{"id":1134,"date":"2018-05-27T16:42:19","date_gmt":"2018-05-27T14:42:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/?p=1134"},"modified":"2018-05-27T17:49:42","modified_gmt":"2018-05-27T15:49:42","slug":"wer-die-nachtigall-stoert-harper-lee","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/?p=1134","title":{"rendered":"Wer die Nachtigall st\u00f6rt &#8211; Harper Lee"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1136\" src=\"http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/K1024_Nachtigall-195x300.jpg\" alt=\"Wer die Nachtigall st\u00f6rt\" width=\"195\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/K1024_Nachtigall-195x300.jpg 195w, http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/K1024_Nachtigall.jpg 768w, http:\/\/www.literarisches-quartett-tuebingen.de\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/K1024_Nachtigall-664x1024.jpg 664w\" sizes=\"(max-width: 195px) 100vw, 195px\" \/><\/p>\n<p>Rowohlt 2016 (1960, 1962, 2015) | 446 Seiten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&gt;&gt; Mag sein, dass der Mikrokosmos im \u00d6rtchen Maycomb (Alabama) genau das Amerika widerspiegelt, das in den 30er Jahre hinter der Fassade (klein)b\u00fcrgerlicher, scheinbar vertrauter Nachbarschaft den allt\u00e4glichen Rassismus offenbart. Mag sein, dass der Menschenrechtsanwalt und p\u00e4dagogische \u00dcbervater Atticus Finch das literarische Hoffnungsmodell ist, nachdem sich diese Gesellschaft sehnt.. Auf mich wirkt die Geschichte, die auf den ersten 250 Seiten im Wesentlichen um sich wiederholende Alltagsabenteuer der beiden Geschwister Jem und seiner Schwester Jean Louise kreist, langatmig und vor allem unter dem Aspekt erzieherischer Erbauung von 9 \u2013 13 J\u00e4hrigen bieder. Selbst das R\u00e4tsel um Bob Radley tritt auf der Stelle. Dynamik gewinnt die Handlung mit Tom Robinsons Gerichtsverhandlung und dem rhetorischen Gefecht des Geschworenengerichts. Dass der f\u00fcr Robinsons Aburteilung letztlich verantwortliche B\u00f6sewicht Bob Ewell nach einer Mordattacke auf Atticus Kinder durch den pl\u00f6tzlich als deus ex machina erscheinenden\u00a0 Bob Radley gerichtet wird, folgt der\u00a0 Verwandlung einer Outcast-Figur zur Heldenfigur, die ich im amerikanischen Kino schon \u00f6fters ertragen musste. Vom Zauber und der Poesie, der vom symboltr\u00e4chtigen Titel des Romans ausgeht, hat sich mir leider wenig erschlossen.\u00a0 <strong>Note: 4<\/strong> ( ai) &lt;&lt;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&gt;&gt; In ihrem ersten (und f\u00fcr die folgenden 30 Jahre zun\u00e4chst einzigen) Roman aus dem Jahre 1960 inszeniert die Amerikanerin Harper Lee ein anti-\/rassistisches Moraldrama. In dem kleinen Ort Maycomb, Alabama spiegelt sie das von einem starken Machtgef\u00e4lle gepr\u00e4gte, kleinstb\u00fcrgerliche Milieu der S\u00fcdsaaten der 1930er Jahre wider. Unumst\u00f6\u00dfliche Vorurteile der wei\u00dfen Nachbarschaft und die eiserne, kollektive \u00dcberzeugung von der Minderwertigkeit Schwarzer pr\u00e4gen diesen Mikrokosmos. Lee platziert in diesem Umfeld einen Justizskandal, in dessen Verlauf eine Wei\u00dfe eine Vergewaltigung vort\u00e4uscht, ein Schwarzer als schuldig Gesprochener zu Tode kommt und zu guter Letzt ein Wei\u00dfer als Initiator des Skandals vermutlich von einem anderen Wei\u00dfen ermordet wird. Das widerspr\u00fcchliche Bindeglied dieser Pole ist die Justiz als Grunds\u00e4ule des vermeintlich Gerechtigkeit garantierenden demokratischen Gesellschaftssystems. Lee konstruiert die Justiz selbst als polarisiert: auf die eine Seite stellt sie einen aufgekl\u00e4rten, allein der objektiven Gerechtigkeit verpflichteten Rechtsanwalt. Auf der anderen Seite steht die rassistische Gruppe wei\u00dfer