{"id":239,"date":"2007-09-14T13:39:45","date_gmt":"2007-09-14T11:39:45","guid":{"rendered":"http:\/\/lq.kunstundwohnen.de\/wordpress\/?p=239"},"modified":"2023-11-22T18:31:33","modified_gmt":"2023-11-22T16:31:33","slug":"khaled-hosseini-drachenlaeufer","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/?p=239","title":{"rendered":"Drachenl\u00e4ufer &#8211; Khaled Hosseini"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><em><strong><a href=\"http:\/\/lq.kunstundwohnen.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/K640_Drachenlaeufer.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-243\" src=\"http:\/\/lq.kunstundwohnen.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/K640_Drachenlaeufer-181x300.jpg\" alt=\"Drachenl\u00e4ufer\" width=\"181\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/K640_Drachenlaeufer-181x300.jpg 181w, http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/K640_Drachenlaeufer.jpg 480w\" sizes=\"(max-width: 181px) 100vw, 181px\" \/><\/a>Berliner Taschenbuch Verlag 2003,\u00a0 376 Seiten.<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&gt;&gt; In der Tradition gro\u00dfartiger orientalischer Geschich-tenerz\u00e4hler entfaltet der Ich-Erz\u00e4hler\u00a0 seine anr\u00fchrende Vater-S\u00f6hne Geschichte, die zeigt, wie stark Menschen durch kulturelle Bindungen gepr\u00e4gt, vor allem beengt, werden. Neben der tragischen Verstrickung Amirs und Babas in Schuld und S\u00fchne vermittelt dieses Familienepos auch Einblicke in die Geschichte Afgha-nistans vor, w\u00e4hrend und nach der Herrschaft der Taliban, die mehr \u00fcber die Hinter- und Abgr\u00fcnde dieser Gesellschaft offenbaren als die mediale Informations- und Nachrichtenschwemme vom Hindukusch, wo angeblich unsere Demokratie verteidigt wird. Dass Khaled Hosseini vor allem mit dem Show-down Auftritt des sonnenbebrillten Schl\u00e4chters von Kabul Assef (Zugest\u00e4ndnis an cineastische \u201eBad-man-Dramaturgie\u201c) und mit der abschlie\u00dfenden Adoptionsgeschichte zuweilen erz\u00e4hlerisch und inhaltlich ins Straucheln ger\u00e4t (Gef\u00fchlskitsch), sei ihm vor allem deshalb verziehen, weil der offene Drachenl\u00e4uferschluss zum H\u00f6henflug des Romananfangs zur\u00fcckfindet. <strong>Note<\/strong> : 1\/2 (ai) &lt;&lt;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&gt;&gt; Khaled Hosseini gelingt es in seinem brilliant erz\u00e4hlten Drachenl\u00e4ufer vom ersten Augenblick an, den Leser f\u00fcr seine mit viel Liebe und psychologischem Einf\u00fchlungs-verm\u00f6gen gestalteten Figuren zu interessieren und ihn fesseln. F\u00fcr den 12- j\u00e4hrigen Amir im Kabul der 70-iger Jahre, der uns seine bewegende Geschichte um Freundschaft und Verrat, um Liebe und Zur\u00fcckweisung, um Schuld und S\u00fchne \u00a0r\u00fcckblickend als Erwachsener erz\u00e4hlt. F\u00fcr Baba, seinen charismatischen (\u00dcber-)Vater, um dessen Liebe und Anerkennung er Zeit seines Lebens k\u00e4mpft. F\u00fcr Ali und dessen Sohn Hassan,\u00a0 Diener des Hauses, aber schicksalhaft mit Baba verbunden. Amir und Hassan, gleichaltrig, wachsen gemeinsam auf. Sie verbindet eine innige, wenn doch auch asymmetrische,\u00a0 von absoluter Loyalit\u00e4t auf der einen und von Rivalit\u00e4t auf der anderen Seite gepr\u00e4gte Beziehung.<br \/>\nWie dieses Beziehungsgeflecht auf dem Hintergrund des Schicksals Afghanistans vor und w\u00e4hrend der Taliban Herrschaft\u00a0 entwickelt wird, ist schon meisterhaft und sehr spannend. Da verzeiht man auch schon mal die eine oder andere Ann\u00e4herung an die Grenze zum Melodram. <strong>Note:<\/strong> 1\/2 (\u00fcn) &lt;&lt;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&gt;&gt; Sieben Millionen verkaufte Exemplare, spricht das nun eher f\u00fcr oder eher gegen ein Buch? Nat\u00fcrlich, Verkaufszahlen sind prim\u00e4r kein Kriterium literarischer Wertung, aber sie lassen mich auch nicht ganz unbeeindruckt schon bevor ich mit dem Lesen beginne.