{"id":257,"date":"2008-02-22T18:30:27","date_gmt":"2008-02-22T16:30:27","guid":{"rendered":"http:\/\/lq.kunstundwohnen.de\/wordpress\/?p=257"},"modified":"2023-11-22T18:32:36","modified_gmt":"2023-11-22T16:32:36","slug":"ilja-trojanow-der-weltensammler","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/?p=257","title":{"rendered":"Der Weltensammler &#8211; Ilja Trojanow"},"content":{"rendered":"<p><em><strong><a href=\"http:\/\/lq.kunstundwohnen.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/weltensammler_1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-259\" src=\"http:\/\/lq.kunstundwohnen.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/weltensammler_1-205x300.jpg\" alt=\"weltensammler_1\" width=\"205\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/weltensammler_1-205x300.jpg 205w, http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/weltensammler_1.jpg 440w\" sizes=\"(max-width: 205px) 100vw, 205px\" \/><\/a>Hanser 2007,\u00a0 466 Seiten.<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&gt;&gt;Eine literarisch verfremdete Biographie. Drei ann\u00e4hernd getrennte B\u00fccher angestrengt zusammengehalten durch den Weltensammler Burton. Drei Reisen mit zunehmend blasser Ausmalung. Weit \u00fcber einhundertf\u00fcnfzig Kurzkapitel. Steter Wechsel von \u00fcbergeordneter Erz\u00e4hlung und sich wiederholenden Dialogsituationen. Allgegenw\u00e4rtige Sachkenntnis, bem\u00fchte Detailverweise. Angeh\u00e4ngter Glossar als Nachweis ersch\u00f6pfender Flei\u00dfarbeit. Der geduldige Leser auf der Suche nach einem Leitfaden. Ein Entwicklungsroman? Ein Dokument der V\u00f6lkerverst\u00e4ndigung? Die stillen Momente eines Abenteuerromans?<br \/>\nRichard Burton wurde als Offizier der vermeintlich ehrw\u00fcrdigen Ostindischen Gesellschaft nach Bombay versetzt. Imperialismus im Jahrhundert 19 mit desinteressierten Befehlsempf\u00e4ngern, die einmal j\u00e4hrlich zur Bauchpinselung indischer Lokalf\u00fcrsten salutieren und ansonsten die britischen Handelsausbeuten sichern. Burton ist anders. Manisch studiert er bis zum Perfektionismus die Landessprachen und ihre Dialekte. Saugt Lebensweisen und fremde Gebr\u00e4uche auf, versucht durch Verkleidung und Eintauchen in fremde Kulturen Rituale zu erschlie\u00dfen ohne sich ihrer zu bem\u00e4chtigen. Im Konflikt mit den eigenen Vorgesetzten entlarvt er den britischen Kolonialismus als d\u00fcmmlichen Imperialismus, der nur auf Grund des umfassenden Minderwertigkeitsgef\u00fchls der Unterdr\u00fcckten \u00fcberleben kann. Burton betrachtet das Fremde als wissenschaftliches Ph\u00e4nomen: interessant, dokumentationsw\u00fcrdig, unantastbar um seine Originalit\u00e4t zu wahren. Burton erscheint dabei jedoch nicht als empathischer Mensch, sondern nur als schier grenzenloses Speichermedium.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sein Haushalt wird von zahlreichen Dienern organisiert, seine N\u00e4chte werden von der Kurtisane Kundalini vers\u00fc\u00dft. Ihre Liebesdienste wecken den Menschen in Burton. Er will sie ganz verstehen, will nicht nur ihre ergebenen Dienste sondern ihre Gef\u00fchle, die sie ihm jedoch aus Angst vor einem sp\u00e4teren Verlust vorenth\u00e4lt. Kundalini ist als religi\u00f6s missbrauchte Klosterprostituierte auf einer mentalen Flucht und bleibt in der erfolglosen Suche nach einer anderen Identit\u00e4t und Geborgenheit gefangen. Sie ist eine Auss\u00e4tzige, der man am Ende sogar ihre Bestattung verweigert. Kundalinis Identit\u00e4tsleere steht im Gegensatz zu Burton, der suchtartig wieder und wieder in neue kulturelle Identit\u00e4ten schl\u00fcpft um diese inhaltlich zu durchdringen. Durch Kundalinis Tod, der vielleicht ein Eifersuchtsmord seines Dieners war, bricht Burton seelisch ein, teilt fortan sein Haus mit sechs Affen und erkl\u00e4rt eine von ihm geschminkte Affin zu seiner M\u00e4tresse.