{"id":1781,"date":"2023-05-26T19:01:56","date_gmt":"2023-05-26T17:01:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/?p=1781"},"modified":"2023-11-06T19:49:29","modified_gmt":"2023-11-06T17:49:29","slug":"hiob-joseph-roth","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/?p=1781","title":{"rendered":"Hiob &#8211; Joseph Roth"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1790\" src=\"http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/K1024_Hiob-193x300.jpg\" alt=\"\" width=\"193\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/K1024_Hiob-193x300.jpg 193w, http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/K1024_Hiob-660x1024.jpg 660w, http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/K1024_Hiob.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 193px) 100vw, 193px\" \/>dtv 188 Seiten<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&lt;&lt; Wenn einer am Ende das Wunder verdient, dann jener Mendel Singer, den Joseph Roth, seinem biblischen Vorbild folgend, durch qualvolle Schicksalsschl\u00e4ge schickt. \u201eFromm, gottesf\u00fcrchtig und gew\u00f6hnlich\u201c so wird der 30j\u00e4hrige Thoralehrer (was Analphabetismus nicht ausschlie\u00dft) eingef\u00fchrt. Die \u201eFruchtbarkeit seiner Lenden\u201c steht im Kontrast zu \u201eseiner H\u00e4nde Armut\u201c (anders als der biblische Hiob) und nachdem sich ersteres mit der Geburt des 4. behinderten Menuchim ebenfalls legt, folgen freud- und lustlose Jahrzehnte. Schonungslos offen sind die Bilder vom Zerfall einer Ehebeziehung. Gefangen im Korsett j\u00fcdischer Orthodoxie verweigert Mendel f\u00fcr Menuchim m\u00f6gliche medizinische Hilfe. Bedingungslose Opferbereitschaft und Selbstaufgabe, das ist die kleine Welt Mendels. \u201eWelche Hilfe erwartest du von den Menschen, wo Gott uns bestraft\u201c fragt Mendel Deborah, die sich wenigstens neben Ahnenkult und Fasten noch mit den Heilungs-Prophezeiungen eines j\u00fcdischen Rabbi zu tr\u00f6sten vermag. Brutalit\u00e4t der Geschwister gegen\u00fcber \u201edem missratenen Kr\u00fcppel\u201c, eine lustbetonte Tochter, die sich mit \u201eKosaken\u201c einl\u00e4sst, ein f\u00fcr den galizischen Juden fremdes Zarenreich, das seine beiden S\u00f6hne zum Milit\u00e4rdienst zwingt, diese \u201ePlagen\u201c scheinen mit der Amerikageschichte Schemarjahs eine Wende zu nehmen. Etwas klischeehaft der Aufstieg des Zarendienstdeserteurs zu Sam, dem Kaufhausbesitzer. Entgegen dem Rat des Rabbi wird Menuchim zur\u00fcckgelassen. Das \u201egesegnete Land\u201c erweist sich janusgesichtig. F\u00fcr Mendel \u00fcberwiegt das Verharren in seiner alten Welt schlichter Fr\u00f6mmigkeit, f\u00fcr die junge Generation gilt ein zukunftszugewandtes Amerikabild. Brillant wie Roth in wenigen Zeilen diese vermeintlichen Verhei\u00dfungen skizziert. Und gerade als im 58. Jahr zum ersten Mal \u201edie Sorgen das Haus Mendels Singers\u201c verlassen (Kap.XI), folgen die unerbittlichen Schicksalsschl\u00e4ge. Sam f\u00e4llt f\u00fcrs amerikanische Vaterland in Europa, Deborah stirbt an Trauer \u00fcber den verlorenen Sohn und die liebestolle Tochter Mirjam, von der der Vater schon seit der Kosakenepisode glaubt, der \u201eTeufel sei in sie gefahren\u201c wird verr\u00fcckt. Der verlorene Bruder, lieb ich Mac oder Herrn Gl\u00fcck, f\u00fcr sie und f\u00fcr mich als Leser etwas zu viel. Was folgt ist die Wende: Mendels Zorn auf Gott. Nicht mehr der \u201ewacklige K\u00f6rper\u201c, der am ganzen K\u00f6rper betet, sondern der aufbegehrende Mendel, der sein \u201erotsamtenes S\u00e4ckchen\u201c (Gebetsriemen, Gebetsmantel, Gebetsb\u00fccher und mit ihm Gott \u201everbrennen will\u201c. Dass nun gerade die j\u00fcdischen Freunde, deren Sinn eher nach Geld statt nach Sabbat stand und auf deren \u201ealten Glauben\u201c der \u201eStaub der Welt schon dicht lag\u201c Mendel vor dem