{"id":1604,"date":"2022-04-01T15:22:50","date_gmt":"2022-04-01T13:22:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/?p=1604"},"modified":"2022-04-30T10:25:18","modified_gmt":"2022-04-30T08:25:18","slug":"mein-kleines-prachttier-marieke-lucas-rijneveld","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/?p=1604","title":{"rendered":"Mein kleines Prachttier &#8211; Marieke Lucas Rijneveld"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1602\" src=\"http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/K1024_Prachttier-194x300.jpg\" alt=\"\" width=\"194\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/K1024_Prachttier-194x300.jpg 194w, http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/K1024_Prachttier-663x1024.jpg 663w, http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/K1024_Prachttier.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 194px) 100vw, 194px\" \/>Suhrkamp 2021|\u00a0 364Seiten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&gt;&gt;An diesem Werk werden sich die Geister scheiden! Darf man den Missbrauch eines 49-j\u00e4hrigen Tierarztes an einem 14- j\u00e4hrigen \u00a0M\u00e4dchen komplett aus der Sicht des T\u00e4ters erz\u00e4hlen? Ja, man darf. Wenn man es so brillant macht wie Marieke Lucas Rijenveld.\u00a0 Die Kraft und Macht der Literatur wird selten so eindrucksvoll deutlich, wie in diesem atemlosen Monolog \u00fcber 364 Seiten. Wir k\u00f6nnen in den Kopf und die Seele eines T\u00e4ters blicken, der sich seiner Schuld bewusst ist und doch nicht von seiner Obsession loskommt. Angesiedelt im ultra- religi\u00f6sen Bibelg\u00fcrtel der Niederland schwingt auch immer das beklemmende Milieu mit, in dem beide, T\u00e4ter und Opfer aufgewachsen sind. Die Leute halten sich mit Bibelzitaten aufrecht und schauen ansonsten weg. Das androgyne M\u00e4dchen tr\u00e4umt davon, ein Junge zu sein, einen Penis zu haben. Ihr Halt sind Rockmusiker wie Kurt Cobain und deren Texte. Insofern gibt es eine austarierte Entsprechung zu den Bibelstellen und Psalmen. \u00a0Wir m\u00fcssen uns das M\u00e4dchen auch als eine Border-Linerin vorstellen, deren Phantasiewelt grenzenlos ist.<br \/>\nSeine berufliche Sprache benutzt der Tierarztes immer wieder in stimmigen Metaphern um seine Liebe, seine Obsession und auch seine Leiden zu beschreiben. Die Welt des M\u00e4dchens erfahren wir allerdings, wie eigentlich alles in dem Roman, ausschlie\u00dflich aus der Perspektive des Mannes. Eine echte literarische Erfahrung. <strong>Note:\u00a0 1 <\/strong>(\u00fcn) &lt;&lt;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&gt;&gt; Der Roman beginnt mit dem Satz: \u201eMein Augenstern: ich sag es dir besser gleich:\u201c \u201eIch\u201c ist ein Veterin\u00e4r in fortgeschrittenem Schwabenalter, \u201eAugenstern\u201c eine Vierzehnj\u00e4hrige. Kind oder Jugendliche? Mein lieber Leser*, ich sag es dir besser gleich: ich m\u00f6chte dir vom Lesen des Buches eher abraten. Du wirst zwar manch Neues erfahren \u00fcber die Penisl\u00e4nge von Blauwal und Elefant, aber interessiert es dich? Oder \u00fcber Hitler und Mussolini, dass sie \u201eber\u00fchmte Nasenw\u00fchler\u201c waren und Rotz die \u201ek\u00f6stlichste Leckerei\u201c sei (Seite 223). Hitler und sein Geburtstag geistern durch das Buch, wohl weil die Jungmaid und der F\u00fchrer geburtstagsidentisch sind. Darf man das Buch \u201eden Hasen geben\u201c, wie ein guter Freund zu sagen pflegt, wenn er etwas entschieden ablehnt? Eher nicht, sie w\u00fcrden vielleicht erschrecken, da wird doch mal ein Karnickelpenis erw\u00e4hnt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sommer 