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie aus den eingestreuten Dialogen zwischen seinem Oberdiener Naukaram und einem Schreiber deutlich wird, teilte Naukaram mit dem ahnungslosen Burton Leib und Liebe von Kundalini. Alle drei werden Verlierer dieser unheiligen Verbindungen. In den Dialogen mit dem Schreiber wird ein weiteres Identit\u00e4tsmotiv entwickelt. Der Schreiber, der an sich nur ein Empfehlungsschreiben f\u00fcr Naukaram aufsetzen sollte, ist zunehmend fasziniert von Naukarams Berichten \u00fcber Burton und entlockt ihm immer mehr Details. Da er als Schreiber nicht die erhoffte Wertsch\u00e4tzung genie\u00dft, nutzt er Naukarams Erz\u00e4hlungen, um sie weiter zu spinnen in der Hoffnung, mit einem eigenen Werk zum Literaten zu werden und sich damit einen Identit\u00e4tstraum zu erf\u00fcllen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jahre sp\u00e4ter ist Burton wieder unterwegs. Inzwischen unter dem Namen Sheikh Abdullah. Die Ber\u00fchrung mit dem Islam w\u00e4hrend der ersten Reise hat ihn konvertieren lassen. In \u00c4gypten praktiziert er als Arzt, der er eigentlich nicht ist, dem aber bald durch seine Heilerfolge ein legend\u00e4rer Ruf vorauseilt. Doch er verspielt durch Trinkgelage diesen Ruf. Letztlich erleichtert, endlich keine Rolle mehr spielen zu m\u00fcssen, begibt er sich auf die strapazi\u00f6se Pilgerfahrt nach Mekka. Die Fahrt ist von \u00dcberf\u00e4llen, Entbehrungen und der Angst vor dem Entdecktwerden gezeichnet. Denn sollte er als vermeintlich Ungl\u00e4ubiger entlarvt werden, w\u00e4re sein Leben gef\u00e4hrdet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Kaaba, die Inbrunst der religi\u00f6sen Massenrituale und der Rausch hunderttausender Gl\u00e4ubiger \u00fcberw\u00e4ltigen ihn \u2013 ein emotionaler Tsunami, auf den er nicht vorbereitet ist, und der ihn zeitweise fortsp\u00fclt. Und dennoch kommen ihm Zweifel: zwar nimmt der Islam seinen Ausgang nicht bei einer Erbschuld wie im Christentum, doch zeugt der positive Gedanke, dass alle Menschen einander gleicherma\u00dfen sch\u00e4tzen und st\u00fctzen sollen von mangelnder Weisheit, weil er in der Enge des menschlichen Herzens nicht lebbar sei. Die auch in diesen Reisebericht eingef\u00fcgten, wiederkehrenden Dialogkapitel bescheinigen Burton ausgepr\u00e4gte altruistische Z\u00fcge, womit er gerade jenen Charakter darstellt, den er als Gegenstand seiner religi\u00f6sen Zweifel in Frage stellt. Entsprechend st\u00f6\u00dft der t\u00fcrkische Gro\u00dfwesir, der Burton als Spion zu entlarven sucht, bei Zeugenbefragungen nur auf wahrhaft anerkennende Aussagen \u00fcber den selbstlosen Burton.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die letzte gro\u00dfe Reise f\u00fchrt nach Ostafrika. Von Sansibar ausgehend sucht Burton mit einer Expeditionsgruppe von \u00fcber 100 schwarzen Tr\u00e4gern, bewaffneten Milizen und dem zunehmend konkurrierenden englischen Entdecker Speke auf dem afrikanischen Kontinent die Urspr\u00fcnge des Nil. W\u00e4hrend die indische Reise der Entdeckung des Fremden und die arabische der des religi\u00f6sen Ichs diente, wird die dritte Reise von der Eitelkeit des Ego getrieben. Das geographische Ziel soll vor allem das Vehikel f\u00fcr den erhofften Ruhm hergeben. Wieder begleiten unendliche Strapazen die Karawane, die in wasserlosen W\u00fcsten fast verdurstet, in sintflutartigen