lakonischer Sprache nie die grausame Wirklichkeit \u00fcbert\u00fcncht. Sprache wird auch zum \u00dcberlebensmittel f\u00fcr Leopold in der Trostlosigkeit des Gulag. Er l\u00e4sst sich ein auf das Lager und Russland und umf\u00e4ngt die praktische Welt des Lagers mit wunderbaren Sprachsch\u00f6pfungen wie \u201eAngstw\u00fcnsche\u201c, \u201eHungerengel\u201c, \u201cGnadenzwinger\u201c, \u201eHerzschaufel\u201c \u201eEigenbrot\u201c und eben auch der \u201eAtemschaukel\u201c und macht so das Unertr\u00e4gliche mit Hilfe der Sprache f\u00fcr sich selbst ertr\u00e4glich. Ein Meisterwerk mit der leichten Tendenz, in der Metaphorik verloren zu gehen<strong>. Note: <\/strong>1\/2 (\u00fcn)&lt;&lt;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&gt;&gt; Was f\u00fcr ein Buch.\u00a0F\u00fcnf Jahre in einem russischen Arbeitslager. Schon von daher kein Lesevergn\u00fcgen im eigentlichen Sinne. Aber ein interessantes Buch, gewiss, das seinen\u00a0 Ausgang in Hermannstadt (heute Sibiu) nimmt. Wer diese sch\u00f6ne Stadt kennt und dann vom \u201eLeben\u201c in der Steppe liest, kann ermessen, was dem jungen Mann widerf\u00e4hrt. Aber dieser ist anf\u00e4nglich nicht einmal so ungl\u00fccklich, dass er auf der Deportationsliste steht und dadurch der f\u00fcr ihn als Homosexuellen eh viel zu engen Stadt entkommen kann. An die Sprache muss man sich gew\u00f6hnen. Oft hochartifiziell, enigmatisch, celanisch. Oder vielleicht auch \u00fcberzogen, manieristisch, gestelzt, gek\u00fcnstelt? Ein Versuch, das Grauen abzumildern, zu \u00e4sthetisieren? Dann aber auch wieder realistisch, schlicht und dadurch packend. Ganz so wie die Nobelpreistr\u00e4gerin spricht bei ihren unz\u00e4hligen Interviews. \u00dcberzeugend. Bei you tube zum Beispiel. Der omnipr\u00e4sente Hunger, der entmenschlicht und bestialisiert. Ist es da zynisch, wenn lakonisch geschildert wird, wie die Hungerqual gestillt werden soll durchs Reden \u00fcber Kochrezepte (\u201eMan nehme\u2026.\u201c)? Hilft das? Ein eindringliches Kapitel, ebenso wie die \u201elateinischen Geheimnisse\u201c aus der maroden Krankenbaracke oder die Schilderung des allm\u00e4chtigen Zements.\u00a0 Der \u201eSieg\u201c der schwachsinnigen Planton-Kati aus Bakowa \u00fcber den Tyrannen Tur Prikulitsch. Diese, wie gesagt eher lakonisch geschriebenen Kapitel wirken auf mich am eindringlichsten. Traurig f\u00fcr den Erz\u00e4hler, dass die Beziehung zur eigenen Familie vor und auch nach der Deportation eher desolat ist. Nur die Gro\u00dfmutter zeigt echte Gef\u00fchle f\u00fcr ihn. Nur sie erwartet und erhofft seine R\u00fcckkehr. Die \u00dcbersetzer\/innen dieses Buches sind nicht zu beneiden. Ich werde nachschauen, wie Meldekraut in\u00a0 romanische Sprachen \u00fcbersetzt wurde. Die Aufteilung in viele kleine Unterkapitel (Entstehungsgeschichte) macht das Buch gut lesbar. Ansonsten \u00a0viele Abgr\u00fcnde, zu viele Hungerengel, zuviel Wut \u00fcber das, was Menschen Menschen antun (es gibt auch Lichtblicke), zuviel Schaukel ohne allerdings verschaukelt zu werden. Atemschaufel oder Herzschaukel?\u00a0 Vielleicht habe ich auch nicht alles verstanden. Zum Beispiel auf Seite 236: \u201eDer Nullpunkt ist das Unsagbare.\u201c Extreme Verdichtung, halluzinatorische Lyrik, lyrische Halluzinationen? \u00dcber das Unsagbare sollte man schweigen, hat einmal ein Bedeutenderer geschrieben. Doppelpunkt.<strong><br \/>\nNote: <\/strong>2+ (ax) &lt;&lt;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hanser\u00a0 2009, 300 Seiten. \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 &gt;&gt; Herta M\u00fcller dokumentiert in der Rolle des fiktiven Ich-Erz\u00e4hler Leopold Auberg das 5-j\u00e4hrige Zwangsarbeiterleben Oskar Pastiors im ukrainischen Nowo-Gorlowka und dessen Folgen . 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