{"id":232,"date":"2007-07-27T13:00:52","date_gmt":"2007-07-27T11:00:52","guid":{"rendered":"http:\/\/lq.kunstundwohnen.de\/wordpress\/?p=232"},"modified":"2023-11-22T18:31:15","modified_gmt":"2023-11-22T16:31:15","slug":"lilian-faschinger-stadt-der-verlierer","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/?p=232","title":{"rendered":"Stadt der Verlierer &#8211; Lilian Faschinger"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"http:\/\/lq.kunstundwohnen.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/stadt_small.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-234\" src=\"http:\/\/lq.kunstundwohnen.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/stadt_small-181x300.jpg\" alt=\"Stadt der Verlierer\" width=\"181\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/stadt_small-181x300.jpg 181w, http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/stadt_small-617x1024.jpg 617w, http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/stadt_small.jpg 979w\" sizes=\"(max-width: 181px) 100vw, 181px\" \/><\/a>Hanser 2007,\u00a0 316 Seiten.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&gt;&gt; Lilian Faschinger zeichnet in &#8222;Stadt der Verlierer&#8220; ein Panoptikum schr\u00e4ger V\u00f6gel, sie karikiert Menschen (Verlierer?) anstatt sie zu charakterisieren und mit Leben zu f\u00fcllen.<br \/>\nWenn der Plot nicht gar so bem\u00fcht und konstruiert daherk\u00e4me, k\u00f6nnte man den Roman zum Drehbuch drehen. So werden sich allenfalls die am\u00fcsieren, die schon tief im Sommerloch h\u00e4ngen.\u00a0 <strong>Note<\/strong> : 3\/4 (ax)&lt;&lt;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0&gt;&gt; Lilian Faschinger entwickelt im ersten Teil von \u201eStadt der Verlierer&#8220;\u00a0 einen krimihaften Plot mit \u00fcberschaubarem Personal, der neugierig macht. Die beabsichtigte Groteske, die sie um den scheinbaren Verlierer Matthias herum gestaltet, misslingt allerdings gr\u00fcndlich. Vielen Figuren fehlt die Kontur und die ewigen pseudotiefsinnigen Springsteen Texte nerven auf Dauer gewaltig.<br \/>\nIm zweiten Teil (Faschinger nimmt diese unerfindliche Unterteilung selbst vor) steigt zwar die Spannung, die Dialoge werden aber immer h\u00f6lzerner und geraten schlie\u00dflich derma\u00dfen aus den Fugen, dass sie wohl nicht mal mehr f\u00fcr eine Vorabend Telenovela ausreichen w\u00fcrden. Schade! <strong>Note<\/strong>: 4 (\u00fcn) &lt;&lt;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&gt;&gt;Im Gewand eines literarischen Kriminalromans zeichnet Faschinger das Psychogramm des jungen Mannes Matthias Karner, dessen umfassend entwertende Grundhaltung nur den Konsum weiblicher Charaktere kennt. Mit einer unverstandenen Anziehung sammelt er Frauen, die sich ihm hinwerfen, auch wenn oder vielleicht gerade weil sie letztlich verbraucht werden. \u201eTown full of losers\u201c (Bruce Springsteen): Frauen, denen eine ehrw\u00fcrdige Selbstbestimmung abhanden gekommen ist und ein Mann, der partnerschafts- und ich-entleert durch das Leben m\u00e4andert. Zu diesem geradezu nihilistischen Grundzug gesellt sich im Laufe des Romans das krimi -treibende Motiv in Form der Ehrverletzung und des daraus erwachsenen verselbstst\u00e4ndigten Racheantriebs. Doch bis dahin sind es noch 200 Seiten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0Die Anziehungskraft von Matthias K. scheint auch f\u00fcr (fast) Tote zu gelten. Die versuchte Selbstm\u00f6rderin Vera Suttner, von Matthias K. halbtot gefunden und gerettet, ger\u00e4t ebenso in seinen Bann. Wieder zum Leben auferstanden, gebraucht sie ihn jedoch gleicherma\u00dfen und bezahlt dies am Ende des Romans, wenn auch aus einem anderen Grund, mit dem Leben. Der M\u00f6rder ist ihr Retter Matthias K.