{"id":1455,"date":"2020-10-09T10:17:12","date_gmt":"2020-10-09T08:17:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/?p=1455"},"modified":"2020-10-26T18:59:22","modified_gmt":"2020-10-26T16:59:22","slug":"hundert-jahre-einsamkeit-gabriel-garcia-marquez","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/?p=1455","title":{"rendered":"Hundert Jahre Einsamkeit &#8211;  Gabriel Garc\u00eda M\u00e1rquez"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1462\" src=\"http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/K1024_100-Jahre-Einsamkeit-180x300.jpg\" alt=\"\" width=\"180\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/K1024_100-Jahre-Einsamkeit-180x300.jpg 180w, http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/K1024_100-Jahre-Einsamkeit.jpg 768w, http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/K1024_100-Jahre-Einsamkeit-616x1024.jpg 616w\" sizes=\"(max-width: 180px) 100vw, 180px\" \/><\/p>\n<p>Kiepenheuer&amp;Witsch, Neu\u00fcbersetzung, 3. Auflage 2020 | 519 Seiten.\u00a0 ISBN 978-3-462-05021-9<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&gt;&gt;Die Lekt\u00fcre \u2013 gewiss ein Kraftakt, aber er lohnt sich. Im Mikrokosmos von Macondo und der \u201eSippe Buendias\u201c entfaltet sich das Leben in allen Facetten bis zum bitteren Ende. Ein erz\u00e4hlerisches Feuerwerk, das auch m\u00f6glichen Bedenken aktueller political correctness Diskurse widersteht. Auch wenn es eine Geschichte des Untergangs ist, so ist es doch letztlich eine Liebeserkl\u00e4rung an die Bedeutung der Literatur: \u201eDie Welt wird an dem Tag endg\u00fcltig im Arsch sein, wenn die Menschen erster Klasse reisen und die Literatur im G\u00fcterwagen\u201c . <strong>Note: 1<\/strong> (ai) &lt;&lt;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&gt;&gt; Dieses gewaltige literarische Naturereignis ist schlichtweg eine Zumutung und \u00fcberfordert anfangs wahrscheinlich jeden Leser. Mir hat die schiere, fast biblische Eruption von Ereignissen und Personen, die \u00fcber Generationen vielfach gleiche Namen tragen, jedenfalls eine geh\u00f6rige Anstrengung abverlangt. Zumal die Zeitebenen sich leicht m\u00e4andernd immer wieder leicht verschieben. (\u201eAuch die Zeit stolpert\u201c) Ohne Personenregister und Stammbaum aus dem Internet w\u00e4re ich wahrscheinlich nicht weit gekommen.<br \/>\nTrotzdem bin ich etwas stolz und auch froh, bis zum Ende durchgehalten zu haben.<br \/>\nWenn man begriffen hat, dass die zeitliche Verortung der unz\u00e4hligen Aurelianos oder Jos\u00e9 Arcadio Buendi\u00e1s wohl von untergeordneter Bedeutung ist, kann man sich voll und ganz an der ungeheuren F\u00fclle von sprachgewaltig erz\u00e4hlten Ereignissen rund um die schillernde Familie Buendias, das Dorf Macondo und ihrer Bewohner \u00a0im karibischen Teil Kolumbiens erfreuen. Hintergrund bildet auch noch die historische Entwicklung Kolumbiens mit endlosen B\u00fcrgerkriegen, das Eindringen und Verschwinden eines ausbeuterischen Plantagen-Systems. Hierbei exzellent und hellsichtig geschildert, die raffinierte Tilgung (\u201edurch die Zauberer des Rechts\u201c)\u00a0 eines f\u00fcrchterlichen Massakers an den Arbeitern der Plantage aus dem Ged\u00e4chtnis des ganzen Landes.<\/p>\n<p>Die Wiederkehr der gleichen Namen \u00fcber Generationen hinweg k\u00f6nnte auch ein Hinweis auf eine der vielen Deutungsebene des grandiosen Werkes sein: Die an griechische Trag\u00f6dien erinnernde Gefangenheit der \u00a0Akteure in einem von der Zentralfigur des \u201eZigeuners\u201c \u00a0Melchiades prophezeiten\u00a0 Schicksals, das sich in einer geheimen Schrift offenbart. Die ewige Wiederkehr von F. Nietzsche: \u00a0Kummer, Elend, Hunger &#8211; wie w\u00fcrde man damit fertig werden k\u00f6nnen, wenn man w\u00fcsste, dass man dies auf ewig wieder erleben m\u00fcsste? Nietzsche formuliert daf\u00fcr einen neuen Imperativ: Du sollst die Augenblicke so leben, dass sie dir immer wiederkehren k\u00f6nnen, und zwar ohne Grauen!