<br \/>\nDann geht alles ganz schnell. Schon drei S\u00e4tze auf der ersten Seite des Buches, eine fast programmatische Erkl\u00e4rung, nehmen mich f\u00fcr den Autor ein: \u201eViel Zeit ist inzwischen vergangen, aber das, was man \u00fcber die Vergangenheit sagt, dass man sie begraben kann, stimmt nicht. So viel wei\u00df ich nun. Die Vergangenheit w\u00fchlt sich mit ihren Krallen immer wieder hervor.\u201c<br \/>\nKeine Inhaltsangabe &#8211; nur so viel: Kahled Hosseini hat viel in sein Buch gepackt. Leben und Sterben, Treue und Verrat, Z\u00e4rtliches und Grausames und vom letzteren eine sp\u00fcrbare Prise zuviel. Ohne in die Ethnokitschfalle zu tappen, erz\u00e4hlt\u00a0 uns der Autor viel Interessantes \u00fcber Afghanistan und seine Menschen. Dabei wird deutlich, dass das Land \u00a0und seine Bewohner schon bessere Zeiten gesehen haben. Neu war f\u00fcr mich die problematische Beziehung der unterschiedlichen Ethnien. Hierzulande w\u00fcrde man von Rassismus sprechen. Besonders gelungen und gut ausgearbeitet scheint mir der erste Teil zu sein, in dem die komplizierte Beziehung der beiden \u201eMilchbr\u00fcder\u201c (eine Amme, ein Vater) Amir und Hassan dargestellt wird. Bewegend die ungl\u00fcckliche Vater-Sohn-Beziehung. Hassan im immerw\u00e4hrenden Bem\u00fchen um die Zuwendung des Vaters, dem der Sohn alles andere unterordnet. So wird er schuldig. Aber es fehlt auch nicht die frohe Botschaft: \u201eEs gibt eine M\u00f6glichkeit, es wieder gutzumachen.\u201c Amir versucht es. Erfolgreich? Problematisch scheint es mir, den Talibanismus als individual-psychologisches Problem sadistisch veranlagter Menschen zu zeichnen, wie dies im Fall von Assef geschieht.<br \/>\nAnfang 2008 wird der Film in die Kinos kommen. Das \u00fcberrascht nicht. Man darf gespannt sein, \u00a0ob das Drehbuch Vergewaltigung, Steinigung und \u00e4hnliches in den Mittelpunkt stellen wird. Aber schrieb nicht k\u00fcrzlich ein bekannter Filmkritiker, schlechte Literaturverfilmungen seien vielleicht oft die besten. Na dann. <strong>Note<\/strong>: 1\/2 (ax) &lt;&lt;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&gt;&gt;Fast 40 Jahre blickt der Ich-Erz\u00e4hler in die Vergangenheit zur\u00fcck, findet und verliert sich selbst in seelischen Strudeln, auf ethnisch-religi\u00f6sen Sandb\u00e4nken und in politisch-fundamentalistischen Schlagwettern, die seine Lebensbarkasse von Afghanistan nach Amerika abtreiben lassen. Es ist die fesselnde Geschichte eines kleinen Jungen, der seinen besten Kameraden verr\u00e4t, jahrzehntelang Schuld verdr\u00e4ngt, bereut und als Erwachsener dramatische Wiedergutmachung wider die Vernunft begeht. Es ist die Geschichte eines weichen Buben, der um die Anerkennung eines harten Vaters buhlt. Es ist auch die Geschichte eines Landes, das beim Sprint durch die politischen Zeitalter zerfetzt wird und letztlich die Geschichte traditioneller Werte, deren Sinnhaftigkeit heute befremdet.