Geschworener. Im Gerichtssaal treffen diese Pole aufeinander. Es ist dem historischen Zeitpunkt geschuldet, dass die vernichtende Bewertung der Geschworenen dem Unrecht des geltenden Wertesystems Vorschub leistet. Die offensichtliche Intention der Autorin ist es, die darin gelebte Grausamkeit lesbar zu machen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dem Guten wie dem B\u00f6sen gibt Lee Namen und zeichnet dabei ein schlichtes Kontrastbild. Der Rechtswalt Atticus Finch tritt &#8211; f\u00fcr seine Epoche unzeitgem\u00e4\u00df &#8211; als Inbegriff des Guten auf, indem er dem schwarzen Angeklagten Tom gegen\u00fcber stets unvoreingenommen bleibt. Auch im Privaten profiliert die Schriftstellerin Atticus Finch als neuzeitlich emanzipierten Vorzeigevater: alleinerziehend, rundum f\u00fcrsorglich, unbegrenzt respektvoll und seinen beiden Kindern auf Augenh\u00f6he begegnend.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr das B\u00f6se in Reinform w\u00e4hlt die Autorin den wei\u00dfen Vater des angeblichen Vergewaltigungsopfers. Er, Vater Ewell, zeichnet verantwortlich f\u00fcr die L\u00fcgengeschichte, nachdem seine postpubert\u00e4re Tochter Mayella den zur\u00fcckhaltenden Tom vergeblich in ein erotisches Abenteuer zu locken versuchte. Der Vater schl\u00e4gt darauf die Tochter nieder. Gewaltanwendung, Verletzungen der Tochter und angeblich vollzogene Vergewaltigung werden sp\u00e4ter Tom angelastet. Im Gerichtsverfahren problematisiert Finch diesen Sachverhalt und l\u00f6st Emp\u00f6rung bei den Wei\u00dfen und stille Anerkennung bei den Schwarzen aus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Tochter wird literarisch teilentlastet, da sie selbst im Kraftfeld zweier Vektoren gefangen ist, die sie in die gleiche rassistische Richtung zwingen: zum einen die Gewalt des Vaters, zum anderen die Macht des herrschenden Wertekanons. Die gesellschaftlich unverzeihliche Tat, sich als Wei\u00dfe mit einem Nigger einlassen zu wollen, wird ausgelagert und auf das Objekt der Begierde selbst \u00fcbertragen. Der Schwarze als Objekt wird ganz einfach zum Subjekt der Schuld gemacht. Entsprechend l\u00f6scht sein v\u00f6lliges Verschwinden, sein Tod, quasi das gesellschaftliche Vergehen. In diesem Sinne basteln Vater und Tochter konsequent an ihrem L\u00fcgengeb\u00e4ude.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Harper Lee bem\u00fcht f\u00fcr die intendierte Moralvermittlung ein probates Stilmittel. Um die p\u00e4dagogische Wirkung ihres Romans effektvoller zu gestalten, legt sie die gesamte Darstellung in den Mund eines schuldfreien Kindes, n\u00e4mlich der neunj\u00e4hrigen Rechtsanwaltstochter Scout. Als Ich-Erz\u00e4hlerin zeichnet diese nicht nur den Handlungsstrang nach, sondern etikettiert einzelne Szenen mit Bewertungen. Vor allem diese Wertungen sollen sich zu einem moralischen Gesamtpanorama der Autorin verdichten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hier liegt bereits eine der gro\u00dfen Schw\u00e4chen dieses Romans. Harper Lee gelingt es nicht, die Rollenverteilung stimmig zu gestalten. Vielfach l\u00e4sst sie das kleine M\u00e4dchen Scout eine Lebensweisheit verbreiten, die kaum einem Erwachsenen zuzutrauen ist. Dialoge und Gedanken werden verkl\u00e4rt und bekommen etwas Absurdes. Das moralisch Richtige wird literarisch degradiert: \u201eIch verstehe nicht, warum christliche Richter und Rechtsanw\u00e4lte nicht wiedergutmachen k\u00f6nnen, was heidnische Geschworene getan haben. Wenn ich erst erwachsen bin\u2026\u201c (S.343) \u2026 oder der Dialog, in dem Scout nahegelegt wird, den zur\u00fcckgezogenen Nachbarn zu sch\u00fctzen. Dieser hatte offensichtlich Mr. Ewell erstochen. Scout fasst ihre Zustimmung mit der Metapher zusammen, denn sonst \u201ew\u00e4re es doch ungef\u00e4hr so, als w\u00fcrde man eine Nachtigall st\u00f6ren, nicht wahr?