\u201c<br \/>\nDas gelingt bei Marques nur wenigen Figuren, vielleicht Amaranta Ursula. \u201eSie waren wieder gl\u00fccklich in der Gewissheit sich auch als Wiederg\u00e4nger weiterzulieben, auch dann noch, wenn dereinst k\u00fcnftige Tierarten den Insekten das Elendsparadies abringen w\u00fcrden, das diese jetzt ein f\u00fcr alle Mal den Menschen abrangen.\u201c (S. 506)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aureliano Segundos Saufkumpane legen ihm einen Kranz auf den Sarg, auf dem steht: \u201eWeg da, ihr K\u00fche, das Leben ist kurz!\u201c\u00a0<strong> Note : 1\/2<\/strong> (\u00fcn) &lt;&lt;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&gt;&gt;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Erst nachdem Jos\u00e9 Arcadio Buenda dem Nachbarn erwartungsgem\u00e4\u00df die Lanze durch den Hals getrieben hatte, offenbarte Ursula ihm ihren Unterleib. Der Nachbar hatte Arcadio als impotent beleidigt. Tats\u00e4chlich hatte Ursula ihrem Gatten Jos\u00e9 Arcadio den Beischlaf von Anfang an verweigert, weil sie wegen des Inzestverh\u00e4ltnisses Nachkommen mit Schweineschw\u00e4nzen bef\u00fcrchtete. Ihrem Leib entsprangen darauf nach und nach drei Spr\u00f6sslinge jedoch ohne Schw\u00e4nze hinten, aber teils mit legend\u00e4rem Gem\u00e4cht vorne. Mit gerade diesem, aber auch allem anderen was Geist und K\u00f6rper aufboten, belasteten sie wie der Vater die Sippengeschichte so nachhaltig, dass sie nach sieben Generationen ausgel\u00f6scht waren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Der Roman mag verstanden werden als s\u00fcdamerikanisch interpretierte Menschheitsgeschichte mit offensichtlichen Anleihen bei biblischen Episoden. Oder als Allegorie vier historischer Phasen S\u00fcdamerikas. Oder als Verdammnis des Individuums, das sich ewig selbstzerst\u00f6rerisch im Wege steht. <em>Hundert Jahre Einsamkeit<\/em> ist eine \u00fcberaus turbulente Erz\u00e4hlung, die im kolumbianischen Norden spielt &#8211; der Heimat des Autors. Sehr eigenwillig im Duktus des <em>Magischen Realismus<\/em> wie auch von zahlreichen anderen lateinamerikanischen Autoren gepflegt. Mit Blick auf wiederkehrende Traumata vielleicht ein zeitloser Roman, auch wenn er heute der \u00fcberempfindlichen <em>political correctness<\/em> nicht gerecht wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am Anfang stand die auf Schuld gegr\u00fcndete Genesis und Vertreibung. Adam und Eva mussten aus dem Garten Eden weichen. So wie Eva aus Adams Rippe geschnitten quasi hermaphroditisch genetisch verwandt mit Adam blieb, so sind auch Jos\u00e9 Arcadio und Ursula inzestu\u00f6s verbunden. Vor der wiederkehrenden Seele des ermordeten Nachbarn fl\u00fcchtend, fanden sie erst nach einer qualvollen zweij\u00e4hrigen Odyssee den Platz, auf dem fortan der Ort Macondo wuchs. Biblische Gestalten, Episoden und Verl\u00e4ufe pr\u00e4gten das Gesicht dieser in sich geschlossenen Entit\u00e4t. Menschen mit gro\u00dfer Reinheit wurden geboren wie Remedios die Sch\u00f6ne, die in Anlehnung an Mari\u00e4 Himmelfahrt beim W\u00e4scheaufh\u00e4ngen eines Tages einfach in den Himmel auffuhr. Zwar mit Ehrfurcht betrachtet, blieb am Ende jedoch \u00e4rgerlich, dass damit auch ein Bettlaken verschwand. Die klimatischen Umst\u00e4nde der Arche Noah spiegelten sich in Macondo in einer vierj\u00e4hrigen katastrophalen, aber reinigenden Regenzeit. In Macondo trat als weissagender Messias allj\u00e4hrlich der Zigeuner