2005. Die mehr als grenzwertige und \u00fcbergriffige erotische Beziehung zwischen dem verheirateten Viehdoktor und der namenlosen Vierzehnj\u00e4hrigen, die mit Vater und Bruder auf dem elterlichen Hof lebt, wird von der niederl\u00e4ndischen Erfolgsautorin in 42 Kapiteln erz\u00e4hlt, von Punkt und Komma weitgehend befreit. Will sie Mannschen Stil imitieren? Das M\u00e4dchen lebt in einer intensiven und komplexen Phantasiewelt, die perplex macht. Sie m\u00f6chte wie ein Junge im Stehen pinkeln. Ich habe mir m\u00fchsam das Stehpinkeln abtrainiert. Vermutlich soll der Roman hier die viel diskutierte Trans-Problematik anschneiden. Der Tierarzt selbst war als Jugendlicher Opfer m\u00fctterlicher \u00dcbergriffe. So hat jeder sein P\u00e4ckchen plus Folgen zu tragen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mehrere Zettelk\u00e4sten werden versenkt. Viele viele Fetzen aus meist banalen englischen Popsongs, von den Bee Gees, Lou Reed, Leonhard Cohen bis zu den Stones. Erleichtern sie die Kommunikation zwischen den beiden Protagonisten? Sonst w\u00e4ren sie funktionslos, blattf\u00fcllend halt, \u00fcberfl\u00fcssig. Auch Psalmen und Bibelstellen fehlen nicht. Das Hohe Lied Salomons passt gut. Horaz-Zitate belegen, dass die Autorin h\u00f6here Bildung genossen hat.<br \/>\nEin sch\u00f6ner Regieeinfall: Der Sohn wird, ohne es zu ahnen, zum Konkurrenten seines Vaters, den die Eifersucht zu Schwei\u00dfausbr\u00fcchen treibt. \u201eDu warst das Feuer meiner Lenden\u201c liest man mehrmals. Ist das nicht Kitsch? Oder die bem\u00fchte Geweihmetaphorik. Geh\u00f6rnt? Das Quartett um Denis Scheck bejubelte das Buch im S\u00fcdwestrundfunk. Ich habe beim Lesen eher gelitten und war erleichtert, als ich endlich auf Seite 364 angekommen war. Vielleicht ist der Roman im Lauf einer Schreibtherapie entstanden, als Versuch, verschiedene Obsessionen loszuwerden. Dann h\u00e4tte er einen Sinn. Michel Butor verwendete in \u201eLa modification\u201c (1957), einem\u00a0 Schl\u00fcsselwerk des Nouveau Roman, ein identisches Erz\u00e4hlverfahren. Nur mit \u201evous\u201c statt \u201eDu\u201c (Erster Satz: \u201eVous avez mis le pied gauche&#8230;\u201c.) Das kleine Prachttier, nouveau roman plus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Note: 5+<\/strong> ( ax) &lt;&lt;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&gt;&gt; 364 Seiten Neuland- Literatur, die verst\u00f6rt und Dimensionen von Abgr\u00fcnden aufzeigt. Es ist die kleine Welt um den niederl\u00e4ndischen Bauernhof von De Hulst, Schauplatz eines Tabubruchs, einer obsessiven Liebe eines 49j\u00e4hrigen Tierarztes zu einem 14j\u00e4hrigen M\u00e4dchen. Was in jenem Sommer 2005 geschah und warum es geschah, wir erfahren es ausschlie\u00dflich aus den Erinnerungen des T\u00e4ters und dessen Erinnerungen haben eigentlich nur einen Adressaten: das Opfer \u201ef\u00fcr dich\u201c \u00a0Ich als Leser folge seinem Erkl\u00e4rungsversuch nicht ohne Irritation, einem Kaleidoskop von Realit\u00e4t und Alptraum, einem sezierenden Psychogramm (fr\u00fche Traumata), einer Selbstanalyse (\u201eHandlanger des Wahnsinns\u201c), \u00a0anteilnehmend und ersch\u00fctternd zugleich: Das Urteil der Magistrate: nicht meines-. Auch sprachlich beeindruckend.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Note :1<\/strong> (ai)&lt;&lt;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&gt;&gt;\u00a0 Wir lesen einen 364 Seiten-Monolog mit nur gelegentlichen Punkten, gef\u00fchlt ein endloser Satz. Er entpuppt sich augenblicklich als atemlose Liebeserkl\u00e4rung in Gestalt eines literarischen Tagebuchs, geschrieben in der Gef\u00e4ngniszelle. Straftatbestand: Sittendelikt. 