\u201c (S. 438). So sprach das Kind \u2013 wohl wissend, dass die Leiche mit dem Messer im Bauch noch vor der T\u00fcr lag.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr die Rezeption interessant ist die moralische Extraschleife, die sich Harper Lee an dieser Stelle g\u00f6nnt. Mr. Ewell ist das B\u00f6se. Als solches geh\u00f6rt es bestraft. Wenn nicht auf juristischem Weg, dann eben unkonventionell und final. Dies sei umso dringender geboten, da Mr. Ewell Scout und ihren Bruder aus Rache dem Vater gegen\u00fcber zuvor angriff, vielleicht sogar umbringen wollte. Der M\u00f6rder von Mr. Ewell mutiert entsprechend zum Gutmenschen. In diesem Sinne l\u00e4sst Harper Lee den Sheriff Tate sagen: \u201eIn meinen Augen, Mr. Finch, ist es eine S\u00fcnde, wenn man den menschenscheuen Mann (i.e. den mordenden Nachbarn), der ihnen und der Stadt einen gro\u00dfen Dienst erwiesen hat, ins Rampenlicht zerrt.\u201c (S. 438). Man soll ihn laufen lassen. Atticus Finch nickt und gibt im Angesicht dieser moralischen Beweislage seine Gerechtigkeitsprinzipien auf. Fortan erstrahlt die Aura des gesinnungsethischen Atticus Finch durch ein verantwortungsethisches Fl\u00e4mmchen noch heller.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Eine weitere Schw\u00e4che des Romans ist die anhaltende Langatmigkeit. Fr\u00fchere Kurzgeschichten der Autorin wurden offensichtlich in der ersten H\u00e4lfte des Romans recycelt. Entsprechend wird in dieser H\u00e4lfte der zentrale Justizfall mit keinem Wort ber\u00fchrt. Dieser Teil w\u00e4re f\u00fcr die Entwicklung des Plots verzichtbar, da die vielen Kindheitsepisoden den sp\u00e4teren Handlungsstrang nicht vorbereiten. Einzig Momentaufnahmen des Dorflebens und seiner teils bizarren Charaktere bereiten einen eigenst\u00e4ndigen Lesegenuss. Ein H\u00f6hepunkt des Buches bleibt die sich \u00fcber mehrere Kapitel erstreckende Gerichtsverhandlung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Einordnung des Romans muss nat\u00fcrlich den historischen Kontext w\u00fcrdigen. Entsprechend darf die Ver\u00f6ffentlichung in Zeiten anhaltender Rassenkonfrontationen in den USA als literaturpolitischer Meilenstein aufgefasst werden. Romantechnisch ist es kein \u00fcberzeugender Wurf. Bezogen auf den Sprachduktus und den inflation\u00e4ren Gebrauch direkter Rede erwartet den Leser eher ein gymnasiales Niveau, was vielleicht auch zur unverstandenen Verbreitung des Buches im Schulbereich verschiedener Nationen beigetragen haben mag.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Summa summarum ein Werk von weitgehender <em>political correctness<\/em>, dessen Halbwertszeit im Schul-Lesekanon jedoch nicht nur wegen seiner \u00dcberl\u00e4nge abgelaufen ist. <strong>Note: 3 \u2013<\/strong> ( ur) &lt;&lt;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&gt;&gt; Wer die Spottdrossel killt wird zu Wer die Nachtigall st\u00f6rt, eine Erkl\u00e4rung f\u00fcr die seltsame Titel\u00fcbersetzung konnte ich nirgends finden. Im ersten Teil des Romans wird die \u00fcberwiegend sorglos-gl\u00fcckliche Kindheit von Jean Louise, genannt Scout und ihrem Bruder Jem in der fiktiven Stadt Maycomb (Alabama) in den drei\u00dfiger Jahren des letzten Jahrhunderts beschrieben. Dieser sehr lang geratene Teil erinnert streckenweise an einen Heimatroman, fast w\u00e4hnt man sich in Heidi-Land. Das einzige Problem ist ein r\u00e4tselhafter Nachbar, der nie sein Haus verl\u00e4sst. Mit der f\u00fcr Kinder typischen Angstlust betreten sie immer mal wieder sein Grundst\u00fcck.