Regeng\u00fcssen von Schlammlawinen begraben wird, und in der br\u00fctenden Feuchtigkeit durch nicht endende Erkrankungen gel\u00e4hmt wird. Am Ende ist es Speke, der am durch Malaria niedergestreckten Burton vorbeizieht, den Viktoriasee als Quelle des Nil entdeckt und sp\u00e4ter die gro\u00dfen Ehrungen der Heimat f\u00fcr sich beansprucht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Trojanow zeichnet einen britischer Burton, der wie der deutsche Humboldt den Weg zum Ziel erkl\u00e4rt, f\u00fcr den sich die Suche zur Sucht verdichtet und dabei Vieles findet nur nicht sich selbst. Beide bef\u00e4higt Ehrgeiz und der Hang zum Skurrilen zu grenzenloser Ausdauer bis an die Grenzen der physischen Selbstaufgabe. Trojanows \u201eWeltensammler\u201c Roman hat dabei nicht die Klar- und Leichtigkeit von Kehlmanns \u201eDie Vermessung der Welt\u201c (Humboldt\u2026). Dennoch \u00fcberzeugt Trojanow immer wieder durch sprachliche Raffinesse und die Paralleldarstellungen einmal aus der Sicht des \u00fcbergeordneten Erz\u00e4hlers und einander mal aus der voreingenommener Zeitgenossen. Dennoch leidet der Roman nachhaltig unter der unvollendeten inhaltlichen Konzeption, dem situativen Flickenteppich und erm\u00fcdender L\u00e4ngen. <strong>Note<\/strong>: 3\u2013 (ur)&lt;&lt;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&gt;&gt;Auf der ersten und auf der letzten Seite ist es so d\u00e4mmrig, dass\u00a0 ein schwarzer und ein wei\u00dfer Faden nicht mehr zu unterscheiden sind. Der rote Faden im \u201eWeltensammler\u201c ist hingegen gut erkennbar: Anekdoten, Episoden, Reflexionen und Abenteuer \u00a0verschiedenster Art reihen sich aneinander. Die Reise geht nach Bombay und zur\u00fcck nach England \u00fcber Arabien zu den Quellen des Nils. Richard Burton (1821-1890), ein meist vorbildlicher interkultureller Lerner, ist der \u00a0Fremde \u201everfallen\u201c. Er m\u00f6chte\u00a0 \u201edenken, sehen, f\u00fchlen\u201c\u00a0 wie ein Nativer und \u00a0wird dadurch als Mitglied einer kolonialen Armee zum Au\u00dfenseiter. Lokalkolorit in F\u00fclle, ein langes Glossar hilft, es ist aber l\u00e4ngst nicht vollst\u00e4ndig.\u00a0 Der Erz\u00e4hler setzt vor allem im ersten Teil sehr geschickt eine Collagetechnik ein, die die Handlung aus v\u00f6llig unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet und dadurch die L\u00e4nge des Buches weniger sp\u00fcrbar macht. Manchmal geraten die Erz\u00e4hlabschnitte auch zu H\u00e4ppchen, der Leser wird fast zum Zapper. Fast alle bekannten Textsorten \u00a0(Protokoll, Dialog, Brief, Lyrik) kommen zum Einsatz. Man sp\u00fcrt, dass der Autor seinen Stoff kennt und sehr gr\u00fcndlich bearbeitet hat.<br \/>\nDie Robert Bosch Stiftung hat ihm vermutlich ideale Arbeitsbedingungen erm\u00f6glicht, die nicht jedem Schriftsteller verg\u00f6nnt sind. Manchmal wirkt\u00a0 die Fabulierlust des \u00a0Autors etwas grenzwertig:<br \/>\n<em>\u201e\u2026 Wolke um Wolke, und er wurde hart wie ein Gewehrlauf\u2026\u201c (S.37) <\/em><br \/>\n<em>\u201ew\u00e4hrend sie auf seinem pulsierenden Staunen sitzen blieb\u201c (S.154, das pulsierende Staunen wiederholt sich) <\/em><br \/>\n<em>\u201eWenn seine Gesichtsz\u00fcge sich in Bewegung setzen, verlassen sie den Hafen der H\u00e4sslichkeit\u201c(S.383),<\/em><br \/>\n<em>\u201e\u2026summten die Moskitos ein alln\u00e4chtliches Stabat Mater \u00fcber den ausgestreckten Leibern\u201c (S.279).<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wer mir den obigen Satz schl\u00fcssig erl\u00e4utern kann, erh\u00e4lt von mir umgehend einen Vividus-B\u00fcchergutschein in H\u00f6he von 10\u20ac.