{"id":1788,"date":"2024-04-12T19:03:55","date_gmt":"2024-04-12T17:03:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/?p=1788"},"modified":"2024-04-28T17:46:33","modified_gmt":"2024-04-28T15:46:33","slug":"die-diplomatin-lucy-fricke","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/?p=1788","title":{"rendered":"Die Diplomatin &#8211; Lucy Fricke"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1896\" src=\"http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/K1024_Die-Diplomatin-194x300.jpg\" alt=\"\" width=\"194\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/K1024_Die-Diplomatin-194x300.jpg 194w, http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/K1024_Die-Diplomatin-663x1024.jpg 663w, http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/K1024_Die-Diplomatin.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 194px) 100vw, 194px\" \/>Ullstein, 2022 | 254 Seiten<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&lt;&lt; &#8222;Die Diplomatin&#8220;\u00a0 ist die Ich-Erz\u00e4hlerin Friederike Andermann, genannt Fred. Sie ist Botschafterin in Montevideo und schiebt dort eine ruhige Kugel, bis die Entf\u00fchrung und Ermordung einer deutschen Touristin, Tochter einer m\u00e4chtigen Verlegerin, alles\u00a0 durcheinander wirbelt. Sie wird in die &#8222;Zentrale&#8220; zur\u00fcckbeordert. Zwei Jahre sp\u00e4ter kommt sie als Konsulin nach Istanbul, wo die diplomtischen Gesch\u00e4fte heikler und schwieriger sind. Die Inhaftierung von mi\u00dfliebigen Journalisten und Regimegegnern mit Verbindungen nach Deutschland binden alle Kr\u00e4fte, auch die des Botschafters Philip, einem alten Freund von Fred. Die willk\u00fcrlichen Verhaftungen und Prozesse sind nicht wirklich was Neues f\u00fcr den Leser, die\u00a0 diplomatischen F\u00e4den und \u00dcberlegungen im Hintergrund schon. Die Autorin hat Insiderwissen und gut recherchiert. Wird der Diplomatenalltag\u00a0 im ersten Teil &#8222;Montevideo&#8220; noch sehr witzig, unterhaltsam und sprachlich gekonnt geschildert, verfl\u00fcchtigt sich das im zweiten Teil &#8222;Istanbul&#8220; zusehends und wird deutlich flacher. Vieles ist vorhersehbar.<br \/>\nSchlie\u00dflich entschlie\u00dft sich Fred gegen den ausdr\u00fccklichen Rat von Botschafter und Freund Philip, drei\u00a0 von der Polizei gesuchte oder zumindest mit Ausreiseverbot belegten Dissidenten im selbstgesteuerten Auto (Philip: &#8222;Niemals das Auto selbst steuern&#8220;) zur S\u00fcdk\u00fcste zu fahren und zur Flucht nach Griechenland zu verhelfen. Unzweifelfhaft das Ende ihrer Karierre, was allerdings offenbleibt. Im letzten Kapitel<br \/>\n&#8222;Hamburg&#8220;\u00a0 besucht sie ihre Mutter im Krankenhaus, die kurz zuvor aus einer brennden K\u00fcche gerettet werden musste. Die von der Feuerwehr aufgebrochene Wohnung weckt Erinnerungen von Fred an ihre fr\u00fcheste Kindheit im Osten, als sie die Wohnung und das Land auch p\u00f6tzlich verlassen mussten. Ihre Mutter wei\u00df auch nicht mehr viel, was der Grund war. &#8222;Geheimdienst, oder so&#8220;.<br \/>\nDas Ende wirkt reichlich konstruiert. <strong>Note : 3<\/strong> ( \u00fcn) &lt;&lt;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&gt;&gt; Ja, die ersten Kapitel sind vielversprechend. Was uns die Ich-Erz\u00e4hlerin Friederike Andermann als neue Botschafterin in Montevideo mitteilt, f\u00fchrt in die kleine gro\u00dfe Welt der Diplomatie. Zwischen Bratw\u00fcrstchen-Einheitsfest, Krisenmanagement und Bettkante bewegt sich die inzwischen 50-j\u00e4hrige Protagonistin. Das jugendliche Latzhosenm\u00e4dchen, Tochter einer alleinerziehenden Kellnerin, aufgewachsen im Hamburger Arbeiterviertel, Jurastudium, einen \u201eFast-Ehemann\u201c, zwei