endg\u00fcltigen Abfall von Gott retten und ihn an die Hiobgeschichte erinnern, verweist auf ein reichlich pragmatisches Glaubensverst\u00e4ndnis von Joseph Roth. Reichlich knitze auch, dass sich der l\u00e4sternde und gottfluchende Mendel als zehnter Mann zum j\u00fcdischen Abendgebet f\u00fcr reine Anwesenheit bezahlen l\u00e4sst. Nach so viel Abkehr vom Glauben naht beim j\u00fcdischen Osterfest im Hause Skowronnek mit der Lichtgestalt des j\u00fcdischen Komponisten Menuchim Kossak das mit dem Romantitel \u201eHiob\u201c schon erwartete Wunder: Die Heimkehr des verlorenen Sohnes und die Bu\u00dfe des s\u00fcndigen Vaters. Das Schlussbild des Romans eine Fotografie der zuk\u00fcnftigen Singer-Kossak \u00a0Familie im Zimmer eines Nobelhotels \u00a0: filmreif amerikanisch verkitscht. Wohl dem, der wie Mendel angesichts seiner Lebensgeschichte noch an die \u201eGr\u00f6\u00dfe der Wunder\u201c glaubt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So fremd mir die bedr\u00fcckende Welt dieses \u201egew\u00f6hnlichen Juden\u201c auch ist, Joseph Roth beschreibt sie sehr anschaulich. Erz\u00e4hlperspektiven und Erz\u00e4hlstile sind variantenreich. Meist n\u00fcchtern registrierend, wenn aus der Perspektive der Figuren gesprochen wird, etwa die Beschreibung der Mendel-Deborah Entfremdung, die Kutschfahrten mit Sameschkin oder &#8211; ein highlight &#8211; Mendels Dokumentenepisode in Nummer 84. Daneben poetisch liebevoll Stimmungen und selbst bei allem Ungl\u00fcck f\u00fcr Mendel einzelne Mirjam Episoden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Josef Roths Roman entstand 1930. Auch sein \u201eHiob\u201c l\u00e4sst die Theodizee-Frage unbeantwortet.\u00a0 <strong>Note: 1\/2<\/strong> (ai )&lt;&lt;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&gt;&gt; Wie im Alten Testament geschrieben steht, war Hiob ein Mann Gottes. So gottesf\u00fcrchtig, dass Gott sich beim Disput mit dem Satan weit aus dem Fenster lehnte: dem Teufel w\u00fcrde es nicht gelingen, Hiob vom rechten Weg abzubringen. Darauf nahm der Teufel dem wohlhabenden Hiob sukzessive alles. Doch nach jeder weiteren Katastrophe lobpreiste Hiob seinen Gott: \u201eDer Herr hat es gegeben. Der Herr hat es genommen. Gelobet sei der Herr.\u201c Der Herrgott wusste es zu sch\u00e4tzen und belohnte den Gottesdiener \u00fcberreichlich, da sich dieser jeder Versuchung widersetzte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Roth hat die alttestamentarische Episode in das Ostjudentum des fr\u00fchen zwanzigsten Jahrhundert transformiert. Sein Jude hei\u00dft Mendel Singer, lebt unter \u00e4rmlichsten Bedingungen im russisch-polnischen Grenzgebiet und gibt sich \u00e4hnlich gottesf\u00fcrchtig. Doch als die nicht enden wollenden Schicksalsschl\u00e4ge \u00fcberhand nehmen, verdammt der alte Singer schlie\u00dflich seinen Gott. Diese Verfremdung spiegelt vermutlich die tiefe Entt\u00e4uschung des Autors wider, der als Jude im aufziehenden Nazideutschland die alte Theodizeefrage aufgreift: wie ein allm\u00e4chtiger Gott gr\u00f6\u00dftes Leid geschehen lassen kann. Roths Protagonist emanzipiert sich von der orthodoxen Fr\u00f6mmigkeit. Als am Ende des Romans ein verloren geglaubter Sohn Mendels wie ein auferstandener Messias den Vater aus dem Elend errettet, driftet die Darstellung in m\u00e4rchenhafte Klischees ab. Der Text l\u00e4sst die Vermutung zu, dass Mendel nicht bekehrt wird \u2013 oder doch? \u00a0Was will uns das sagen?