\u00a0 Die Zeit l\u00e4uft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die professionellen Rezensenten sind \u00a0voll des h\u00f6chsten Lobes \u00fcber dieses Buch. Auf dem Buchdeckel der B\u00e4bber \u201eBeststeller\u201c. So \u00a0kann ich mich kurz fassen: Insgesamt ein lohnendes Buch, streckenweise sehr spannend, manchmal vielleicht auch ein bisschen Karl May f\u00fcr die so genannten gebildeteren Schichten, wobei ich nichts gegen Karl May gesagt haben m\u00f6chte.<strong> Note<\/strong>: 3+ (ax) &lt;&lt;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&gt;&gt;Trotz Bestseller-Ank\u00fcndigung: Mich hat der Weltensammler nicht gepackt, die Klappenversprechungen nicht eingel\u00f6st: Ich fand ihn weder packend, noch wirklich abenteuerlich. Der Protagonist Burton ist mir als Mensch fremd geblieben. Von seinen Gef\u00fchlen habe ich wenig erfahren. Sicherlich ist der Roman kunstfertig konstruiert: Verschiedenste Perspektiven, bei denen nicht immer sofort klar ist, wer eigentlich spricht oder erz\u00e4hlt, versetzte Zeitebenen, diverse Formen &#8211; alles halt, was den gemeinen Literaturkritiker halt so erfreut. Dem Lesevergn\u00fcgen dient es nicht. Auch vermisst man sowohl sprachlichen als auch inhaltlichen Witz. Die F\u00fclle landeskundlichen Details oder originalsprachlicher Zitate oder Begriffe wirkt eher erm\u00fcdend als authentisch.\u00a0 Das Eintauchen in die fremde Kultur, die man sich erhofft hat, bleibt weitgehend aus. Am ehesten gelingt Trojanow dies noch im ersten Teil, der in Indien angesiedelt ist. In den Begegnungen mit den Kurtisanen finden sich sprachlich starke Passagen, trotz etwas bem\u00fcht wirkenden w\u00f6rtlichen Satzwiederholungen bei den Vereinigungsszenen. Der Name Kundalini f\u00fcr seine indische Geliebte wirkt auf mich allerdings etwas vordergr\u00fcndig und platt, bezeichnet er doch nach der tantrischen\u00a0 Lehre die in jedem Menschen innewohnende \u201eg\u00f6ttliche kosmische Kraft\u201c, die sich ruhend am unteren Ende der Wirbels\u00e4ule befindet.<br \/>\nOb ich dieses Buch weiterempfehlen kann? &#8211; Nein. <strong>Note<\/strong>: 4+ (\u00fcn)&lt;&lt;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&gt;&gt; Statt imperialer Kolonialgeschichte drei Entdeckungsreisen des Leutnants der britischen Armee Richard Burton, die zeigen, was den modernen Bush-und-Blair-Kriegern auf allen Ebenen fehlt: Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Andersartigkeit fremder Kulturen (lassen wir einmal\u00a0 die R\u00fcckf\u00e4lle Burtons \u00fcber die \u201ePrimitivit\u00e4t\u201c afrikanischer H\u00e4uptlinge kurzfristig au\u00dfer Acht). Doch die teils faszinierenden Einblicke in die Welt des Hinduismus, des Islam und der afrikanischen Naturreligionen muss sich der Leser hart verdienen: im Gestr\u00fcpp verschiedener Erz\u00e4hlperspektiven, Textsorten und \u00fcberbordender Details und nur scheinbar an die Hand genommen durch ein fast unbrauchbares Glossar ger\u00e4t zuweilen sogar Kundalini, die es im ersten Teil am wenigsten verdient h\u00e4tte, aus den Augen. Pflichtlekt\u00fcre f\u00fcr US and Royal Army trotz <strong>Note<\/strong>: 3 (ai)&lt;&lt;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hanser 2007,\u00a0 466 Seiten. &gt;&gt;Eine literarisch verfremdete Biographie. Drei ann\u00e4hernd getrennte B\u00fccher angestrengt zusammengehalten durch den Weltensammler Burton. Drei Reisen mit zunehmend blasser Ausmalung. Weit \u00fcber einhundertf\u00fcnfzig Kurzkapitel. Steter Wechsel von \u00fcbergeordneter Erz\u00e4hlung und sich wiederholenden Dialogsituationen. 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