Fehlgeburten, jetzt eine selbstbewusste Frau, die \u201eauf den Wunsch nach Ehe und Familie keine Antwort wusste\u201c, eine Karriere auch durch sp\u00e4ten Quotenvorteil, Heimatbezug durch Mutters Holsteiner Schinken, die Alltagserfahrung eines Lebens zwischen Privatheit und \u00d6ffentlichkeit, Stationenhopping im diplomatischen Dienst, Bagdad, Montevideo, Zentrale, Istanbul, all das w\u00e4re Stoff f\u00fcr eine gro\u00dfartige Geschichte gewesen. Und gerade Freds Sozialisation erm\u00f6glicht auch gro\u00dfartige Einblicke in diplomatische Verkehrsformen: Repr\u00e4sentationsrituale, Sprachregelungen (CYA), Verhaltensmuster zwischen der Zentrale und den Au\u00dfenstellen, brillante Charakterisierungen von Partnerbeziehungen im diplomatischen Dienst (k\u00f6stlich nicht nur der MAP), Aufstieg einerseits, Verk\u00fcmmerung anderseits, Altersruhesitz S\u00fcdfrankreich oder Uckermark, ein Schmankerl die Leopardenfell-Pr\u00fcfung oder in Ankara die \u201eHonigdiplomatie\u201c! Stattdessen r\u00fccken zunehmend Spannungspotentiale ins Zentrum. Die St\u00e4rke der Montevideo-Episode liegt im exemplarischen Detail: Ein Polizeipr\u00e4sident-Macho wie Hector, Vertraulichkeit zwischen Alkohol und Mate-Tee, Gastgeschenk Solartaschenlampe, die Nazienklave und das k\u00e4rgliche Eventmanagement einer deutschen Botschaft zum Jahreshighlight deutscher Wiedervereinigung, all das atmosph\u00e4risch dicht und sprachlich gekonnt. Doch dann tischt die Autorin auf, was das Unterhaltungsgenre fordert: Drogendealer entf\u00fchrt Tochter einer einflussreichen deutschen Zeitungsverlegerin, will Kontakt zu seinem in Deutschland lebenden Kind erpressen, dreht durch, ermordet Tamara B\u00fcscher. Die logische Folge Aktionismus im Krisenstab der Zentrale, nat\u00fcrlich auch das BKA involviert, da der Druck der Zeitungszarin gro\u00df. Am Ende steht zwar nicht die von ihr geforderte Schlie\u00dfung der Botschaft, aber die Versetzung Freds in die Zentrale. Dass Montevideo dann auch noch auf Anweisung \u201eder B\u00fcscher\u201c das kurzfristige Aus f\u00fcr einen Journalisten und \u201ePartyschreck aus Uruguay\u201c (85) bedeutet (zur\u00fcck in die Lokalredaktion), erm\u00f6glicht jene Istanbuler Fred-Daniel-Beziehungsgeschichte, die zum schw\u00e4chsten Teil des Romans f\u00fchrt. Zentral dagegen die politische Botschaft der nachfolgenden Handlung, die die aktuelle Situation der Presse in der T\u00fcrkei beleuchtet. Willk\u00fcrverhaftungen, Informationskan\u00e4le des t\u00fcrkischen Geheimdienstes (MIT), Investigativ-Journalismus unter Lebensgefahr, die Strukturen eines korrupten Justizapparats am Beispiel der Meral-Baris Geschichte. Aber eigentlich f\u00fcr die informierten Zeitungsleser auch nichts Neues. Hier werden Fred als Konsulin in Istanbul und Philipp als Deutscher Botschafter in Ankara, zu empathischen Akteuren, die gar die Grenzen der Diplomatie sprengen. F\u00fcr mich mit dem happy-end einer doch recht platten Fluchthelfergeschichte etwas zu viel des Guten. Doch damit nicht genug: Die Schlusskapitel mit dem Schauplatz Hamburg pr\u00e4sentieren ein privates Wiedervereinigungspathos (Mutter, Tochter, Daniel), bei dem zu w\u00fcnschen gewesen w\u00e4re, dass die Fernbedienung bei der \u00dcbertragung des Tags des Deutschen Einheit versagt h\u00e4tte. Dann h\u00e4tten wir auch nicht erfahren m\u00fcssen, dass Schwarzrotgold jetzt nur noch schlapp weht statt knattert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Entschl\u00fcsselung des doch recht kryptischen Stasi-Geheimdienstbezugs gelingt vielleicht einem mir bekannten Leser durch die ihm vertraute Kontaktaufnahme mit der Autorin. <strong>Note : 3 \u2013<\/strong> ( ai) (schade, der \u201eRoman\u201c h\u00e4tte