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die f\u00fcr den Romanverlauf zentrale Parallelfigur, die T\u00e4ter und Opfer schicksalhaft zusammenf\u00fchrt, ist die autodidaktische Privatdetektivin Emma Novak. Sie schreibt ihre eigene Geschichte in der Geschichte, ohne dass die Autorin daf\u00fcr dramaturgische Kreuzungspunkte mit Matthias K. bem\u00fcht. Im formalen Sinne ist auch sie eine Verliererin, die ihre Universit\u00e4tsanstellung als Historikerin mit Frauen-emanzipatorischer Interpretation des Altertums verlor. Im Gegensatz zu vielen anderen weiblichen Nebendarstellerinnen etwa aus der Kunstszene, dem wohlhabenden Mittelstand oder der esoterischen Nachhut, bleibt sie jedoch eine unbefleckte, unaufdringlich klar denkende Frauengestalt, die auf dem Sympathiekonto eher schwarze Zahlen schreibt. Wie an so vielen Stellen in dem Roman kann sich L. Faschinger auch an dieser Stelle erz\u00e4hlerische Schn\u00f6rkel nicht verkneifen. So l\u00e4sst sie Emma mit ihrer verhaltenden Emotionalit\u00e4t im Fahrstuhl den erotischen Anflutungen einer Gerichtsmedizinerin erliegen, nachdem die Medizinerin mit einem erm\u00fcdenden, aber mit Landwein fl\u00fcssig gehaltenen Monolog \u00fcber italienische Gourmetrezepturen und chirurgische Leichenanleitungen ihre Interessenverflechtungen ausbreitete. Nat\u00fcrlich hat Emma noch mehr Unruhe in ihrem Leben, wozu auch ihr halberwachsener Sohn geh\u00f6rt, der zur resoluten Oma zieht, um sich einer Reinkarnationstherapie auszusetzen. Durch Entschl\u00fcsselung vergangener Leben glaubt die alte Dame eine (nicht erkennbare) Aquaphobie des Jungen heilen zu m\u00fcssen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der kriminalistische Faden des Romans entspringt dem Verlangen der Greta Mautner nach 28 Jahren ihren Sohn wieder sehen zu wollen. Auf Druck ihrer Eltern musste sie als 16-j\u00e4hrige Mutter ihren Sohn zur Adoption freigeben. Emma wird mit der Suche beauftragt und kann \u00fcber eine schier endlose Abfolge ungl\u00fccklicher Liebschaften tats\u00e4chlich Matthias K. ausfindig machen, so dass es zur Mutter-Sohn Begegnung kommt. Der Faden wird an dieser Stelle neu eingef\u00e4rbt, als Matthias K. erf\u00e4hrt, dass er einen Zwillingsbruder hat und seine Mutter diesen behalten durfte. Schockiert empfindet er sich als Verlierer, dessen Versto\u00dfenensein umso schwerer wiegt, da sein Bruder bevorzugt wurde. Die dramaturgischen F\u00e4den werden an dieser Stelle zu einem Geflecht mit \u00fcberraschenden (und nicht immer \u00fcberzeugenden) Muster. Bei seinen Nachforschungen st\u00f6\u00dft Matthias K. nicht nur auf einen ungemein erfolgreichen Bruder als Stararchitekten, sondern auch auf den Umstand, dass Vera Suttner, die Matthias K. rettete und mit der er inzwischen genitale Gemeinsamkeiten genie\u00dft, die Frau seines Bruders ist. Je tiefer Matthias K. in die