Melqu\u00edades auf, verbreitete innovative Erkenntnisse und verfasste ein verschl\u00fcsseltes Werk, welches tats\u00e4chlich die Zukunft in allen Details vorwegnahm. Er starb und kehrte wieder, weil er die Einsamkeit des Jenseits nicht ertrug, und hinterlie\u00df eine Zeit disziplinierende Aura, welche Staub und Rost Einhalt gebot. Macondo entwickelte sich und verdarb \u00fcber sieben Generationen vielleicht in Anlehnung an die Johannesoffenbarung, in der sieben Engel sieben Schalen des Zorns \u00fcber die Erde gie\u00dfen, bevor es zum Harmagedon kommt. Die endzeitliche Apokalypse ist bei M\u00e1rquez der Sieg der Natur mit ihrer vielgliedrigen Gewalt in Gestalt vernichtender St\u00fcrme, Myriaden nagender Ameisen und einer erbarmungslosen Flora. In der Schlussszene entzifferte der letzte Aureliano Buendas die Weissagungen des Melqu\u00edades bis zu dem Moment seines eigenen vorausgesagten Todes. Ein alles vernichtender Orkan l\u00f6schte schlie\u00dflich Macondo aus. W\u00e4hrend die Bibel im g\u00fcnstigen Fall den Aufstieg in den Himmel und ein Himmelreich auf Erden (wenn auch auf tausend Jahre beschr\u00e4nkt) anbietet, hei\u00dft es bei M\u00e1rquez, dass \u201edie zu hundert Jahre Einsamkeit verdammten Sippen keine zweite Chance auf Erden bekamen.\u201c Das w\u00e4re es dann gewesen. Der Sozialist M\u00e1rquez scheint sich hier aus dem bunten Szenenkatalog der Bibel zu bedienen, um die Originale &#8211; mit Trivialkolorit verfremdet &#8211; zu persiflieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine andere Sichtebene des Plots ist nach Strausfeld historisch-politisch angelegt. In Phase I des Romans (Kolonialzeit) gr\u00fcndeten Pioniere wie Jos\u00e9 Arcadio Buenda und Ursula gesellschaftliche Keimzellen \u00e4hnlich den Einzelk\u00e4mpfern, die S\u00fcdamerika durchdrangen. In Phase II (Republik) hatte sich eine polarisierte Gesellschaft entwickelt und suchte vergeblich das Gef\u00e4lle von Arm und Reich durch einen 20-j\u00e4hrigen B\u00fcrgerkrieg zu \u00fcberwinden. Mehrere Sippenmitglieder der Buendas nahmen an den Auseinandersetzungen teil, wurden zu erfolglosen Revolution\u00e4ren mit 32 verlorenen Schlachten, bereicherten sich als diktatorische Statthalter oder versuchten sich das Leben zu nehmen, weil sie die proklamierten Ideale nicht erzwingen konnten. In Phase III (Imperialismus) schlichen sich US-amerikanische Agrarkonzerne in das Land. \u00d6konomische Abh\u00e4ngigkeit, kulturelle Wandlung, Widerstand und Ruf nach Gerechtigkeit hallten durch Macondo. Bananenplantagen wurden verw\u00fcstet. Die Fremdherrscher antworteten mit einem umfassenden Massaker an der Bev\u00f6lkerung, das sp\u00e4ter nicht nur von den T\u00e4tern sondern auch von den \u00dcberlebenden geleugnet wurde. In Phase IV (Neoimperialismus) folgte die desastr\u00f6se Individualisierung mit einer R\u00fcckbesinnung auf umstrittene Werte. Religi\u00f6se Hinwendung versprach Ordnung, sie und Moral an sich wurden jedoch verraten. So verlie\u00df der nach Rom entsandte Jos\u00e9 Arcadio schon kurz nach der Ankunft das Priesterseminar um letztlich als p\u00e4dophiler Nichtsnutz heimzukehren. Sp\u00e4ter wurde er von seinen dekadenten Liebesburschen ertr\u00e4nkt. Amaranta Buenda aus der f\u00fcnften Generation hinterging ihren belgischen Ehemann, um mit ihrem Neffen den letzten Nachfahren in erotischer Einsamkeit zu zeugen. Dieser Nachkomme starb als Neugeborener den grauenhaftesten Tod als ihn am lebendigen Leib Ameisen zerfra\u00dfen. Mit dieser Metapher zeichnete der Autor ein \u00fcberaus d\u00fcsteres Bild seiner kolumbianischen Heimat. Ein Bild, das Hoffnung keinen Raum gibt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am gravierendsten scheint die