<br \/>\nAmir ist der Sohn eines wohlhabenden, lebenshungrigen Witwers im Kabul der siebziger Jahre. Nachdem die bewunderte Mutter verstarb, leben Vater Baba und Sohn allein mit dem Diener Ali und dessen Sohn Hassan auf dem innerst\u00e4dtischen Anwesen. So wie Baba mit Hassan aufwuchs, nachdem sein Vater den verwaisten Sohn einer verarmten Hazara-Familie aufnahm, so w\u00e4chst auch Amir mit dem mutterlosen Hassan auf. Engste Kameradschaft wird sie verbinden, auch wenn Amirs intuitive Zugeh\u00f6rigkeit zu den elit\u00e4ren sunnitischen Paschtunen und Hassans Wurzeln bei den verachteten schiitischen Hazara sie nie gleichwertige Freunde werden l\u00e4sst. Diener und Herr sind ein ungleiches Paar: w\u00e4hrend der eine die Schule besucht, w\u00e4scht der andere ihm die W\u00e4sche. Und dennoch sind sie ein Paar, welches Blutsbr\u00fcdern gleich, unzertrennlich durch die Kindheit tobt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die schicksalstr\u00e4chtige Wende kommt mit dem Tag des Drachenkampfs. Allj\u00e4hrlich findet ein Wettkampf mit selbstgebauten Drachen statt, bei dem es Ziel ist, mit Hilfe Glassplitter-besetzter Drachenschn\u00fcre benachbarte Drachenschn\u00fcre in der Luft zu zerschneiden. Wer die abst\u00fcrzenden Drachen findet, darf sie als Troph\u00e4e behalten. Der gr\u00f6\u00dfte Triumph geh\u00f6rt dem Sieger am Himmel und dem Finder des letzten abst\u00fcrzenden Drachen. Dieses Jahr gelingt es tats\u00e4chlich dem 13-j\u00e4hrigen Amir den Sieg nach Hause zu fliegen, w\u00e4hrend Hassan sogar noch den abst\u00fcrzenden Konkurrenten erl\u00e4uft. Hassan ist der unerreichte Drachenl\u00e4ufer, der einem unbekannten Instinkt folgend die Absturzstelle im Gassengeflecht Kabuls im voraus erahnt. Auf dem Heimweg passiert die schicksalhafte Trag\u00f6die, als der unerschrockene Hassan von einer erbarmungslosen Stra\u00dfengang gequ\u00e4lt und vergewaltigt wird. Amir st\u00f6\u00dft zuf\u00e4llig zu der Szene, w\u00e4hnt sich unbeobachtet und hilft aus Angst seinem Kameraden nicht. Angef\u00fcllt von bedingungsloser Pflichterf\u00fcllung \u00fcberl\u00e4sst Hassan sp\u00e4ter den Beutedrachen Amir, wodurch Amir als Doppelsieger endlich die schmerzlich entbehrte Anerkennung des Vaters erf\u00e4hrt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zerfressen von Selbstvorw\u00fcrfen, aber gefangen im inneren Schuldkokon, betreibt Amir die Vertreibung von Hassan mit der Erwartung dem t\u00e4glichen Anblick seiner Schuld zu entkommen. Amir t\u00e4uscht schlie\u00dflich einen Diebstahl vor. Aus unersch\u00fctterlicher Loyalit\u00e4t gesteht Hassan, Geburtstagsgeschenke von Amir gestohlen zu haben, obwohl Amir es selbst war, der sie unter Hassans Bett versteckte. In der Folge verlassen Vater Ali und sein Sohn f\u00fcr immer das Haus, ohne dass es je zu einer kl\u00e4renden Aussprache kommen wird. Ein kleiner Verrat n\u00e4hrt den Boden f\u00fcr den gro\u00dfen, der ihre Freundschaft f\u00fcr immer zerbrechen wird. Auch das Land zerbricht, die Taliban ergreifen die Macht und rufen zur Verurteilung Ungl\u00e4ubiger auf. F\u00fcr den gottlosen Baba bleibt nur die Flucht ins benachbarte Pakistan. In einer halsbrecherischen, mehrmonatigen Odyssee geleitet und verraten von Menschenschmugglern gelangen Vater und Sohn unter qu\u00e4lenden Bedingungen schlie\u00dflich in die USA. Selbstmorde, Verrat und Verzweiflung s\u00e4umen den Weg.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00e4hrend das schnelllebige, vergangenheitslose Amerika f\u00fcr Amir den Raum des Vergessens bietet, findet der in der Heimat lebenshungrige Baba keinen Boden unter den F\u00fcssen, auch wenn er sich nicht zu schade ist, als Automechaniker einen mageren Lebensunterhalt zu verdienen. Nach wenigen Jahren schon wird er einem Tumor erliegen, dessen Behandlung sein Stolz nicht zul\u00e4sst. Amir \u2013 inzwischen mit einer Afghanin kinderlos verheiratet &#8211; ist nach einem Creative Writing Studium zum Schriftsteller avanciert. Zwanzig Jahre nach der Flucht zerrt ihn ein Anruf eines alten Freundes in die Vergangenheit zur\u00fcck: es sei der letzte Moment, eine alte