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mendel ist mittelloser Gebetslehrer f\u00fcr eine Handvoll Vorschulkinder. Mehr nicht. Verachtet von seiner Frau Deborah ob seiner Erfolglosigkeit, f\u00fchrt Mendel dennoch ein in sich ruhiges Dasein, wei\u00df er sich doch im Einklang mit den g\u00f6ttlichen Geboten. Drei Kinder toben durch die winzige H\u00fctte bis schlie\u00dflich noch ein viertes dazukommt. Als ob Deborahs Leib nicht mehr ausreichend Lebenssaft hatte spenden k\u00f6nnen, wird der kleine Menuchim als von epileptischen Anf\u00e4llen gesch\u00fcttelter Kr\u00fcppel geboren. Die Geschwister hassen ihn, versuchen den sprachunf\u00e4higen Bruder zu ertr\u00e4nken. Doch etwas Unbestimmtes verleiht Menuchim eine unsterbliche Z\u00e4higkeit. Die Eltern empfinden eine besonders tiefe Verbundenheit mit ihrem behinderten Kind, die die Liebe zu den drei anderen Kindern fast vergessen macht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als die \u00e4lteren Br\u00fcder das wehrf\u00e4hige Alter erreichen, drohen beide f\u00fcr 25 Jahre zwangsrekrutiert zu werden. Einem kann die Mutter einen Schleuser ins Ausland finanzieren, f\u00fcr den zweiten reicht das Ersparte nicht. Doch dieser hat zum Entsetzen der Eltern inzwischen Gefallen am Milit\u00e4rdienst gefunden und wird K\u00e4mpfer der zaristischen und sp\u00e4ter wei\u00dfen Armee. Ein grausamer Tod scheint ihm sicher. W\u00e4hrenddessen pubertiert sich Tochter Mirjam durch die benachbarten Kornfelder, wo ihr als hormonw\u00fctiger Hei\u00dfsporn auch gern mal drei Kosaken gleichzeitig gerade genug sind. Der Vater ist entsetzt, w\u00e4hrend die Mutter schon lange aufgegeben hat. Als dann Post vom inzwischen in die USA gefl\u00fcchteten Sohn Schemarjah kommt, beschlie\u00dfen sie nach Amerika auszuwandern, um die Tochter dem S\u00fcndenpfuhl zu entrei\u00dfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was folgt, ist ein kafkaesker Spie\u00dfrutenlauf durch den korrupten B\u00fcrokratensumpf, wo auch den Nackten noch in die Tasche gegriffen wird. Es scheint lange Zeit unm\u00f6glich, die Ausreisepapiere zu erhalten. Kaum vorstellbar gelingt der Familie schlie\u00dflich doch die \u00dcberfahrt nach Amerika. Mit Nachbarn einigt man sich, dass Mendels H\u00fctte ihr neues Eigentum wird, wenn sie sich um den schwer behinderten Menachim k\u00fcmmern, den sie zur\u00fccklassen m\u00fcssen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sohn Schemarjah ist inzwischen in den USA bestens assimiliert, tr\u00e4gt jetzt den Namen Sam und avanciert zum erfolgreichen Gesch\u00e4ftsmann. Die Familie findet im j\u00fcdischen Viertel Unterkunft, die Tochter einen Mann, der Sohn eine Frau, die ihm schon bald eine Familie beschert. Amerika, das neue gelobte Land. Doch dann bricht der erste Weltkrieg aus. \u00dcberraschend treten die USA in die K\u00e4mpfe ein, so dass auch Sam aus \u00dcberzeugung f\u00fcr seine neue Heimat freiwillig in den Krieg zieht. Er \u00fcberlebt nur wenige Wochen. Mit der Todesnachricht bricht sowohl die Mutter zusammen und verstirbt, wie auch Mirjam, die eine degenerative Psychose entwickelt, die nur in einer geschlossenen Anstalt behandelt werden kann. In k\u00fcrzester Zeit hat sich Mendels paradiesische Geborgenheit in eine grausame H\u00f6lle verkehrt: der \u00e4lteste Sohn vermutlich in Russland umgekommen, der zweite im Weltkrieg gefallen, der j\u00fcngste verkr\u00fcppelt und lebensunf\u00e4hig in der fernen Heimat, die Tochter unheilbar vom Teufel besessen und die Gattin ob dieser Qualen tot umgefallen. In der Interpretation des Geschehens wird auch die ewig umstrittene Frage ber\u00fchrt, ob die Assimilation orthodoxer Jude an ver\u00e4nderte Lebensumst\u00e4nde nicht nur Verrat am Urspr\u00fcnglichen ist sondern auch den Untergang vorwegnimmt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr Roth markiert der Roman einen Wendepunkt: Aufgabe seiner engagiert kritischen journalistischen Arbeit hin zur traditionellen Literaturform auf Grundlage j\u00fcdischer Urspr\u00fcnge. Roth selbst spricht von einer \u201eanderen Melodie\u201c, die ihn bewegt. \u00a0Eingebettet ist dieser Wandel in eigene Schicksalsschl\u00e4ge, die der gl\u00e4ubige Autor als g\u00f6ttlichen Fluch empfindet. Die Parallelen zum Roman