49-j\u00e4hriger Tierarzt n\u00f6tigt sexuell 14-j\u00e4hrige Landwirtstochter. Obwohl Rahmenfakten und Schuld offensichtlich scheinen, bemerkt der Leser schleichend, dass die klassische Missbrauchsanklage schwer f\u00e4llt. Rijneveld gelingt diese \u00dcberraschung durch einen Perspektivwechsel, indem nicht das Opfer, sondern nur der T\u00e4ter zu Wort kommt. Da es zu diesem Zeitpunkt nicht (mehr) um Wahrheitsfindung und Objektivit\u00e4t geht, spielt es auch keine Rolle, ob der Ich-Erz\u00e4hler Momente verkl\u00e4rt oder verf\u00e4lscht. Entscheidend ist der Tenor hinter all dem Gesagten. Dieser Tenor ist Ausdruck einer aufrichtigen Liebe, einer tiefen Zuneigung, die nicht auswechselbar ist. Hintergr\u00fcndig stellt sich sogar die Frage, wie diese Reinheit befreit werden k\u00f6nnte von der auch dieser ungleichen Beziehung innewohnenden Gewalt. Der Ich-Erz\u00e4hler stellt diese Frage nicht, sondern schlie\u00dft mit der Sicht, dass er diesen wundersch\u00f6nen Schmetterling nicht h\u00e4tte ber\u00fchren d\u00fcrfen, um seine Fl\u00fcgel nicht zu verletzen. Dann h\u00e4tten sie mehr von dem Gl\u00fcck sanfter Zweisamkeit bewahren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir bewegen uns irgendwo durch die holl\u00e4ndischen Niederungen, wo der gesch\u00e4tzte Tierarzt die Tiere der Massentierz\u00fcchter t\u00e4glich in ihrem Gesch\u00e4ft medizinisch betreut. Die heranwachsende Tochter eines Kunden wird er sp\u00e4ter einmal <em>mein kleines Prachttier<\/em> titulieren und meint damit <em>meine himmlisch Auserkorene<\/em>. Mit der zunehmenden Reife w\u00e4chst auch ihre erotische Ausstrahlung. In Anspielung an die kunsthistorischen P\u00e4dophilieverherrlichungen nennt er sie fortan mein <em>Putto<\/em> entsprechend den pausb\u00e4ckigen, nackten Engelchen, die zweideutig Kirchengew\u00f6lbe zieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Putto sei in einem Zwischenzustand. Intellektuell und hormonell sei sie der Zeit voraus und dennoch dr\u00e4ngle sich noch eine Herde von Kuscheltieren in ihrem Bett. Im Schwimmbad knutsche sie mit den <em>Boys<\/em>, zuhause lege sie sich mit seinem Sohn ins Bett: K\u00fcsse, Fummeln, geniertes Reiben. Ein Leben erkl\u00e4rt in Popsongzitaten. Dazwischen sehns\u00fcchtige Bibelzitate und eine merkw\u00fcrdige Literaturtiefenkenntnis. Ihr Sein weiche von der Norm ab, stehe sie doch im steten Dialog mit S. Freud und A. Hitler (Sexualit\u00e4t und Machtgewalt). Dass sie nicht stabil geerdet sei, spiegele sich auch in den uneinheitlichen Transformationen wider, die sie h\u00e4ufig zitiere. Mal Frosch wie einer der ersten Kuschelboys; mal Otter, das Tier mit dem eindrucksvollen Penisknochen; mal Vogel oder Flugzeug. Gerade die Flugzeugsymbolik tr\u00e4gt etwas Pathologisches. Gelegentlich st\u00fcnde sie unter der Dusche, um ersch\u00fcttert von der eigenen Gewaltt\u00e4tigkeit Blut und Tr\u00fcmmerreste von ihren Fl\u00fcgeln abzuwaschen, nachdem sie in den zweiten Turm des World Trade Centers geflogen sei. Eine empfundene Schuld, die sie immer wieder einhole. Metamorphosen durchlebe sie auch bez\u00fcglich ihrer eigenen Geschlechtlichkeit, neige sie doch (wie Rijneveld selbst) dazu, sich non-bin\u00e4r zu empfinden. Will Frau werden und auch Mann sein. Die Suche nach Identit\u00e4t. Einen kleinen Jungen habe sie gedr\u00e4ngt, sich den Penis abzuschneiden, um sich diesen mit UHU sp\u00e4ter selbst anzukleben. Nur wegen der stumpfen Schere sei der Versuch