Erfolgsgeschichte seines Bruders eindringt, desto gr\u00f6\u00dfer wird seine Ablehnung, die sich schleichend zu einer Form von Rache am Schicksal verdichtet. So zerst\u00f6rt er bei einem Einbruch in die Villa seines Bruders dessen Cello oder liquidiert seine geliebte Katze. Als Vera hartn\u00e4ckig jede Verbindung mit seinem Bruder leugnet, wird sie in zunehmenden Ma\u00dfe zum Ersatzobjekt und \u2013 opfer, in dem Matthias K.s Destruktion letztlich kumuliert. Nat\u00fcrlich vergewaltigt Matthias am Ende Vera Suttner, ersticht sie dabei nat\u00fcrlich und schl\u00e4ft nat\u00fcrlich auf der blut\u00fcberstr\u00f6mten Leiche ein. Wenn das Blut von diesem faden Romangewebe abgetropft ist, entdeckt der Leser eine interessante Knotenf\u00fchrung des Kriminalromans. Da Matthias K. und sein Bruder eineiige Zwillinge sind, ist ihr genetisches Material v\u00f6llig identisch. Da niemand von der Existenz eines Zwillingsbruders wei\u00df, k\u00f6nnen die reichhaltigen Blut- und Samenspuren den Verdacht nur auf den Architektenbruder lenken. Die doppelte Rache an Bruder und Ehefrau scheint genial inszeniert. Auff\u00e4llig bleibt, dass es \u00fcberhaupt keine Fingerabdr\u00fccke gibt. Wohl wissend, dass diese auch zwischen eineiigen Zwillingen stets verschieden sind, hatte Matthias K. sie peinlich genau verwischt. Doch sowohl Emma wie auch seine Mutter ahnen den Zusammenhang, so dass Matthias K. schlie\u00dflich festgesetzt wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein leicht lesbarer Roman mit leicht ansteigender Spannung, angereichert mit humorvoll-originellen Schleifen und ebenso befremdlichen Skurrilit\u00e4ten, die auch mal literarische Fettn\u00e4pfen aufspritzen lassen. Anekdoten besetztes Panoptikum, aber sicher keine Gesellschaftskritik der Kleinstadt Wien, wie der Titel \u201eStadt der Verlierer\u201c suggerieren mag. <strong>Note:<\/strong> 2\u2013 (ur) &lt;&lt;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&gt;&gt; Dass wir\u00a0 eine lebensm\u00fcde Beinaheleiche namens Vera Suttner im Lainzer Tiergarten und ihren zuf\u00e4lligen 30 j\u00e4hrigen Wiener Lebensretter Matthias Karner zum Romanbeginn\u00a0 am Romanende als echte Leiche und\u00a0 M\u00f6rder in einer Wiener Nobelvilla wiederfinden,\u00a0 daf\u00fcr ist eigentlich Greta Mautner verantwortlich, die als fr\u00fchgeb\u00e4rende 16-J\u00e4hrige einen ihrer Zwillingss\u00f6hne, n\u00e4mlich Matthias zur Adoption freigegeben hat. Ihre sp\u00e4te Suche nach dem verlorenen Sohn mit Hilfe des Detektivb\u00fcros Hammerl&amp;Novak f\u00e4llt mit dem Zeitpunkt zusammen, zu dem sich zwischen dem vorwiegend von Frauen ausgehaltenen aber beziehungsgest\u00f6rten Adoptivsohn Matthias und der wiedergenesenen Beihnahe-leiche Vera eine Beziehung entwickelt, die sein Leben und auch sein alle Frauen sind Hurenbild ver\u00e4ndert. Die Suche nach Veras wahrer Identit\u00e4t wird in dem Augenblick zur Suche nach der eigenen Identit\u00e4t, als der wiedergefundene Sohn aus dem Munde seiner Mutter von der Existenz eines Zwillingsbruders erf\u00e4hrt. Nicht dass dieser als Stararchitekt und Winnertyp den gesellschaftlichen Gegenpol zum vagabundierenden Loser und Bruce Springsteen Verschnitt Matthias Karrer bildet, leitet das abschlie\u00dfende Eifersuchtsdrama ein, nein,\u00a0 Faschinger muss uns den Klon erst