sind offensichtlich. W\u00e4hrend Mendel Singer sich schuldig macht, als er den verkr\u00fcppelten Sohn in der verruchten Heimat zur\u00fcckl\u00e4sst, glaubt Roth seine geliebte Frau Friedl verraten zu haben, als sie unheilbar an Schizophrenie erkrankt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein kontrovers interpretierter Unterschied zwischen dem Alten Testament und Roths <em>Hiob <\/em>liegt in der Inszenierung der Protagonisten. Hiob ist Milliard\u00e4r seiner Zeit, Mendel von Anfang an verarmt und hat damit eine nur geringe Fallh\u00f6he. Hiob h\u00e4lt am Glauben fest und wird daf\u00fcr g\u00f6ttlich entsch\u00e4digt. Mendel verliert seinen Glauben und kehrt vermutlich nicht (?) zu ihm zur\u00fcck. Dennoch wird auch Mendel erl\u00f6st und belohnt: sein ehemals schwerst behinderter Sohn ist zwischenzeitlich wundersam geheilt, mittlerweile ber\u00fchmter Dirigent und findet in Umkehrung den verlorenen Vater. Die metaphorische Belohnung ergibt sich mit dem gemeinsamen Umzug ins legend\u00e4re Hotel <em>Astor<\/em>. Vermutlich ist diese Wendung parodistisch zu verstehen, war Amerika doch f\u00fcr Roth die <em>Entwicklung von der Barbarei zur Dekadenz ohne den Umweg \u00fcber die Kultur<\/em>. Dazu k\u00f6nnte auch der als Mendels Tod interpretierte letzte Buchabsatz passen: \u201e W\u00e4hrend sie sich langsam schlossen, nahmen seine Augen die ganze Heiterkeit des Himmels in den Schlaf hin\u00fcber\u2026\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein Roman der alten Schule, interessant f\u00fcr Interessenten j\u00fcdischer Geschichte, sprachlich auch mit H\u00f6hepunkten z.B. in der Beschreibung Amerikas. <strong>Note: 2\/3<\/strong> (ur)&lt;&lt;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&gt;&gt;\u00a0 Mendel Singer, Du Aller\u00e4rmster. Leben mit einem Gott, der nur danach trachtet zu kontrollieren, zu strafen, zu richten. \u201eGott ist grausam, und je mehr man ihm gehorcht, desto strenger geht er mit uns um.\u201c Um Gottes willen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das ist keine Hilfe f\u00fcr den Alltag, f\u00fcr das Leben. Ungl\u00fcck oder Pech kann nur als g\u00f6ttliche Strafe gedeutet werden. Ohne Gott zu leben, was w\u00e4re das f\u00fcr eine Befreiung. Mir wurde ein anderes Gottesbild vermittelt. Manchmal f\u00e4llt er mir erst ein, wenn Not am Mann ist. Dann werde ich zum Bittsteller. Ihn anzusprechen kann beruhigen. Er hilft, aber nicht immer\u2026 Aber ich wei\u00df, Ungl\u00fcck oder Pech, das mir begegnet, ist nicht von ihm geschickt. Eher von Mitmenschen verursacht oder auch von mir selbst. Richtig gefallen hat mir nur ein einziger Satz:\u201cDenn die Gen\u00fcsse sind st\u00e4rker, solange sie geheim bleiben.\u201c (Seite 16).\u00a0 <strong>Note: 3+(ax)<\/strong> &lt;&lt;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>dtv 188 Seiten &lt;&lt; Wenn einer am Ende das Wunder verdient, dann jener Mendel Singer, den Joseph Roth, seinem biblischen Vorbild folgend, durch qualvolle Schicksalsschl\u00e4ge schickt. \u201eFromm, gottesf\u00fcrchtig und gew\u00f6hnlich\u201c so wird der 30j\u00e4hrige Thoralehrer (was Analphabetismus nicht ausschlie\u00dft) eingef\u00fchrt. &hellip; <a href=\"http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/?p=1781\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1781"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1781"}],"version-history":[{"count":6,"href":"http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1781\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1798,"href":"http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1781\/revisions\/1798"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1781"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1781"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1781"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}