dritte Interpretationsrichtung: das scheiternde Individuum. Keine von M\u00e1rquez\u00b4 zentralen Literaturgestalten stellt ein Ideal, ja noch nicht einmal einen farblosen Durchschnittsprotagonisten dar. Alle zeichnet ein Makel, ein isolierender Charakterzug, eine Grausamkeit, eine Manie aus. Die Protagonisten sind innerlich vereinsamt, finden nicht zu anhaltender Gemeinsamkeit. Jetzt nicht und auch nicht in einhundert Jahren. Nie. Als Ausnahme k\u00f6nnte man vielleicht die matriarchale Urmutter des Romans Ursula lesen. Sie folgte unbeirrt mit herben Einsatz ihren ordnenden Prinzipien und war sogar gewillt, ihre schuldigen S\u00f6hne zu versto\u00dfen. Am Ende des Romans, im vermuteten Alter von 120 Jahren, erblindete sie und wurde sehend. Und was sie zu sehen meinte, ern\u00fcchtert. Dass z.B. ihr 20 Jahre im Freiheitskampf verharrender Sohn und Revolutionsoberst nie einen Menschen liebte, nie ein politisches Ziel wirklich ernst nahm, sondern lediglich seiner Selbstsucht folgte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch wenn der Plot im Grunde Hoffnungslosigkeit inszeniert, ist seine Form von teils atemberaubender Sprachgewalt. Grandiose Metaphern, \u00fcppige Fantasiebilder und bizarre Handlungsfolgen verbinden \u00fcbergangslos M\u00f6gliches und Unm\u00f6gliches. All das kann jedoch nicht verdecken, dass dem Leser auch L\u00e4ngen und Erm\u00fcdung zugemutet werden. F\u00fcr mitteleurop\u00e4ische Lesegewohnheiten bleibt der <em>Magische Realismus<\/em> Lateinamerikas gelegentlich eine Herausforderung.\u00a0 <strong>Note: 2\u2013<\/strong> (ur)&lt;&lt;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&gt;&gt;Einer der gr\u00f6\u00dften literarischen Erfolge der Weltgeschichte. Unendliche Auflagen, \u00fcbersetzt in alle Sprachen, die es gibt und gab. Ein Opus Magnum dessen, der mit GGM abgek\u00fcrzt wird. Obwohl mich Magie eher anzieht, hat mich der magische Realismus des etwas zu breit geratenen Romans eher irritiert als gefesselt. Die Geschichte Kolumbiens, griechische Mythen und Biblisches, existentielle Befindlichkeiten der menschlichen Gattung, es fehlt wenig. Die von Netflix geplante Verfilmung (die S\u00f6hne haben die Rechte verkauft, der Vater war immer scharf dagegen) kann eigentlich nur in die Unterhose gehen. Dem Autor gelingen gro\u00dfartige Beschreibungen wie zum Beispiel der Streik, das anschlie\u00dfende Massaker und vor allem der subtil geschilderte Versuch, reale Ereignisse aus den Ged\u00e4chtnissen zu verdr\u00e4ngen. Oder wie es Aureliano Segundo schafft, zwischen zwei extrem kontr\u00e4ren Frauen ausk\u00f6mmlich zu leben. Einige S\u00e4tze weisen \u00fcber den Tag hinaus: \u201cDu bist jetzt ein Mann\u201c, sagt Amaranta zu Aureliano Jos\u00e9. Oder: \u201cDie Liebe ist eine Pest\u201c. (Jos\u00e9 Arcadio Buend\u00eda)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Trotzdem kann ich das Buch nur \u201estarken\u201c Leser\/innen empfehlen. Ich war etwas verloren:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Manchmal ward es eine Qual<br \/>\ndie Magie schien ir.real<br \/>\nVoll bet\u00e4ubt von der Magie<br \/>\nSchwebt der Leser im NiWi<br \/>\nRealismo m\u00e1gico<br \/>\nwar zu schwer f\u00fcr M\u00e1ximo.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Note: 2\/3 <\/strong>(ax) &lt;&lt;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kiepenheuer&amp;Witsch, Neu\u00fcbersetzung, 3. Auflage 2020 | 519 Seiten.\u00a0 ISBN 978-3-462-05021-9 &gt;&gt;Die Lekt\u00fcre \u2013 gewiss ein Kraftakt, aber er lohnt sich. Im Mikrokosmos von Macondo und der \u201eSippe Buendias\u201c entfaltet sich das Leben in allen Facetten bis zum bitteren Ende. 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