noch als Veras Ehemann pr\u00e4sentieren, um die Katastrophe zu komplettieren. Das ruft nach Rache, zumal dann, wenn der R\u00e4cher glaubt dem Zwillingsbruder sein Sperma in die Schuhe schieben zu k\u00f6nnen und so wird Vera, die sich von Matthias zur\u00fcckzieht ohne die Zwillingsgeschichte zu kennen, in einem wahren Blutbad zum Ersatzopfer. Als kriminaltechnisch entscheidend erweist sich zum Schluss dann aber doch die Erkenntnis, dass Zwillingsbr\u00fcder zwar dieselbe DNS, nicht aber dieselben Fingerabdr\u00fccke haben. Dieser Teil einer spannenden, wenn auch reichlich konstruierten Geschichte wird uns sowohl aus der Ich-Perspektive des Protagonisten wie aus der Perspektive eines neutralen Erz\u00e4hlers vermittelt, dessen zus\u00e4tzliche Aufgabe darin besteht uns die reichlich mit karikaturesken Elementen versehene Geschichte des\u00a0 Detektivb\u00fcros Dr. Novak &amp; Hammerl zu erz\u00e4hlen. Vor allem das famili\u00e4re Umfeld der an einer akademischen Karriere gescheiterten Emma Novak (Eine Promotion \u00fcber Seherinnen im alten Byzanz hat auch in Wien geringen Gebrauchswert) erweist sich in Sachen Groteske als ergiebig und unterhaltsam. Was mit der Figur der Mutter als Reinkarnationstherapeutin, die den Karmaknoten des Enkels aufzul\u00f6sen sucht, beginnt, mit dem reichlich senilen Vater, der als ewig Gestriger mit\u00a0 einem selbstgebastelten U-Boot Modell auf der Donau sein Nazitrauma verarbeitet , seine famili\u00e4re Fortsetzung findet, erf\u00e4hrt mit der Figur von Dr. Sissi Fux, einer Freundin Emma Novak ihren schr\u00e4gen H\u00f6hepunkt. Hier tischt Faschinger im doppelten Sinne auf: Die Gerichtsmedizinerin Fux erweist sich nicht nur am Seziertisch, sondern auch am K\u00fcchentisch als wahre K\u00f6nnerin. Dass Emma Novak das Raffinement der italienischen K\u00fcche mehr zu sch\u00e4tzen vermag als die lesbischen Verf\u00fchrungsrituale ihrer Gastgeberin mildert nicht deren Kochk\u00fcnste.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit Emmas Detektivpartner Micke und seinem Umfeld ger\u00e4t die Abteilung Groteske in Faschiners Roman fast ausschlie\u00dflich zum Klamauk, der seinen H\u00f6hepunkt in dem skurrilen Happy-End des Romans, der Heirat Mickes mit seiner t\u00fcrkischen Freundin Asli, findet. In dieser Geschichte ist Platz f\u00fcr alles: Allergien, Di\u00e4t, Qigong, Islam, Hinduatmung, Aktionsanalyse von Wilhelm Reich, T\u00fcrkenklischee bis hin zu Otto M\u00fchls utopischem Soziallabor \u2013 und gerade deshalb ist dieser Teil der Geschichte der schlechteste.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was die Auseinandersetzung der beiden Erz\u00e4hler\u00a0 mit der Stadt Wien als gesellschaftlicher Hintergrundsfolie des Geschehens angeht (F\u00fcr Matthias Karner ist \u201edie Stadt ein Fall f\u00fcr die Neutronenbombe\u201c!!), ist der Roman wenig ergiebig. Die wahren Verlierer der Stadt jedenfalls bleiben namenlos. <strong>Note<\/strong>: 3 (ai) &lt;&lt;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hanser 2007,\u00a0 316 Seiten. &gt;&gt; Lilian Faschinger zeichnet in &#8222;Stadt der Verlierer&#8220; ein Panoptikum schr\u00e4ger V\u00f6gel, sie karikiert Menschen (Verlierer?) anstatt sie zu charakterisieren und mit Leben zu f\u00fcllen. 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