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der fr\u00fche Tod der Mutter hat Atticus Fink zum vorbildlichen Alleinerzieher gemacht. Alles \u00e4ndert sich, als er die Pflichtverteidigung des schwarzen Arbeiters Tom Robinson \u00fcbernimmt. Jetzt werden seine Kinder mit Intoleranz, Rassismus und brutaler Gewalt konfrontiert. Alle Indizien sprechen gegen die Schuld des Angeklagten. Trotzdem wird er verurteilt; er stirbt bei einem Fluchtversuch.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Buch erschien in den f\u00fcnfziger Jahren und provozierte damals das konservative Amerika. Heute wirkt es streckenweise etwas plakativ. Scouts profunde Reflexionen passen schwerlich zu einer Neunj\u00e4hrigen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">2019 wird der Roman Abiturthema in Hessen. Vom Raabe-Verlag gibt es bereits eine Unterrichtshilfe, die den Roman mit folgendem Satz schmackhaft macht: \u201cKlatsch und Tratsch, Diskriminierung und Zivilcourage, Erwachsenwerden und Kindsein \u2013 die Inhalte des Roman-Klassikers \u201eTo kill a Mockingbird\u201c sind zeitlos\u201c. Das ist doch sch\u00f6n gesagt. An diesem Satz wird deutlich, dass die Verfasser von Unterrichtshilfen die wahren Literaten unserer Zeit sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Obwohl noch viel zu sagen w\u00e4re, mache ich jetzt Schlu\u00df, damit den jungen Abiturienten\/innen im kommenden Jahr noch gen\u00fcgend Raum f\u00fcr eigene Interpretationen bleibt.\u00a0 <strong>Note: 3<\/strong> ( ax) &lt;&lt;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&gt;&gt; Der Inhalt ist bekannt: Alabama in den 30 er Jahren, geschildert aus der Sicht der anfangs 6 j\u00e4hrigen, sp\u00e4ter 9 j\u00e4hrigen Scout, Tochter des Anwalts Atticus. H\u00f6hepunkt : der Prozess gegen den Schwarzen Tom Robinson, der zu Unrecht der Vergewaltigung einer Wei\u00dfen beschuldigt und zum Tode verurteilt wird, verteidigt von Anwalt Atticus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es stimmt:\u00a0 Ich Erz\u00e4hlerin Scout spricht in w\u00f6rtlicher Rede nicht wie ein Kind, auch die geschildeten Reflexionen k\u00f6nnen nicht die eines Kindes sein. Aber gerade diese Br\u00fcche haben auch einen gewissen Reiz. So ist der alleinerziehende Vater Atticus in den Augen der Kinder nat\u00fcrlich ein Ideal, der ihnen Richtschnur ist, sich aber sonst weitgehend raush\u00e4lt. Die Kinder wachsen in einer Huckelberry Finn \u00e4hnlichen Idylle auf, die sich sp\u00e4testens dann als tr\u00fcgerisch erweist, als der \u201eNigger\u201c Tom Robinson der Vergewaltigung einer Wei\u00dfen beschuldigt und von Atticus verteidigt wird, der sich deshalb ebenso wie seine Kinder gegen erhebliche Anfeindungen wehren muss. \u00a0Die Anklage steht auf grotesk d\u00fcnnen Beinen und selbst das ganze Dorf wei\u00df im Grunde, dass Robinson unschuldig ist. Selbst der Richter, der mit Bedacht Atticus zum Pflichtverteidiger bestimmt hat, glaubt wohl kaum an seine Schuld. Die ausf\u00fchrlich geschilderte Gerichtsverhandlung stellt den dramaturgischen H\u00f6hepunkt des Buches dar. Dass die Geschworenen den \u201eNigger\u201c trotzdem schuldig sprechen, ist ein bewegendes literarisches Dokument des Rassismus in den USA der 30-iger Jahre, der bis heute nachhallt. Trotz einiger L\u00e4ngen, einem heute etwas zu p\u00e4dagogisch anmutenden Ansatz und erz\u00e4hlerischen Sackgassen ein ber\u00fchrendes Buch. <strong>Note 2\/3.<\/strong> (\u00fcn) &lt;&lt;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rowohlt 2016 (1960, 1962, 2015) | 446 Seiten. &gt;&gt; Mag sein, dass der Mikrokosmos im \u00d6rtchen Maycomb (Alabama) genau das Amerika widerspiegelt, das in den 30er Jahre hinter der Fassade (klein)b\u00fcrgerlicher, scheinbar vertrauter Nachbarschaft den allt\u00e4glichen Rassismus offenbart. 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