Schuld zu s\u00fchnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Amir erf\u00e4hrt, dass Hassan, gezeugt von seinem Vater mit der Frau von Hassans Vater, sein Halbbruder war. Zwei Jahrzehnte sp\u00e4ter verheiratet sich Hassan. Das Paar bekommt einen Sohn Suhrab, der auch verwaist als beide Eltern als minderwertig behandelte Harzara von den Taliban erschossen werden. Der alte Freund dr\u00e4ngt nun Amir, die alte auch ihm bekannte Schuld mit der Rettung Suhrabs wieder gut zu machen. Trotz Entsetzen \u00fcber die Ruchlosigkeit seines geachteten Vaters, \u00fcberw\u00e4ltigt ihn schlie\u00dflich die alte Schuld und neu erkannte Blutsverbundenheit, so dass er in das m\u00f6rderische Afghanistan aufbricht. Es folgt eine beispiellose, fast surrealistische H\u00f6llenfahrt begleitet von Lynchjustiz, Steinigungen, Kindesmisshandlungen, Perversionen, grauenhaftem Elend und religi\u00f6s-fanatischen Entartungen. Amir befreit Suhrab schlie\u00dflich aus den F\u00e4ngen eben jenes Assefs, der bereits Hassan vergewaltigte, wobei Amir quasi als S\u00fchneleistung schwere Verletzungen provoziert und erleidet. Letztlich gelingt die gemeinsame Flucht ins pakistanische Ausland. Als die Einreise in die USA zum kafkaesken, hoffnungslosen Akt zu werden droht, versucht Suhrab sich das Leben zu nehmen. Er wird gerettet, man gibt ihm das Leben zur\u00fcck, das er jedoch nicht wirklich annimmt. In den USA angekommen wird das kinderlose Paar endlich zur Familie, doch h\u00e4lt das afghanische Trauma Suhrab in einer autistischen Umklammerung. Erst als Amir Suhrab zu einem Drachenkampf mitnimmt, wird ein L\u00e4cheln sichtbar.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein geradliniger Erz\u00e4hlstrang zieht sich durch den Roman, der auf parallele und invertierte Handlungsstr\u00e4nge weitgehend verzichtet, so wie auch die Sprache eher schlicht und schn\u00f6rkellos die Geschehnisse an einander reiht. Der Plot wirkt stellenweise lehrbuchhaft konstruiert, zu viele Schleifen schlie\u00dfen sich vermeintlich zuf\u00e4llig. So kehrt die leichtlebige Mutter von Hassan, die ihren Sohn nie angenommen hatte, als alte, reum\u00fctige Frau eben rechtzeitig zur\u00fcck, um Hassans Sohn Suhrab mit auf die Welt zu bringen. So vergeht sich der zum offiziellen Henker Kabuls aufgestiegene Assef, der schon Hassan vergewaltigte auch an seinem Sohn Suhrab. So schie\u00dft Suhrab mit einer Schleuder Assef treffsicher eine Auge aus um damit sich und Amir aus seinen M\u00f6rderklauen zu befreien wie auch Hassan schon Assef mit einer Schleuder bedrohte. So finden der Ersatzvater Amir und Suhrab durch einen Drachenkampfsieg zueinander, wie auch Amir das Herz seines Vaters durch einen Drachenkampsieg f\u00fcr sich einnehmen konnte. Letztlich gibt es befremdliche Ramboszenen, die eher f\u00fcr das Medium Kinofilm geschrieben scheinen wie etwa die Knochenbrecher-Sonate, die Assefs Schlagring auf Amirs Skelettapparat intoniert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um so erstaunlicher, dass trotz dieser Dunkelschatten der Roman so licht und ergreifend wirkt, dass man mit einem geradezu interkulturellen Angef\u00fclltsein und literarisch bereichert die letzte Buchseite schlie\u00dft. <strong>Note<\/strong>: 2+(ur)&lt;&lt;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berliner Taschenbuch Verlag 2003,\u00a0 376 Seiten. &gt;&gt; In der Tradition gro\u00dfartiger orientalischer Geschich-tenerz\u00e4hler entfaltet der Ich-Erz\u00e4hler\u00a0 seine anr\u00fchrende Vater-S\u00f6hne Geschichte, die zeigt, wie stark Menschen durch kulturelle Bindungen gepr\u00e4gt, vor allem beengt, werden. 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