gescheitert. Selbst das m\u00e4nnliche Pinkeln im Stehen w\u00e4re ihr zur Wunschvorstellung geworden. Sp\u00e4ter habe sie einmal den Urinstrahl des Ich-Erz\u00e4hlers lustvoll dirigiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese Daseins-und Sinnsuche kulminiere wiederholt in einer Todessehnsucht. Sie lege sich in einem Jutesack auf die Fahrbahn, sei vom Futtersilo gesprungen, schlitze sich mit dem Skalpell den Schenkel auf oder dr\u00e4nge den Tierarzt sie zu sezieren. Vielleicht Fortf\u00fchrungen tragischer Verlusttraumata der fr\u00fchen Kindheit, als ihr zweiter Bruder \u00fcberfahren worden w\u00e4re und in der Folge ihre Mutter in aller Verzweiflung die Familie verlassen h\u00e4tte ohne je zur\u00fcckzukehren. Neben seiner grenzenlosen Liebe s\u00e4he der Ich-Erz\u00e4hler sich berufen, dem be\u00e4ngstigend herumirrenden Gesch\u00f6pf Halt und Richtung zu geben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Er versuche geradezu s\u00fcchtig in ihr Leben zu kriechen, ihre Luft zu atmen, sich ihre Weltsichten anzueignen. Begl\u00fcckt lie\u00dfe er sich fortan <em>Kurt<\/em> nach dem verstorbenen S\u00e4nger Kurt Cobain nennen. <em>Kurt<\/em> <em>&amp; Putto<\/em>. Einen Sommer lang habe die Ann\u00e4herung gebraucht, in kleinen Schritten, in vielen Gespr\u00e4chen, erst die Hand auf ihrem Schenkel im Kino, sein \u00e4rztlicher Trost unter der Decke im Krankenlager in ihrem Kinderzimmer, Fahrradtouren, Streichelabende auf der Matratze in seinem Fiat, dann der gemeinsam geplante Geschlechtsakt, sein brutaler Fellatiozwang als sie fast bewusstlos im Krankenhaus gelegen sei, die Vergewaltigung als sie sich von ihm trennen wollte. Diese Taten seien Verbrechen \u2013 im Kontext des Buches machen sie jedoch nur eine Oberschwingung im vielschichtigen Klanggebilde aus. Trotz des Wissens um die Schuld w\u00fcrde er im Zuchthaus vor Sehnsucht schreien. Ein verhaltener Erkl\u00e4rungsversuch unternimmt er mit dem Verweis, dass er nach sexuellen \u00dcbergriffen seiner verhassten Mutter, nie erwachsen werden wollte und noch heute die quasi gleichaltrige Jugend suche.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bezeichnend die lange Zeit zur\u00fcckhaltender Reaktionen von Nachbarschaft, Kirche und Justiz. Selbst die entsetzte Ehefrau vermied die \u00f6ffentliche Anklage. Verdr\u00e4ngung aus Angst vor Gesichtsverlust oder Toleranz oder Gleichg\u00fcltigkeit der Institutionen? Die Verurteilung zu zwei Jahren Haft erfolgte erst Jahre sp\u00e4ter, nachdem Putto schon als S\u00e4ngerin international gefeiert wurde. F\u00fcr den Ich-Erz\u00e4hler sei das Eingesperrtsein die letzte M\u00f6glichkeit, dieses verzweifelte, poetische Manifest seiner ewigen Verbundenheit zu verfassen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es f\u00e4llt schwer in der erstickenden Monotonie der Thematik, dem anhaltenden Sperrfeuer assoziativer Ablenkungen und der ersch\u00f6pfenden Endlosigkeit des formalen Aufbaus, die Poesie der Autorin zu w\u00fcrdigen. Aber ja, es gibt sie in gro\u00dfer Zahl \u2013 die feinf\u00fchligen Metaphern, die leisen und lauten Seitenblicke in versteckte Lebensnischen, die anr\u00fchrenden Momente einer Dichtung. Schade nur, dass sie von der Flut literarischer Innovation \u00fcberflutet werden als ob die Niederlande zwingend unter dem Meeresspiegel liegen m\u00fcssten.\u00a0<strong> Note: 4\u00a0<\/strong> (ur) &lt;&lt;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Suhrkamp 2021|\u00a0 364Seiten. &gt;&gt;An diesem Werk werden sich die Geister scheiden! 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