Potential)&lt;&lt;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&lt;&lt; Die Diplomatin ist Fred, eine maskulin harsch best\u00fcckte Friederike. Karrierebewusste Botschaftermentalit\u00e4t mit steter Sicht auf die Berliner Zentrale. Anf\u00e4nglich Montevideo, Uruguay. Das Land, in dem die Friedlichkeit die Gedanken zum Erliegen bringt. Die Restsedierung erfolgt im Mekka der Rindersteaks durch den \u00fcber allem schwebende Grillkohlestaub. Goethe und seine Statuen werden hier nicht gehuldigt, sondern nur von Hunden bepinkelt. Freds Aufgabe ersch\u00f6pft sich darin Deutschland zu sein. Zum Tag der Deutschen Einheit kontert sie vorschriftsm\u00e4\u00dfig mit dem legend\u00e4ren Kulturh\u00f6hepunkt: Bratw\u00fcrste urdeutscher Machart. Doch dann wird ein deutsches Verlegerm\u00e4del ermordet, man kann nichts tun, Fred wird versetzt, mausert sich sp\u00e4ter zu einer innerlich bewegten Fluchthelferin als Konsulin in Istanbul und trifft letztendlich im Halbschatten der alternden Mutter in Hamburg einen David, den sie &#8211; erg\u00e4nzend zu ihrem zweiten Ehemann &#8211; liebhaben kann. Dann ist fertig. Dazwischen erheiternde Passagen einer kaltschn\u00e4uzigen Mannsfrau , die zur Fraufrau wird. Satirisch-reale Einblicke in Diplomatiefacetten, t\u00fcrkische Staatswillk\u00fcr und \u00fcber allem die wenig gegl\u00fcckte Metamorphose-Darstellung eines gef\u00fchlsarmen Weibes, das zum teilempathischen Charakter changiert. Zwar ist der Leser der Protagonistin stets auf den Versen, doch wird es ihm schwer gemacht, ihre handwerklich d\u00fcrftig in Szene gesetzten Entwicklungen nachzuvollziehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Fred ist 50, beginnt gerade in Uruguay Netzwerke aufzubauen, als die extrovertierte Tochter der einflussreichsten deutschen Verlegerin von einem polizeibekannten Kleinkriminellen entf\u00fchrt wird. Er m\u00f6chte seine in Deutschland bei der getrennten Ehefrau lebende Tochter sehen. Liebe macht unberechenbar. 200 km weiter findet man Tage sp\u00e4ter die Leiche der Verlegertochter \u2013 jedoch ohne eine Spur des T\u00e4ters. Die Medien sind voll von der Tat, Fahndungsmisserfolgen und nationaler Rufsch\u00e4digung. Der Tourismus bricht ein. Die deutsche Botschaft ger\u00e4t in einen desastr\u00f6sen Abw\u00e4rtsstrudel. Zur Stimmungsaufhellung wird Fred zwei Jahre in das Berliner Krisenzentrum versetzt, wo sie in abgedunkelten R\u00e4umen auf Tsunamis, Vulkaneruptionen und B\u00fcrgerkriegsausbr\u00fcche wartet, um deutsche Staatsb\u00fcrger evakuieren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Wiederauferstehung von Fred als Konsulin wird in Istanbul inszeniert. Unz\u00e4hlige Oppositionelle sind der Erdogan Justiz bereits zum Opfer gefallen. So auch die deutschkurdische Historikerin Meral. Seit Monaten in Untersuchungshaft versucht deren deutscher Sohn Baris sie zu besuchen, ger\u00e4t jedoch sofort in die F\u00e4nge des Polizeistaates. Ein Ausreiseverbot wird verh\u00e4ngt. Zusammen mit dem deutschen Botschafter aus Ankara, dem diplomatischen Justizveteran Christof und einer nahkampferprobten Rechtsanw\u00e4ltin zeigt man hektische Pr\u00e4senz beim Prozess gegen Meral. \u00dcberraschend wird sie &#8211; auch bedingt durch das gro\u00dfe Medieninteresse &#8211; \u00a0freigesprochen. Verdeckt soll sie sofort abgeschoben werden. Am Flughafen gelingt es gerade noch, desorientiertes Wachpersonal von ihrer Freilassung zu \u00fcberzeugen. Nun ger\u00e4t der Plot irgendwie ein bisschen albern &#8211; aber sch\u00f6n, dass alles noch einmal gutgegangen ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um einen Zusammenhang zum isolierten Uruguay Abschnitt herzustellen, muss schlie\u00dflich der Reporter David wieder auftauchen, den Fred bereits in Montevideo als Abgesandten der raches\u00fcchtigen Verlegerin kennenlernte. Statt Angst provoziert die Begegnung diesmal jedoch Liebe. Gegen sp\u00e4ter werden beide sich im gegenseitigem Einverst\u00e4ndnis die Kleider vom Leibe rei\u00dfen. Aber ach! Der noch lahmende Spannungsbogen soll noch einmal nachgesch\u00e4rft werden, weshalb jetzt auch David ins Visier des t\u00fcrkischen Staatsschutzes geraten muss. Seine Wohnung wird durchsucht und verw\u00fcstet. Fred gew\u00e4hrt ihm im Konsulat Unterschlupf, Pizzah\u00e4lften und sanfte Ber\u00fchrungen. Mit einer Prise Emotionen verschnauft das Geschehen, holt dann aber zum finalen Paukenschlag aus: die Putzfrau vermittelt einen Enkel, der mit seinem kleinen Motorboot Meral, Baris und David von der t\u00fcrkischen K\u00fcste zu einem rettenden griechischen Eiland schippert (3 km Luftlinie). EU-Land, Freiheit, Rechtstaatlichkeit. Ein liebliches Episodenende. Geht doch.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu guter Letzt dann noch was ganz Pers\u00f6nliches. Die betagte Mutter von Fred ist gest\u00fcrzt. Fred eilt also z\u00fcgig heim, trifft in Hamburg erneut David \u2013 auch ins Herz. Und wird von dessen Verlegerin freundlich gegr\u00fc\u00dft. Selbst Rache kann in diesem Setting zuverl\u00e4ssig befriedet werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nur eine Frage bleibt offen: Warum wird im Roman nicht auch mal Sauerkraut gegessen?\u00a0 <strong>Note: 3 \u2013<\/strong> (ur) &lt;&lt;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&gt;&gt;\u00a0 Montevideo. Im ersten Satz des Romans \u201eknatterte die deutsche Fahne im Wind.\u201c Im letzten Satz in Hamburg \u201ewehte schlaff die deutsche Fahne im Wind.\u201c Ein windiger Wink der Autorin Lucy Fricke f\u00fcr die Einordung des Romangeschehens? Ich bin nicht sicher, was sie gemeint haben k\u00f6nnte. Die Autorin gew\u00e4hrt uns \u00fcberzeugende und tiefe Einblicke in den diplomatischen Alltag, schreibt mit Humor und trockener Ironie, der besonders in den zahlreichen Dialogen besticht.\u00a0 Da spielt sie in einer ganz anderen Liga als zum Beispiel unser letzter Autor\u00a0 Fitzek (Elternabend).<br \/>\nDie \u201ediplomatische\u201c Taktik \u201eCover your ass\u201c (CYA) findet sich allerdings nicht nur im Diplomatischen Dienst. Die enge Zusammenarbeit zwischen t\u00fcrkischen und deutschen Geheimdiensten finde ich skandal\u00f6s. Leider muss man davon ausgehen, dass hier nicht \u00fcbertrieben wird. Mesale Tolu hat diesbez\u00fcglich im Weltethos-Institut \u00fcber ihre Inhaftierung in der T\u00fcrkei berichtet. Vielleicht hat ihr Fall die Autorin auch etwas inspiriert.<br \/>\nZum Schluss ein paar S\u00e4tze, die mir besonders gut gefallen haben:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u201eEs gab Liebe, die war so rational, dass sie durch nichts zerst\u00f6rt werden konnte.\u201c<\/em> (S.22) Der Satz bezieht sich auf Ehepaare im Diplomatischen Dienst.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u201eDeutsche Touristen waren ein Elend.\u201c<\/em>(S.27).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u201eWer die h\u00f6chste Strafe verh\u00e4ngt, steigt auf.\u201c<\/em> (S.125)\u00a0 \u00dcber die t\u00fcrkische Justiz.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Insgesamt ein spannendes und lohnendes Buch, auch wenn der Schlu\u00dfteil etwas aufgesetzt r\u00fcberkommt.\u00a0<strong> Note : 2+<\/strong> ( ax) &lt;&lt;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ullstein, 2022 | 254 Seiten &lt;&lt; &#8222;Die Diplomatin&#8220;\u00a0 ist die Ich-Erz\u00e4hlerin Friederike Andermann, genannt Fred. 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